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Spektakulärer Test: Mars-Mann in der Eishöhle

SPIEGEL ONLINE Glitzernder Raumanzug, ausgefeilte Analysegeräte: Bei einem aufwendigen Feldversuch wird in Österreich die Ausrüstung für bemannte Marsmissionen ausprobiert. Noch machen simple Dinge Probleme - doch die Tester sind überzeugt, dass Menschen zum Roten Planeten fliegen werden. Irgendwann.
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#1 - 30.04.2012, 17:24 von asdf01

Zitat von sysop
Die Europäer etwa werden kaum in der Lage sein, gegen Ende des Jahrzehnts die Beiträge für die Internationale Raumstation zusammenzukratzen - geschweige denn ein Ticket für ein internationales Marstaxi zu buchen.
Können schon. Wenn man sieht, mit welchen irrwitzigen Summen von Steuergeldern bei Euro-Rettungsschirmen, Bankenrettungen, etc. fröhlich um sich geworfen wird, kann man davon auch Mars-Missionen finanzieren. Und das wäre in meinen Augen durchaus sinnvoller angelegtes Geld. Aber das der politische Wille dafür vorhanden sein wird, ist natürlich nahezu auszuschließen.

#2 - 30.04.2012, 19:56 von Ischi

Dies gilt als Auftakt für zukünftige Mars Missionen. Federführend ist hier Elon Musk (ehemals PayPal jetzt ua Tesla Motors). Heir ein Interview von Heute, dazu https://www.facebook.com/PlanetaryResourcesInsider/posts/144667545658332

Durchaus möglich das die ESA, wie auch die NASA in Zukunft noch mehr mit privaten Unternehmen zuzsammenarbeiten (SpaceX, Planetary Resources Inc ua).

#3 - 03.05.2013, 13:28 von spon-facebook-1786107337

wieso eigentlich? wo sind die Visionen?

"Der erste Marsbesucher wird - wenn er denn jemals fliegt - wohl kaum einen Anzug made in Austria tragen." - und wieso? weil der autor einfach annimmt, dass es trotz seiner eigenen Schlussfolgerungen über die klammen Industriestaaten doch die Amis oder Russen sein werden, die auf den Mars kommen? .... und selbst wenn - warum sollte in einer globalisierten Welt - wo alles per ebay amazon klickklick weltweit bestellt werden kann - nicht der beste Anzug geordert werden? und wenn dieser dann eben aus Österreich wäre?? .... und wieso sind unsere Experten für solche Weltraum-Reisen, für unsere Utopien und Zukunftsplanungen immer so pessimistisch, so wenig enthusiastisch!.... ich meine, wir sind vor 50 Jahren bei weitaus schlechterer Technik auf den Mond gelangt- was soll also das ganze Kosten und Machbarkeits-Gelabere??? ... und ich stimme meinem Vorredner zu: wer Hunderte Milliarden für Bankenrettung ausgeben kann und Millionen Steuer verschwenden und immer wieder Unsummen für Waffen etc. ausgibt, der kann auch Geld für menschheitzusammenschweißende und -begeisternde Projekte zusammen bekommen :-)

#4 - 31.05.2013, 23:52 von nilaterne

Ja warum fehlen die Visionen

Weil die Russen oder die Amerikaner (jedenfalls zur Zeit), einfach das Ding durchziehen. Eventuell hat auch noch CHina die Nase vorn und keiner weiß das, weil alles unter größter Geheimhaltung getestet wird. Und so ein Artikel wie dieser in Spiegel online den Chinesen aufzeigt, ob sie schnell genug sind. Und mal ehrlich, wer glaubt denn hier daß wir Europäer einmal einig wären und an einem Strang ziehen? Ich glaube das nicht! Gleich wohl ist diese Grundlagenforschung in Österreich wichtig, auch wenn sie später abgekupfert wird.