Netzwelt
Montag, 09.09.2019   12:09 Uhr

Produktvorstellung von Apple

Liebe Leserin, lieber Leser,

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Gerade bin ich von der Ifa zurückgekommen. Das waren ein paar spannende Tage in Berlin, mit den ersten Amazon-Fernsehern, neuen Smartphones - auch solchen zum Falten -, Kopfhörer tragenden Holzpfosten und einem Huawei-Chef, der uns erzählte, wie es mit seinen Gadgets ohne Android weitergehen wird. Aber jetzt geht es weiter. Wenn dieser Newsletter veröffentlicht wird, bin ich schon auf dem Weg in die USA. Am Dienstagabend, um 19 Uhr deutscher Zeit, wird Apple dort neue Gadgets vorstellen. Zusammen mit meinem Kollegen Patrick Beuth werde ich live von der Veranstaltung berichten.

Der Star der Apple-Show wird - natürlich - das iPhone XI sein. Drei Kameras soll es haben und einen neuen Prozessor wird es bekommen. Ob Apple den A13 nennen wird, wie es die Nomenklatur des Unternehmens vorsieht? Als sicher kann man annehmen, dass es drei Modelle geben wird, zwei teure mit OLED-Display und ein günstigeres "R"-Modell mit LC-Display.

Das zweite große Thema dürfte die neue Apple Watch sei, die optisch mit neuen Gehäusematerialien auftrumpfen soll, wohl aber auch neue Gesundheitsfunktionen mitbringen wird. Vielleicht versucht sich Apple nach dem Armband-EKG ja am Thema Blutdruck.

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Herzkontrolle: So funktionert das Apple-Watch-EKG

Mit den neuen Gadgets wird auch eine neue Software bereitgestellt, vor allem iOS 13 und watchOS 6. Wer die Updates gleich installieren will, sollte nicht vergessen, vorher Backups anzulegen - man weiß ja nie.

Ob auch das im Juni angekündigte macOS Catalina und das neue tvOS für die Apple-TV-Boxen freigegeben werden, ist noch unklar. Apple wird auch hier die Freigabe der neuen Software mit der Einführung neuer Hardware koordinieren wollen. Gerüchte über eine neue MacBook-Serie waren in letzter Zeit nicht totzukriegen. Aber auch der Marktstart des neuen Mac Pro samt neuem Display steht langsam an. Beide waren im Juni vorgestellt worden.

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Apples Highend-Rechner: Das ist der neue Mac Pro

Und dann gibt es noch ein paar andere Produkte, die bei Apple in der Pipeline stecken. Der Start des eigenen Videostreaming-Dienstes Apple TV zum Beispiel, der von einer neuen Version der Apple-TV-Box begleitet werden könnte. Und wenn man sich ganz weit aus dem Fenster lehnen würde, wäre es auch ein guter Zeitpunkt für Apple, wieder ins Geschäft mit WLAN-Routern einzusteigen. Die Einführung des neuen Wifi-6-Standards und Mesh-Netze könnte der Konzern zum Anlass nehmen, seine alte Airport-Serie wiederzubeleben. Aber das ist wirklich nur Spökenkiekerei, wie man bei uns in Hamburg sagt.

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Seltsame Digitalwelt: Zu dünn für diese Welt

Zugegeben, es ist schon ein wenig her, aber nach all den ultraflachen Fernsehern, Smartphones und Sonstwie-Gadgets auf der Ifa erinnerte ich mich daran, wie ich meinen letzten Anrufbeantworter verloren habe. Es war ein Uher Digital MCF und ich liebte ihn sehr, einfach weil er so schlank und elegant war, was ihm letztlich zum Verhängnis wurde.

Irgendwie muss er beim Packen für meinem letzten Umzug in einen Papierstapel gerutscht und so ins Altpapier gewandert sein. Bemerkt haben wir das erst, als wir, in der neuen Wohnung angekommen, nach dem kleinen, dünnen Ding suchten und keine Spur von ihm fanden. Seither treibt mich die Angst um, das könnte mir nochmal passieren, die Miniaturisierung scheint ja unaufhaltsam zu sein. Da machen mir Geräte wie Samsungs Galaxy Fold Hoffnung, denn die werden ja wieder eher dicker als dünner.


App der Woche: "Stomped!"
getestet von Tobias Kirchner

Wer gerne Geschicklichkeitsspiele auf dem Smartphone spielt und bereits mit dem beliebten "Alto's Adventure" Spaß hatte, sollte einen Blick auf "Stomped!" werfen. Auf dem Snowboard geht es den Berg herunter, und dabei sind vor allem Tricks gefragt. Mit einem guten Gefühl für die Geschwindigkeit werden Felsspalten übersprungen und Hindernisse gemeistert. Dabei kommt es vor allem auf das richtige Timing an. Die Steuerung funktioniert wunderbar auf dem Telefon. "Stomped!" ist umfangreich und teilweise auch etwas schwieriger. Trotzdem bleibt es immer ein kurzweiliges Spiel.

Für 3,19 Euro (Android) oder für 3,49 (iOS), von Noodlecake Studios: iOS, Android


Fremdlink: Drei Tipps aus anderen Medien

Ich wünsche Ihnen eine entspannte Woche

Matthias Kremp

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insgesamt 49 Beiträge
Toby 1525 09.09.2019
1. Wir fassen zusammen
Herr Kremp muss für eine 90-Minuten-Veranstaltung an die Westküste der U.S.A. fliegen. Obwohl Apple diese Veranstaltung seit JAHREN live überträgt. Und alle großen (Online-)Magazin inzwischen gut recherchierte Artikel auf der [...]
Herr Kremp muss für eine 90-Minuten-Veranstaltung an die Westküste der U.S.A. fliegen. Obwohl Apple diese Veranstaltung seit JAHREN live überträgt. Und alle großen (Online-)Magazin inzwischen gut recherchierte Artikel auf der Live-Übertragung basierend veröffentlichen. Da zeigt jemand dem Umweltschutz in aller Öffentlichkeit den Mittelfinger. Achja: Herr Kremp ist umgezogen. Ende der News.
Nonvaio01 09.09.2019
2. musste ich auch denken
vor allem von Spon ist das laecherlich. Es vergeht kein tag wo nicht mindestens 2 artikel ueber Klima erscheinen, dazu mit vorschlaegen wie man es stoppen kann. Fliegen nach Malle fuer 2 wochen mit Ryanair ist schlecht. Fuer 90min [...]
vor allem von Spon ist das laecherlich. Es vergeht kein tag wo nicht mindestens 2 artikel ueber Klima erscheinen, dazu mit vorschlaegen wie man es stoppen kann. Fliegen nach Malle fuer 2 wochen mit Ryanair ist schlecht. Fuer 90min in die USA fliegen ist gut.
Onkel Drops 09.09.2019
3. Livestream what an, schei. drauf
und 3 Kameras gähn. old Macintosh halt viel Tamtam und ob sich dafür 2 Leute nach cupertino persönlich hinbewegen müssen. kann man doch auch per WLAN beim work@home klären. wer hier uncool ist überlasse ich dem Leser. lasst [...]
und 3 Kameras gähn. old Macintosh halt viel Tamtam und ob sich dafür 2 Leute nach cupertino persönlich hinbewegen müssen. kann man doch auch per WLAN beim work@home klären. wer hier uncool ist überlasse ich dem Leser. lasst euch nicht veräppeln
U. Sielaff 09.09.2019
4. Naja, Apple zahlt das wohl...
..warum sonst schwärmt Herr Kremp seit Jahren über das innovative Apple, das in Wirklichkeit seit Jahren nix neues mehr bringt? Apple rennt nur nioch hinterher und Herr Kremp versucht uns Apple als den Usain Bold der Techwelt zu [...]
..warum sonst schwärmt Herr Kremp seit Jahren über das innovative Apple, das in Wirklichkeit seit Jahren nix neues mehr bringt? Apple rennt nur nioch hinterher und Herr Kremp versucht uns Apple als den Usain Bold der Techwelt zu verkaufen. Naja, wers braucht...
j.c.nolte 09.09.2019
5. Bad in der Menge
Es ist sein Job. Und es ist ein großer Unterschied, ob man vor Ort ist und per Livestream. Meine Partnerin ist Sängerin. Sollen demnächst Livekonzerte auch nur noch via Livestream im sonst leeren Stadion gespielt werden, [...]
Zitat von Toby 1525Herr Kremp muss für eine 90-Minuten-Veranstaltung an die Westküste der U.S.A. fliegen. Obwohl Apple diese Veranstaltung seit JAHREN live überträgt. Und alle großen (Online-)Magazin inzwischen gut recherchierte Artikel auf der Live-Übertragung basierend veröffentlichen. Da zeigt jemand dem Umweltschutz in aller Öffentlichkeit den Mittelfinger. Achja: Herr Kremp ist umgezogen. Ende der News.
Es ist sein Job. Und es ist ein großer Unterschied, ob man vor Ort ist und per Livestream. Meine Partnerin ist Sängerin. Sollen demnächst Livekonzerte auch nur noch via Livestream im sonst leeren Stadion gespielt werden, damit sie nicht mehr mit dem Businessflieger unterwegs ist? Am besten unplugged, um Strom zu sparen? Oder soll sich Spiegel online jetzt auch eine Rennyacht zulegen? Kommen Sie dann für die Ausfallzeit der vierzehntägigen Reisezeit auf? Falls ja, wird Ihnen Herr Kremp ganz sicher sehr gern seine Kontodaten übermitteln. Ich glaube, Sie wissen jetzt, was ich von Ihrem Kommentar halte. Ich nehme jetzt erstmal ein heißes Bad : )
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