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Testflug 2017: Europäer bauen am US-Raumschiff der Zukunft mit

DPA/ NASA Europa wird entscheidende Technik für das neue Raumschiff der Nasa liefern. Es soll Astronauten nicht nur zur Internationalen Raumstation fliegen, sondern auch zu ferneren Zielen. Los geht es wohl mit einer unbemannten Reise um den Mond.
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#30 - 16.01.2013, 09:14 von Schlauschwätzer

Kartoffeln

Zitat von sysop
Europa wird entscheidende Technik für das neue Raumschiff der Nasa liefern. Es soll Astronauten nicht nur zur Internationalen Raumstation fliegen, sondern auch zu ferneren Zielen. Los geht es wohl mit einer unbemannten Reise um den Mond.
Langsam verliere ich den Überblick: Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln, rein in die Kartoffeln ... Jedesmal kostet das mehrstellige Millionenbeträge. Die NASA und ESA sollten sich entscheiden, was sie wollen und entsprechende Prioritäten setzen. War es nicht so, daß der Transporter der ESA in Kooperation mit der NASA zu einem bemannten Vehicle wieterentwickelt werden sollte? Der war von vornherein dafür ausgelegt. Das Projekt wurde gecancelt. Ebenso die Projekte der NASA für bemannte Raumfahrzeuge. Es ist abzusehen was passieren wird: Auch dieses Projekt wird binnen 2 Jahren abgebrochen - aber erst nachdem 2- bis 3-stellige Millionebeträge geflossen sind.

Man sollte die ISS abrauschen lassen und sich bis weiteres auf unbemannte Missionen beschränken. Bemannte Raumfahrt sollte man erst dann anfassen, wenn bessere Antriebskonzepte vorliegen und wenn vor allem der Orbital-Lift technisch realisierbar ist. Die Probleme mit den Mikro-Meteoriten und mit der Strahlung sowie die fehlende Schwerkraft in Raumfahrzeugen lassen m.E. sowieso keine beliebig reproduzierbaren längere bemannte Missionen zu.

Zuviel Enterscheiß schadet offensichtlich der Vernunft. Geht langsamer und ihr kommt weiter!

#31 - 16.01.2013, 09:18 von DaChris

@ capitain_future

Der "VASIMR-Motor" wurde geschickt durch div. Lobbys blockiert und durch einen kernigen und lauf-ruhigen V10 Diesel aus Europa ersetzt. Als Extra gibt es für die interstellaren Reisen eine Buddl Sauerstoff dazu. Nicht vergessen, Winter Premium Diesel vorher tanken. Im VAG Konzern träumt man bestimmt schon davon, "Raumschiff Enterprise" neu zu verfilmen und zwar mit Verbrennern, nicht mit WARP-Gondeln.

Mal im ernst, was wird heutzutage entwickelt was wirklich innovativ ist? Abgesehen von ein paar Kleinigkeiten in der Raumfahrt, sehe ich überall nur Spielzeug.

#32 - 16.01.2013, 12:58 von Emil Peisker

Antigravitations Antrieb?

Zitat von achimedes
Richtig los gehts erst, wenn wir den Antigravitations Antrieb haben.
Den wird es nie geben. Die Physik ist eben humorlos.:-)

#33 - 16.01.2013, 13:15 von richardson-dutch

Zitat von Emil Peisker
Den wird es nie geben. Die Physik ist eben humorlos.:-)
Ich wäre vorsichtig mit einer solchen Behauptung. Daran wird schon geforscht, und es gab wohl schon einige "Zufallstreffer". Was es an Informationen gibt, Zitat "scheitert die Reproduzierbarkeit an der Geschwindigkeit des Controllers für die Modulation und den immer noch zu hohen Induktivitäten der Übertrager"..

#34 - 16.01.2013, 16:07 von horizontale_figur

schritt für schritt

punkt 1. wir müssen erst richtig verstehen wie das magnetfeld funktioniert und mit einem künstlichem modellbau (was vll nur im magnetfreien raum nachweißbar ist) beginnen, bevor wir über bemannte missionen nachdenken. Punkt 2. wir brauchen eine schnellere antriebskraft da in unserem sonnensystem der mars (durch siemulierten test auf der erde) die überlebenswichtige nahrung nicht landwirtschaftlich erzeugt werden kann. punkt 3 Da die zeit mit lichtgeschwindigkeit langsamer vergeht bzw. die astronauten nicht so schnell altern wie in der gleich vergehenden zeit auf der erde die verbliebenen menschen; müssen sich die astronauten von familien und verwandten verabschieden da sie selbst wenn sie zurückkehren sie nie wieder sehen. Wenn das klappt könnte sich vll. die menschheit auch auf anderen planten ausbreiten, wenn das überhaupt ein ziel uns aller sein sollte.

#35 - 17.01.2013, 07:59 von daniel_wenzel

Gravitation abschirmbar? Das meint Lesch dazu: Alpha.Centauri.-.123.-.Gibt.es.Antigravitation - YouTube

#36 - 17.01.2013, 13:24 von mustermannfrau

Och nö ...

Zitat von Schlauschwätzer
Langsam verliere ich den Überblick:...
Ob und welche Projekte in der nicht-kommerziellen Raumfahrt durchgeführt werden, ist letztendlich eine politische Entscheidung.

Zitat von
Jedesmal kostet das mehrstellige Millionenbeträge.
... und da es bei keinem der Entscheider an die Geldbörse geht, fällt es auch mal leicht, ein Projekt zu canceln. Besonders dann, wenn man dadurch ein anderes durchsetzen kann, das einen selber voranbringt. Oder warum wird die Ariane 5 demnächst von einer weniger leistungsfähigen, nicht wirklich kostengünstigeren Ariane 6 abgelöst?

Zitat von
… Transporter der ESA in Kooperation mit der NASA zu einem bemannten Vehicle …
Nein, wenn dann die ESA alleine. Aber wozu das denn, wenn man sich nur in das Shuttle setzen braucht, um Astronauten ins Weltall zu schicken? Wie jetzt? Kein Shuttle mehr? Na, dann fliegen wir halt bei den Russen mit! Und wenn die nicht mehr können oder wollen halt bei … äh … ach, dann halt gar nicht.

Zitat von
Der war von vornherein dafür ausgelegt. Das Projekt wurde gecancelt.
Technisch vielleicht. Aber verkaufen Sie das mal politisch. Lesen Sie mal hier im Forum ...

Zitat von
… dieses Projekt wird binnen 2 Jahren abgebrochen - aber erst nachdem 2- bis 3-stellige Millionebeträge geflossen sind.
Bei Constellation waren das nicht 2-stellige Millionen-, sondern Milliardenbeträge geflossen. Übrig geblieben ist das MPCV ("Orion"), aber nur, weil der Kongress das so wollte.

Zitat von
Man sollte die ISS abrauschen lassen und sich bis weiteres auf unbemannte Missionen beschränken.
Die ISS ist bis 2020 durchfinanziert. Dann wird der Großteil eh' nur noch Weltraummüll sein, weil abgenutzt. Die ältesten Module sind jetzt schon so lange im All wie die Mir es insgesamt war.

Zitat von
Bemannte Raumfahrt sollte man erst dann anfassen, wenn bessere vorliegen
Konzepte machen ist die Lieblingsbeschäftigung der NASA. Deren Website ist voll davon. Nur echte Projekte muss man daraus machen und vor allem: durchziehen. Aber das sind dann wieder politische Entscheidungen – und kosten Geld!
In der Tat fehlen Entscheidungen, was nach EFT-2 passieren wird.

Zitat von
und wenn vor allem der technisch realisierbar ist.
Sie haben zuviel SF-Literatur gelesen. Auch ein Weltraumlift muss durch den Van-Allen-Gürtel. Und Ihr Lift ist langsamer als ein (konventionelles) Raumschiff.

Zitat von
Die Probleme mit den
Das hat ihr Weltraumlift auch. Und was meinen Sie, wie das dann aussehen wird, wenn da mal ein paar 1000 Km Kabel mitsamt Kabinen runterfallen, wenn das Kabel mal durchschlagen wird? Und ihre Orbitalstation entschwebt dann auch in die weiten Welten des Weltraums ...

Zitat von
und mit der sowie die ….
Bisher hat noch niemand behauptet, dass der Beruf des Raumfahrers ein ungefährlicher wäre. Und das machen die alle freiwillig!

Zitat von
... Geht langsamer und ihr kommt weiter!
Wer still steht, kommt nirgendwo hin.

#37 - 18.01.2013, 02:22 von truthonly

leider immer wieder ...

...melden sich bei raumfahrt themen die couch potatoes zu wort, welche bei "wer wird millionär" bei der ersten frage : "was kostet die der spiegel aktuell in der print ausgabe?" ihre mutti anrufen müssen, die aber leider nicht rangeht. die 2. garde sind die s21er, die teflonpfannen-kenner und die dasgeldkönnenwirwoandersbesserbrauchen.
zum glück, jedoch leider nicht alle, ist das menschliche wesen explorationsfreudig im generellen. raumfahrt = ja bitte, und das immer mehr. wer meint das die raumfahrt verschwendung von geld ist, möchte sich bitte erst mal im www schlau machen über die resultate.

#38 - 19.01.2013, 02:13 von Schlauschwätzer

Hm ...

Zitat von mustermannfrau
Sie haben zuviel SF-Literatur gelesen.
Ist lange her. Stanislav Lem.

Zitat von mustermannfrau
Auch ein Weltraumlift muss durch den Van-Allen-Gürtel.
So hoch muß er nicht reichen. Allerdings, wenn das obere Ende des Teils nicht geostationär ist, wirken erhebliche Kräfte. Für den schmalen geostationären Bereich haben Sie Recht. Aber man könnte tricksen: Hoch, loslassen, abbremsen oder gasgeben. Beim Abbremsen sinkt man auf eine niedrigere Umlaufbahn ( die dann aber eine höhere Winkelgeschwindigkeit der Umlaufbewegung hat ) und beim Gasgeben geht es weiter jenseits des geostatinären Orbits ( wo die Winkelgeschwindigkeit der Umlaufbewegung aber geringer ist ). Energetisch kann das die günstigste Variante sein. Ein geostationärer Orbit selbst wäre wegen der Strahlung wohl unbemannt.

Zitat von mustermannfrau
Und Ihr Lift ist langsamer als ein (konventionelles) Raumschiff.
Sie verwürfeln etwas. Ein ( geostationärer ) Orbital-Lift spart vor allem Energie weil seine Nutzung langsam ist. Ab dem Orbit muß es dann mit kräftigen Triebwerken weiter gehen. Sorry, aber Sie haben offensichtlich die Proportionen nicht ganz klar.

Zitat von mustermannfrau
Das hat ihr Weltraumlift auch. Und was meinen Sie, wie das dann aussehen wird, wenn da mal ein paar 1000 Km Kabel mitsamt Kabinen runterfallen, wenn das Kabel mal durchschlagen wird?
Korrekt. Spektakulär!

Zitat von mustermannfrau
Und ihre Orbitalstation entschwebt dann auch in die weiten Welten des Weltraums ...
Nein, das hängt von ihrer Höhe ab. Drei Sitationen: Jenseits eines geostationären Orbits ( Teil wird gezogen ), geostationärer Orbit ( Teil fliegt mit ), unterhalb des geostationären Orbits ( Teil muß nach oben ziehen, weil es sonst runterfällt ). Ihr Einwand ist nur für die erste Situation richtig: Würde die Station vom Kabel abgetrennt, ginge sie ab wie Schmidts Katze ...

Die Sache mit dem Orbital-Lift ist nicht so trivial, wie sie auf den ersten Blick erscheint!

Zitat von mustermannfrau
Bisher hat noch niemand behauptet, dass der Beruf des Raumfahrers ein ungefährlicher wäre. Und das machen die alle freiwillig!
Das ist doch nicht die Diskussion. Fernziel ist doch eine Infrastruktur, die auch von Angshasen genutzt werden kann. Ein Kanu ist keine Caravelle.

Zitat von mustermannfrau
Wer still steht, kommt nirgendwo hin.
Nusch; ich glaube, Sie begreifen die Natur des Weltalls nicht. Weltall heißt freier Fall und ein freier Fall in der Unendlichkeit ist äquivalent mit Stillstand. Scheinbar. Weltraumfahrt ist keine Fliegerei! Raumfahrtprojekte sind Generations-Projekte. Zu langwierig, für ein Menschenalter. Wer sich darauf nicht einstellt, scheitert.

#39 - 19.01.2013, 12:03 von beachandy

say yes

Vor Jahren waren interessante Beitrage in einer Tageszeitung. Auf der linken Seite ueber die Kosten eines Raumfahrtprogramms. Auf der anderen die Kosten der Drogenpolitik. Gleich hoch.

Spater mal, hab ich die Diskussionen irgendwie fuer sinnlos empfunden. Die Aufruestung oder die Kriegspolitik verschlingt Betraege mit zwei Nullen mehr. Und, es sind Milliarden nicht Millionen.

Puh - was soll man dazu noch sagen.

?? Politik eben ??

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