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US-Raumfahrt: Trump fordert 1,6 Milliarden Dollar extra für Rückkehr zum Mond

SHAWN THEW/EPA/REX/Shutterstock Geht es nach der US-Regierung, sollen Amerikaner binnen fünf Jahren wieder auf den Mond. Damit das gelingt, will Donald Trump den Etat der Raumfahrtbehörde Nasa um 1,6 Milliarden Dollar aufstocken.
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#1 - 14.05.2019, 05:01 von spon-facebook-10000169018

Völlig Utopisch

Dieser Zeitplan ist völlig utopisch. Die NASA hat weder eine Trägerplattform, noch eine wie auch immer geartet Kapsel oder Raumfähre. Auch wäre heute niemand mehr in der Lage die Hardware der Apollo Missionen und die Saturn V nachzubauen.
Das damalige Apollo-Programm kostete ca. 25 Mrd. €, das sind heute mehr als 125 Mrd. da sind 1,6 Mrd. € nur Peanuts und keinesfalls auch nur annähernd ausreichend.

#2 - 14.05.2019, 05:16 von erik93_de

Gebt sie ihm, dann ist man ihn endlich los...

Pure Erpressung, aber immerhin ist der Betrag nicht hoch. Wußte bislang nur nicht, daß Trump vom Mond kommt.

#3 - 14.05.2019, 06:07 von Gerdd

Man könnte meinen ...

... da gäb's 'ne Mauer zu bauen.

#4 - 14.05.2019, 06:46 von Markus Landgraf

Zum Mond!

Liebe Kollegen von der "der soll erstmal ..."-Fraktion,

man kann ja über die jetzige US Regierung sagen was man will, aber Innovation und Inspiration mit und durch die astronautische Raumfahrt hat sie auf den Weg gebracht. Wir werden hier wieder viele Postings lesen, die mit den Worten "Der soll erstmal die Probleme auf der Erde lösen" beginnen. Dass diese "erst-das-dann-jenes" Hypothese klingt zwar einleuchtend, geht aber an den Realitäten komplexer Probleme vorbei. Man könnte genauso fordern, dass die Polizei nach keinem Einbrecher mehr fahndet, so lange nicht alle Mörder gefasst sind.
Das Spannende an der Budgetmeldung ist, dass dieser für die noch anstehenden Entwicklungsarbeiten recht kleine Betrag wohl ein Fenster für die Partner in der internationalen Raumfahrt - damit auch Europa frei lässt. Wir könnten jetzt mit einem schlauen Vorschlag an dem Unternehmen teilnehmen und so zeitnah and sichtbare, inspirierende (AstronautInnenflüge) und innovative (Antriebs- und Recyclingtechnologie) Beiträge zu einem internationalen Mondprogramm kommen. Damit wäre dann - trotz "America first" - ein globales Forschungsprogramm geschaffen, das den Menschen überall Nutzen bringt. Zum Mond!

#5 - 14.05.2019, 06:53 von PeterAlef

...Trump verlangt bei dieser Gelegenheit angeblich...

...auch die gesamte mexikanische Bevölkerung mit auf den Mond zu schießen...dafür verzichtet er auf den Zaun...

#6 - 14.05.2019, 07:02 von rainerwäscher

Hoffentlich weiß Trump, was er da tut. Der letzte Präsident, der die Mondlandung ankündigte, wurde erschossen.;D

#7 - 14.05.2019, 07:44 von pakeha52

Trump ist ein Stratege ...

... und versucht mit den extremen Amerikanischen Nationalstolz für sich zu gewinnen, und damit in 2020 seine Wiederwahl !
Der Mann ist sehr gefährlich (für die ganze Welt) !
Geschichte wiederholt sich !

#8 - 14.05.2019, 08:05 von danielc.

Ich fände es gut, wenn er wieder zum Mond zurück flöge. Dafür sollten auch 1.6 Mrd kein zu hoher Preis sein. Ob man damit ein neues Mondprogramm aufbauen kann, bezweifle ich jedoch. Über Sinn und Unsinn eines solchen Programms lässt sich streiten. Auch Kriege treiben die technische Entwicklung voran, deshalb wünsche ich mir trotzdem keinen, schon gar keinen großen Krieg herbei. Es gibt genügend andere Krisen.

#9 - 14.05.2019, 08:21 von DrStrang3love

Das ist in so fern schizophren, als dass die Trump-Regierung gerade erst im März das NASA-Budget für 2020 deutlich beschnitten und dabei explizit die Entwicklung der für die Mondlandung notwendigen Rakete gestrichen hat.

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