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Studie zum Great Barrier Reef: 2016 starb knapp ein Drittel der Korallen

DPA / XL Catlin Seaview Survey Wissenschaftler haben neue Erkenntnisse zum "Massensterben" am Great Barrier Reef vorgestellt: Demnach wurden 2016 durch hohe Wassertemperaturen 30 Prozent der Korallen zerstört - und zwar schneller als befürchtet.
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#1 - 19.04.2018, 05:14 von thequickeningishappening

Heute in den News

"The Ecology of a Third of the Great Barrier Reef had been transformed by corral bleaching by 2016 and may never recover...". Der Trend geht eindeutig nach oben (Durchschnittstemperatur/Hitzewellen)! Das ganze System ist in Jahrmillionen zusammen gewachsen. Da kann man nicht schnell mal hitzebeständige Corallen anpflanzen!

#2 - 19.04.2018, 11:33 von rudy09.rd

Leider wird der gute Professor bei der "fossil-fuel" freundlichen Regierung im eigenen Land kein Gehoer finden.Ein paar Millionen Euro fuer "innovative Loesungen" zum Schutz des reefs sind nicht weiter als ein Lippenbekenntniss.Im vergleich dazu.In Queensland, im Galileo-Becken, ist z.Z. eine der weltgroessten Braunkohlegruben in der Planung.Die indische Firma Adani will dort Braunkohle abbauen.Dafuer hat die australische Regierung der Firma ein Darlehen von einer Milliarde AU$ fuer den Bau einer Bahnlinie zum Transport in Aussicht gestellt.Der Weitertransport wuerde durch das reef gehen.Am suedlichen Ende des reefs muss dazu ein Verladehafen erweitert werden.Wissenschaftliche Untersuchungen in Bezug auf das reef sind fuer solche Unternehmungen eher unzutraeglich.

#3 - 19.04.2018, 16:32 von juttakristina

Was

brauchen wir denn noch für Hiobsbotschaften, damit wir (als Menschheit, als Individuum) endlich mal begreifen, dass es allerhöchste Zeit ist, das Ruder radikal herumzureißen? Die Erde wird den Menschen locker überleben, auch wenn wir letztendlich ein größeres Artensterben als der Meteoriteneinschlag vor 65 Mio. Jahren zu verantworten haben, aber wir können nicht ohne die Erde! Und dafür braucht's die Artenvielfalt! Ein großer Teil unseres Sauerstoffs wird im Meer produziert. Und alles hängt nun einmal mit allem zusammen.

Es geht nicht nur darum, bei den Politikern und Unternehmen Handlungen zum Schutz des Planeten und seiner Lebewesen einzufordern, nein, es muss auch JEDER bei sich selber anfangen! Ich erwarte ja nicht die Wandlung vom Saulus zum Paulus oder vom Yuppie zum Öko-Freak, aber jeder kann und muss etwas tun und schon mit Kleinigkeiten, die einem noch nicht mal wehtun, kann man zumindest im kleinen Rahmen etwas bewirken. Und manchmal heißt es eben auch, den unbequemeren Weg gehen.