Die psychische Erkrankung im beruflichen Umfeld generell nur dann thematisieren, wenn sie sich auf die eigene Leistungsfähigkeit auswirkt .

Die Symptome seiner psychischen Erkrankung kennen und vor dem Auftreten einer Krise handeln: Arbeitsbelastungen reduzieren sowie gegebenenfalls vertrauensvolle Gespräche mit Betriebsarzt, Kollegen, Chef suchen.

In einer formalen Teamrunde im Falle einer (drohenden) Krise kurz über die eigene Gesundheitslage aufklären. Dieses Gespräch am besten im Voraus mit dem Vorgesetzten besprechen .

Ist die psychische Erkrankung bekannt, kann eine Liste mit Notfallnummern wie die des Arztes, Psychotherapeuten oder Partners entlastend sein. Sie kann beim Chef oder einem Kollegen hinterlegt werden.

Ein Jobwechsel ist dann in Erwägung zu ziehen, wenn vertrauensvolle Gespräche nicht möglich sind oder keine Veränderung bringen.

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Ratgeber bei psychischer Erkrankung: Wie gehe ich im Beruf damit um?