KarriereSPIEGEL

Aufstiegs-Bafög

Mehr Geld für Weiterbildungsteilnehmer

Wer sich weiterbildet, soll mehr Geld erhalten - das hat das Bundeskabinett am Mittwoch beschlossen. Auf die Erhöhung müssen Arbeitnehmer allerdings noch warten.

DPA

Angestellte bei einer Weiterbildungsmaßnahme (in der Autoindustrie, Archivbild)

Mittwoch, 25.09.2019   15:34 Uhr

Wer sich zum Meister oder Fachwirt weiterbildet oder in sozialen Berufen beispielsweise eine Fortbildung zum Erzieher macht, für den gibt es künftig höhere Zuschüsse für die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren. Das hat das Bundeskabinett am Mittwoch beschlossen.

Die Reform des sogenannten Aufstiegs-Bafögs - das frühere Meister-Bafög - soll ab dem nächsten Sommer gelten. Menschen, die nebenberuflich eine Weiterbildung absolvieren, sollen auf diese Weise vom Staat stärker unterstützt werden.

Wer die Weiterbildung in Vollzeit macht und über wenig Einkommen und Vermögen verfügt, bekommt außerdem deutlich mehr Geld für die Lebenshaltungskosten. Die Reform sieht außerdem vor, dass das Aufstiegs-Bafög künftig für bis zu drei Fortbildungsmaßnahmen in Anspruch genommen werden kann. Bisher ist es auf eine Fortbildung beschränkt.

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Nach dem Kabinettsbeschluss muss der Gesetzentwurf des Bundesbildungsministeriums nun noch durch Bundestag und Bundesrat. Am 1. August 2020 sollen die Neuregelungen in Kraft treten. CDU-Bundesbildungsministerin Anja Karliczek rechnet mit Mehrkosten von 350 Millionen Euro in der laufenden Legislaturperiode.

him/dpa

insgesamt 2 Beiträge
sammilch 25.09.2019
1. Kommentar
Schade, für mich kommt das zu spät. Ich hoffe, dass grade die Techniker- und Fachwirtausbildung davon profitieren wird
Schade, für mich kommt das zu spät. Ich hoffe, dass grade die Techniker- und Fachwirtausbildung davon profitieren wird
isi-dor 25.09.2019
2.
Warum kein Habilitanden-Bafög?
Warum kein Habilitanden-Bafög?

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