einestages

Videos

Bye-bye, DDR!

Sehen Sie hier alle Videos zu Peter Wensierskis Geschichten zum Mauerfall

Die Fotoausrüstung der verbotenen Reise

Foto: SPIEGEL ONLINE
Mit einem illegalen UKW-Sender provozierten junge Radikale 1986 die Mächtigen in beiden Teilen der Stadt: In Ost-Berlin lieferten Oppositionelle die politischen Manuskripte, in West-Berlin organisierten Kreuzberger Autonome deren Ausstrahlung von Dachböden besetzter Häuser.

Noch ein vergessener Schatz: Diese zwölf Kilo schleppte Jens 1987 vom Ost-Berliner Prenzlauer Berg bis nach Peking. So entstanden tausende Farb- und Schwarzweiß-Fotos im Mittelformat.

Harald Hauswald, Fotograf: "Ich war immer der böse Bube"

Foto: SPIEGEL ONLINE
Die Stasi nannte ihn den "Radfahrer" - auch wenn er gar kein Fahrrad besaß. Der Fotograf Harald Hauswald erzählt, wie er in der DDR zu seinen Motiven fand und von der Staatssicherheit drangsaliert wurde, weil die realistischen Bilder der Obrigkeit nicht passten.

Rebellion am Brandenburger Tor

Foto: SPIEGEL ONLINE/Peter Wensierski
Auf einem Openair-Konzert am Brandenburger Tor standen Pfingsten 1987 Popgrößen wie David Bowie auf der Bühne. Unzählige Ostbürger pilgerten an die Mauer - sie wollten wenigstens zuhören. Doch während anderswo längst Perestrorika ausgerufen wurde, prügelte die Volkspolizei die Fans nieder. Zwei Berliner erinnern sich.

Krawczyk über den großen Ungehorsam

Foto: Peter Wensierski
Der bekannte DDR-Kritiker Stephan Krawczyk schrieb ein Lied über die Unruhen am Brandenburger Tor, Pfingsten 1987.

Exklusive Stasi-Videoaufnahmen von 1988

Foto: SPIEGEL ONLINE
Stasi-Offiziere filmten am 8. und 9. Juni 1987 auf der Ost-Seite des Brandenburger Tores die Menschen, die sich wegen des Rockkonzertes auf der West-Seite versammelt hatten. Ihr besonderes Interesse gilt dem ARD-Fernsehteam, das stets von MfS-Angehörigen umringt ist. Gefilmt werden konnte nur bis zum Einbruch der Dämmerung. Die MfS-Filmer blenden zudem ein falsches Datum ein.

Erkennen Sie sich in diesem Video wieder? Dann schreiben Sie eine Mail an: byebyeddr@gmx.de.


Forscher Kowalczuk über die Lauschangriffe der Stasi

Foto: Peter Wensierski
Ilko-Sascha Kowalczuk ist Projektleiter in der Abteilung Bildung und Forschung der Stasiunterlagenbehörde in Berlin. Der promovierte Historiker war Mitglied der Bundestags-Enquete-Kommission zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Kowalczuk durfte in der DDR kein Abitur machen und nicht studieren und musste als Maurer und Pförtner arbeiten.

Ulrike Poppe über Telefonieren in der DDR

Foto: Peter Wensierski
Abgehört: Ulrike Poppe gehörte in den achtziger Jahren zu den führenden Köpfen der Ost-Berliner Opposition. Heute ist sie Brandenburger Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur. Arnold Vaatz gehörte zur Opposition in Dresden und wurde erster Pressesprecher des "Neuen Forum". Heute ist er stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Hier sprechen sie über Telefonieren und Abhören durch die Stasi.

Radiopiraten in Ost-Berlin: Tina Krone und Stephan Krawczyk über den Schwarzen Kanal

Foto: DER SPIEGEL
Videospitzel am Alexanderplatz

Die erste flächendeckende Videoüberwachung in Deutschland wurde in Ost-Berlin und Leipzig aufgebaut. Die wenigen erhaltenen Aufnahmen zeigen eine beklemmende Atmosphäre - aber auch den Mut von Demonstranten im Herbst 1989.

Frank Ebert über den Wahlbetrug im Osten

Am 7. September demonstrierte der Berliner Oppositionelle Frank Ebert auf dem Alexanderplatz gegen die Wahlbetrug im Osten. Dass ihn die Spitzel der Stasi dabei filmen würden, war im bewusst.

Mauerfall: Wie alles begann

Der Herbst 1998: Die Leipziger Montagsdemo vom 9. Oktober gilt als entscheidend für die Revolution in der DDR. Der Staat kapitulierte vor der Übermacht der Bürger. Was aber geschah davor? Was brachte die Menschen auf die Straße?

Der Herbst 1998: Die Leipziger Montagsdemo vom 9. Oktober gilt als entscheidend für die Revolution in der DDR. Der Staat kapitulierte vor der Übermacht der Bürger. Was aber geschah davor? Was brachte die Menschen auf die Straße?

Der Herbst 1989

Foto: Peter Wensierski
Die Leipziger Montagsdemo vom 9. Oktober gilt als entscheidend für die Revolution in der DDR. Der Staat kapitulierte vor der Übermacht der Bürger. Was aber geschah davor? Was brachte die Menschen auf die Straße

Wo alles begann

Foto: Peter Wensierski
Die Bewohner der Mariannenstraße 46 und ihre Freunde aus dem Leipziger Osten sind stets in den ersten Reihen der Demonstrationen und Aktionen zu finden, die sie schon seit dem Sommer 1988 organisieren. Im Hinterhof ihres besetzten Hauses planen sie die Revolution.

Oppositionelle erinnern sich

Foto: Peter Wensierski
Kathrin Walter, gehörte zu den ersten, die im Sommer 1988 in die Mariannenstraße 46 einzogen. Mit ihr kommen IGL-Gründer Reinhard Müller und Michaela Ziegl. Sie ziehen andere nach, die das oberste Stockwerk erobern. Die Toiletten sind auf halber Treppe, immerhin gibt es fließend Kaltwasser, und im Winter sorgen Braunkohlebriketts ab und zu für Wärme.

Reisefreiheit statt Massenflucht

Foto: Peter Wensierski
Gesine Oltmanns berichtet über eine entscheidende Situation im Herbst 1989.

Bye-bye DDR

Geschichten zum Mauerfall

Verwegene Proteste, riskante Untergrundaktionen, illegale Treffen: Von 1979 bis zum Ende der Republik berichtete Peter Wensierski über Widerstand und Rebellion in der DDR. Er brachte Filme, Fotos und Dokumente über die Grenze, schrieb Reportagen oder Bücher wie "Null Bock auf DDR" und drehte Dokumentarfilme. In der einestages-Serie "Bye-bye DDR" erzählt er zum 25. Jubiläum des Mauerfalls die spannendsten, bewegendsten und kuriosesten Geschichten aus dieser Zeit - und trifft die Akteure von damals wieder.

© SPIEGEL ONLINE
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung

TOP