Netzwelt

Kongress von Netzwerk Recherche im Livestream

Wie schütze ich meinen Informanten - und mich selbst?

Wie sieht guter Journalismus heute aus, und wie in fünf Jahren? Auf der Jahreskonferenz von Netzwerk Recherche diskutieren Experten über aktuelle Fragen und die Zukunft der Branche. Sehen Sie Höhepunkte der Tagung im Livestream.

Vincent Burmeister

Freitag, 14.06.2019   10:33 Uhr

"Abenteuer Recherche": Schon das Motto der Jahreskonferenz lässt erahnen, was Journalismus in diesen Tagen bedeutet. Einerseits gibt es wahnsinnig viel zu entdecken, neue Kanäle zu bespielen und Formate zu erfinden. Über online verfügbare Quellen sind Informationen zugänglich, deren Recherche früher kaum möglich gewesen wäre. Zugleich lauern hinter vielen Ecken Fälschungen und Vorwürfe, manchmal sogar gezielte Angriffe. Wie Journalisten damit umgehen können, ist eines von vielen Themen der Jahreskonferenz von Netzwerk Recherche.

In mehr als 100 Sessions diskutieren die Teilnehmer am Freitag und Samstag über die Zukunft der Branche und aktuelle Herausforderungen. Dabei geht es etwa um Glaubwürdigkeit, den Umgang mit Fehlern und Kritik, neue Formate und Finanzierungsmodelle. In Workshops zeigen Experten, welche Informationen sich durch eine geschickte Onlinerecherche finden lassen und wie Journalisten und Journalistinnen sich vor sogenannten Doxing-Angriffen schützen können.

Der SPIEGEL ist Medienpartner der Veranstaltung und zeigt viele Panels im Livestream. Sowohl die Podiumsdiskussionen im Raum K1 als auch die Expertengespräche im Raum R3 können Sie auf diese Weise verfolgen. Hier stellen wir eine Auswahl an Themen vor, die Sie zur angegebenen Zeit im Livestream anschauen können. Das vollständige Programm finden Sie hier.

Update 17.6.2019: Da die Veranstaltung in der Vergangenheit liegt, haben wir die eingebetteten Streams an dieser Stelle wieder entfernt.

Podiumsdiskussionen im große Saal K1

Expertengespräche im Raum R3

che

insgesamt 1 Beitrag
river runner 14.06.2019
1. Nicht alle Tassen im Schrank
14.06.2019 Jahreskonferenz Netzwerk Recherche Reemtsma findet Relotius-Texte schlecht Journalismus hat nichts mit Literatur zu tun. Deshalb müsse auch eine Reportage journalistischen Kriterien erfüllen. Das betonte der [...]
14.06.2019 Jahreskonferenz Netzwerk Recherche Reemtsma findet Relotius-Texte schlecht Journalismus hat nichts mit Literatur zu tun. Deshalb müsse auch eine Reportage journalistischen Kriterien erfüllen. Das betonte der Publizist und Literaturwissenschaftler Jan Philipp Reemtsma bei der Netzwerk Recherche Jahreskonferenz. Reemtsma: "Wer diese Reportagen als stilistische, journalistische Meisterleistung ausgezeichnet hat, hat nicht alle Tassen im Schrank." https://www.pro-medienmagazin.de/medien/journalismus/2019/06/14/reemtsma-findet-relotius-texte-schlecht/

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