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UNDP

Carole aus Kamerun, sie lebt heute bei Grenoble, Frankreich:
"Ich war nie in der Schule. Mein Vater glaubte, dass Mädchen nicht in die Schule gehören. Er sagte, ich solle mich lieber auf die Hausarbeit konzentrieren und darauf zu heiraten. Und doch wusste ich immer, dass mein Vater nicht recht hatte. Ich sehnte mich danach, etwas zu lernen. Freunde motivierten mich, darüber nachzudenken, mein Land zu verlassen. Sie sagten, wenn ich ginge, könne ich ein besseres Leben haben. Also verließ ich Kamerun und landete für zwei Jahre in Algerien. Ich bekam einen Sohn. Als er drei Monate alt war, stieg ich auf ein Schiff Richtung Europa. Drei Tage waren wir auf See. Es war sehr kalt. Wir hatten keine Westen, keine Decken, keinen Schutz, wenig zu essen. Ich würde nicht mal meinen ärgsten Feind auf diese Reise schicken. Danach verbrachte ich sechs Monate in einem italienischen Camp. Die Bedingungen waren unmenschlich. Am Ende schaffte ich es nach Frankreich. Es gefällt mir hier. Ich wünsche mir eine Arbeitserlaubnis, damit ich etwas anderes als Haarstyling lernen kann. Egal was passiert, ich weiß, dass mein Sohn eine bessere Zukunft als ich haben wird." Befragt wurden sie und rund 3000 weitere Einwanderer aus Afrika im Auftrag der UNDP. Ihre Angaben sind nun in die Studie "Scaling Fences" einflossen - mit erstaunlichen Ergebnissen. mehr...

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Carole aus Kamerun, sie lebt heute bei Grenoble, Frankreich:
"Ich war nie in der Schule. Mein Vater glaubte, dass Mädchen nicht in die Schule gehören. Er sagte, ich solle mich lieber auf die Hausarbeit konzentrieren und darauf zu heiraten. Und doch wusste ich immer, dass mein Vater nicht recht hatte. Ich sehnte mich danach, etwas zu lernen. Freunde motivierten mich, darüber nachzudenken, mein Land zu verlassen. Sie sagten, wenn ich ginge, könne ich ein besseres Leben haben. Also verließ ich Kamerun und landete für zwei Jahre in Algerien. Ich bekam einen Sohn. Als er drei Monate alt war, stieg ich auf ein Schiff Richtung Europa. Drei Tage waren wir auf See. Es war sehr kalt. Wir hatten keine Westen, keine Decken, keinen Schutz, wenig zu essen. Ich würde nicht mal meinen ärgsten Feind auf diese Reise schicken. Danach verbrachte ich sechs Monate in einem italienischen Camp. Die Bedingungen waren unmenschlich. Am Ende schaffte ich es nach Frankreich. Es gefällt mir hier. Ich wünsche mir eine Arbeitserlaubnis, damit ich etwas anderes als Haarstyling lernen kann. Egal was passiert, ich weiß, dass mein Sohn eine bessere Zukunft als ich haben wird." Befragt wurden sie und rund 3000 weitere Einwanderer aus Afrika im Auftrag der UNDP. Ihre Angaben sind nun in die Studie "Scaling Fences" einflossen - mit erstaunlichen Ergebnissen. mehr...

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Carole aus Kamerun, sie lebt heute bei Grenoble, Frankreich:
"Ich war nie in der Schule. Mein Vater glaubte, dass Mädchen nicht in die Schule gehören. Er sagte, ich solle mich lieber auf die Hausarbeit konzentrieren und darauf zu heiraten. Und doch wusste ich immer, dass mein Vater nicht recht hatte. Ich sehnte mich danach, etwas zu lernen. Freunde motivierten mich, darüber nachzudenken, mein Land zu verlassen. Sie sagten, wenn ich ginge, könne ich ein besseres Leben haben. Also verließ ich Kamerun und landete für zwei Jahre in Algerien. Ich bekam einen Sohn. Als er drei Monate alt war, stieg ich auf ein Schiff Richtung Europa. Drei Tage waren wir auf See. Es war sehr kalt. Wir hatten keine Westen, keine Decken, keinen Schutz, wenig zu essen. Ich würde nicht mal meinen ärgsten Feind auf diese Reise schicken. Danach verbrachte ich sechs Monate in einem italienischen Camp. Die Bedingungen waren unmenschlich. Am Ende schaffte ich es nach Frankreich. Es gefällt mir hier. Ich wünsche mir eine Arbeitserlaubnis, damit ich etwas anderes als Haarstyling lernen kann. Egal was passiert, ich weiß, dass mein Sohn eine bessere Zukunft als ich haben wird." Befragt wurden sie und rund 3000 weitere Einwanderer aus Afrika im Auftrag der UNDP. Ihre Angaben sind nun in die Studie "Scaling Fences" einflossen - mit erstaunlichen Ergebnissen. mehr...

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Carole aus Kamerun, sie lebt heute bei Grenoble, Frankreich:
"Ich war nie in der Schule. Mein Vater glaubte, dass Mädchen nicht in die Schule gehören. Er sagte, ich solle mich lieber auf die Hausarbeit konzentrieren und darauf zu heiraten. Und doch wusste ich immer, dass mein Vater nicht recht hatte. Ich sehnte mich danach, etwas zu lernen. Freunde motivierten mich, darüber nachzudenken, mein Land zu verlassen. Sie sagten, wenn ich ginge, könne ich ein besseres Leben haben. Also verließ ich Kamerun und landete für zwei Jahre in Algerien. Ich bekam einen Sohn. Als er drei Monate alt war, stieg ich auf ein Schiff Richtung Europa. Drei Tage waren wir auf See. Es war sehr kalt. Wir hatten keine Westen, keine Decken, keinen Schutz, wenig zu essen. Ich würde nicht mal meinen ärgsten Feind auf diese Reise schicken. Danach verbrachte ich sechs Monate in einem italienischen Camp. Die Bedingungen waren unmenschlich. Am Ende schaffte ich es nach Frankreich. Es gefällt mir hier. Ich wünsche mir eine Arbeitserlaubnis, damit ich etwas anderes als Haarstyling lernen kann. Egal was passiert, ich weiß, dass mein Sohn eine bessere Zukunft als ich haben wird." Befragt wurden sie und rund 3000 weitere Einwanderer aus Afrika im Auftrag der UNDP. Ihre Angaben sind nun in die Studie "Scaling Fences" einflossen - mit erstaunlichen Ergebnissen. mehr...

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Carole aus Kamerun, sie lebt heute bei Grenoble, Frankreich:
"Ich war nie in der Schule. Mein Vater glaubte, dass Mädchen nicht in die Schule gehören. Er sagte, ich solle mich lieber auf die Hausarbeit konzentrieren und darauf zu heiraten. Und doch wusste ich immer, dass mein Vater nicht recht hatte. Ich sehnte mich danach, etwas zu lernen. Freunde motivierten mich, darüber nachzudenken, mein Land zu verlassen. Sie sagten, wenn ich ginge, könne ich ein besseres Leben haben. Also verließ ich Kamerun und landete für zwei Jahre in Algerien. Ich bekam einen Sohn. Als er drei Monate alt war, stieg ich auf ein Schiff Richtung Europa. Drei Tage waren wir auf See. Es war sehr kalt. Wir hatten keine Westen, keine Decken, keinen Schutz, wenig zu essen. Ich würde nicht mal meinen ärgsten Feind auf diese Reise schicken. Danach verbrachte ich sechs Monate in einem italienischen Camp. Die Bedingungen waren unmenschlich. Am Ende schaffte ich es nach Frankreich. Es gefällt mir hier. Ich wünsche mir eine Arbeitserlaubnis, damit ich etwas anderes als Haarstyling lernen kann. Egal was passiert, ich weiß, dass mein Sohn eine bessere Zukunft als ich haben wird." Befragt wurden sie und rund 3000 weitere Einwanderer aus Afrika im Auftrag der UNDP. Ihre Angaben sind nun in die Studie "Scaling Fences" einflossen - mit erstaunlichen Ergebnissen. mehr...

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Einwanderer aus Afrika: "Mein Sohn wird eine bessere Zukunft haben als ich"