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Pixel 4

Googles neues Handy bekommt ein Taschenradar

Das Smartphone steuern, ohne es zu berühren, selbst wenn es in der Tasche steckt? Mit dem Pixel 4 soll das möglich sein, verspricht Google. Nur wird man die Technik wohl nicht in jedem Land benutzen dürfen.

Google

Die Oberseite des Pixel 4 wimmelt vor Sensoren

Dienstag, 30.07.2019   11:45 Uhr

Google versucht es mit einer Salami-Taktik. Ähnlich wie LG es seit Jahren tut, wenn ein neues Smartphone-Modell ansteht, verrät das US-Unternehmen jetzt scheibchenweise Details zum Pixel 4. Wann das neue Highend-Smartphone in Gänze präsentiert wird, bleibt dabei unklar. Im Oktober vergangenen Jahres war das Pixel 3 präsentiert worden.

Mit einem Blogpost macht der Konzern Smartphone-Geeks jetzt schon mal den Mund wässrig, denn der verrät, dass im Pixel 4 erstmals die unter dem Projektnamen Soli entwickelte Miniatur-Radartechnik zum Einsatz kommen soll.

Das System soll es dem Handy ermöglichen, in die Luft gewischte Handgesten zu erkennen. "So könnt ihr mit nur einer Handbewegung zwischen Songs hin- und herwechseln, den Wecker snoozen und Anrufe stummschalten - ohne dabei euer Smartphone zu berühren", beschreibt Google die neue Technik.

Das könnte bei einsprechender Sendeleistung des Mini-Radars auch durch Stoffe hindurch funktionieren, sodass man das Gerät mit Gesten sogar steuern könnte, wenn es in der Hosen- oder Jackentasche steckt.

Soli wird es nicht überall geben

Entwickelt worden ist Soli von Googles Advanced Technology and Projects Group (ATAP), die das System vor vier Jahren auf der Google Entwicklerkonferenz i/o präsentierte. Als Grundgedanke für das System wurde damals genannt, dass Gadgets immer kleiner würden, man deshalb neue, berührungslose Eingabemethoden brauche. Als typische Anwendung wurden damals Smartwatches gezeigt.

So interessant die Soli-Technik ist, überall wird man sie offenbar nicht benutzen können. Google schreibt in seinem Blogpost, Soli werde "in ausgewählten Ländern verfügbar sein". Das dürfte ein Hinweis darauf sein, dass die Radartechnik nicht in allen Ländern von den Behörden zugelassen wird, weil sie möglicherweise für andere Anwendungen reservierte Frequenzen nutzt.

Fünf Dollar für dein Gesicht

Einfacher dürfte es da sein, die neue Gesichtserkennung des Pixel 4 weltweit anzubieten. Ähnlich wie Apples Face ID arbeitet die mit einem dreidimensionalen Abbild vom Kopf des Nutzers, das von einer Reihe von Sensoren und Kameras erzeugt wird. Im Gegensatz zu Apples Technologie soll Googles Face Unlock "aus fast jedem Winkel" funktionieren. Die Gesichtsdaten werden dabei nur auf dem Gerät selbst, in Googles Sicherheitschip Titan-M gespeichert werden.

Damit das Entsperren zuverlässig klappt, hat Google reichlich Trainingsdaten gesammelt - im Tausch gegen Fünf-Dollar-Gutscheine. Die bot Google Passanten in mehreren US-Städten an, um im Gegenzug - mit ihrem Einverständnis - den Algorithmus mit ihrem Bild trainieren zu dürfen. So wollte das Unternehmen sicherstellen, dass es eine möglichst diverse Datenbasis aufbaut, damit Face Unlock bei allen Menschen gleich gut funktioniert.

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mak

insgesamt 29 Beiträge
p-touch 30.07.2019
1. Im ersten Moment
dachte ich schon das die Dinger jetzt mit Kollisionsradar kommen damit die Smartphone-Zombies nicht mehr gegen Laternenpfosten laufen oder vom Bus überfahren werden.
dachte ich schon das die Dinger jetzt mit Kollisionsradar kommen damit die Smartphone-Zombies nicht mehr gegen Laternenpfosten laufen oder vom Bus überfahren werden.
kjartan75 30.07.2019
2. Bewegung...
Damit man sich aber auch gar keine Mühe mehr machen und sich gar nicht mehr bewegen muss, schlage ich vor, das System zukünftig so zu entwickeln, dass man die Befehle nur noch durch bestimmte Formen der Atmung steuert.
Damit man sich aber auch gar keine Mühe mehr machen und sich gar nicht mehr bewegen muss, schlage ich vor, das System zukünftig so zu entwickeln, dass man die Befehle nur noch durch bestimmte Formen der Atmung steuert.
gogruji 30.07.2019
3. nutze das pixel 3
und bin der meinung, dass es für mich das bisher beste smartphone ist, dass ich je hatte. wer ein eifriger google dienste nutzer ist, dem kann man dieses handy nur ans herz legen. allein das stock android ist viel besser, [...]
und bin der meinung, dass es für mich das bisher beste smartphone ist, dass ich je hatte. wer ein eifriger google dienste nutzer ist, dem kann man dieses handy nur ans herz legen. allein das stock android ist viel besser, schneller, schlanker als der ganze gebrandete müll der drittanbieter.
Spiegelleserin57 30.07.2019
4. wer braucht soetwas?
"So könnt ihr mit nur einer Handbewegung zwischen Songs hin- und herwechseln, den Wecker snoozen und Anrufe stummschalten - ohne dabei euer Smartphone zu berühren", beschreibt Google die neue Technik." Na da [...]
"So könnt ihr mit nur einer Handbewegung zwischen Songs hin- und herwechseln, den Wecker snoozen und Anrufe stummschalten - ohne dabei euer Smartphone zu berühren", beschreibt Google die neue Technik." Na da freuen sich doch alle Kriminelle dass sie nun das Smartphone fremdsteuern können. Wie hoch ist denn die Strahlenbelastung für den menschlichen Körper? Könnten diese Strahlen Tumore auslösen ? Wer hat eine Antwort? Was sagt die Luftfahrt zu diesen Frequenzen?
permissiveactionlink 30.07.2019
5. Radar im Bereich 57-64 GHz
dürfte bei uns relativ schwierig zu genehmigen sein, da sich zahlreiche Nutzer diesen Bereich mit den Frequenzteilplänen 447 bis 450 teilen. Das gilt für hochfrequentes WLAN, Weltraumforschung (Radioastronomie), [...]
dürfte bei uns relativ schwierig zu genehmigen sein, da sich zahlreiche Nutzer diesen Bereich mit den Frequenzteilplänen 447 bis 450 teilen. Das gilt für hochfrequentes WLAN, Weltraumforschung (Radioastronomie), Satellitenkommunikation usw. Der Frequenznutzungsplan ist bei der Bundesnetzagentur als pdf-Datei downloadbar. Alle diese Dienste könnten durch das beschriebene System gestört werden, auch da es mit einer Radarpuls-Wiederholrate von ca 2 kHz und mit höherer Sendeleistung arbeitet, immerhin soll die Radarstrahlung ja auch Kleidung durchdringen können.

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