Netzwelt

9/11 und Social Media

Mit zwölf Schritten in die Verschwörungsgalaxie

9/11 ist die Einstiegsdroge vieler Verschwörungstheoretiker. Was mit Sinnsuche und Neugier beginnt, kann in einem bedenklichen Weltbild enden - auch wegen der Algorithmen von Diensten wie YouTube.

Hubert Boesl/ DPA

11. September 2001: Anschlag auf das World Trade Center in New York City

Eine Kolumne von
Mittwoch, 11.09.2019   16:20 Uhr

Heute wird 9/11 volljährig. Diesen Mittwoch vor 18 Jahren entführten islamistische Massenmörder vier Flugzeuge, lenkten zwei in die Zwillingstürme des New Yorker World Trade Centers und eines in das Pentagon in Washington. Ein viertes Flugzeug stürzte in Pennsylvania auf ein Feld.

Es ist ein in mehrfacher Hinsicht trauriges Datum. Zu allererst natürlich bezogen auf die über 3000 Opfer des Terroranschlags. Dann gab es noch die Reaktion vom damals noch schlechtesten US-Präsidenten überhaupt, George W. Bush - von der Überwachungsradikalisierung über einen Krieg mit gefälschten Begründungen bis hin zu Guantanamo. 9/11 ist in der Ära der sozialen Medien aber auch die wichtigste Einstiegsdroge für Verschwörungstheoretiker.

Sascha Lobo: der Debatten-Podcast #110 - 9/11 und Social Media: Mit zwölf Schritten in die Verschwörungsgalaxie

Verschwörungstheorien können Menschen radikalisieren, weil sie Weltbilder erzeugen, in denen Gefahr droht von einer geheimen, kleinen, supermächtigen Gruppe, gegen die man sich wehren muss. Vielleicht sogar mit allen Mitteln. Deshalb können alle Verschwörungstheorien auch antisemitisch gewendet werden, stets schwingt die kleine Gruppe der bösen Manipulatoren in der Erzählung mit.

Antisemitismusforscher Samuel Salzborn sieht mit 9/11 eine epochale Veränderung des Judenhasses, wie in seinem neuen Buch deutlich wird. 9/11 ist der vergiftete Brunnen des 21. Jahrhunderts.

Es gibt beim Verschwörungsglauben wichtige graduelle Unterschiede. In vielen westlichen Industrieländern gibt es Zahlen, nach denen zwischen 50 und 60 Prozent der Bevölkerung an mindestens eine Verschwörungstheorie glauben. Einige Fachleute gehen sogar davon aus, dass alle von uns Aspekte solcher Mythen verinnerlicht haben, ohne es zu ahnen.

Aber inzwischen lässt sich gut abschätzen, wie man nicht bloß ein paar Vermutungen mit sich herumträgt - sondern tief und zehrend in Verschwörungssphären gerät. Und warum es meist sehr schwierig und nicht selten unmöglich ist, Menschen aus solchen Sümpfen der Wirrnis zu befreien.

1. Phase - Sinnsuche

Es beginnt auffällig oft mit persönlichen Krisen. Vorne dabei Klassiker wie zerbrochene Partnerschaften, Jobverlust, Familienkonflikte, aber auch das Ende einer Lebensphase und die Unsicherheit vor einer neuen. Die Anfälligkeit für Verschwörungstheorien, so beschreibt es eine im März 2017 veröffentlichte Studie, basiert auf dem Gefühl einer sozialen Ausgeschlossenheit, im Extremfall Einsamkeit. Um sich dagegen selbst zu helfen, machen sich Menschen in dieser Phase auf Sinnsuche, ob bewusst oder unbewusst.

2. Phase - Einstieg

Diese Sinnsuche mit Krisenhintergrund muss als Zeit der intellektuellen Verletzlichkeit begriffen werden. Es handelt sich auch um die Phase im Leben von Menschen, wo sie anfälliger für Sekten oder eine Drogensucht sind. Hier spielt die Allgegenwart von Verschwörungstheorien im Netz eine Rolle: Ob bei Google, Facebook oder YouTube, unverfängliche Suchstichworte etwa nach dem Begriff "Wahrheit" reichen aus, um zu Verschwörungsinhalten zu gelangen.

Hier entfaltet 9/11 seine Kraft, weil es ein ikonisches Weltereignis ist, das alle kennen. Der Einstieg kann auch direkt erfolgen, zum Beispiel, weil ein Bekannter einen Inhalt per WhatsApp zuschickt. Chats und Messenger spielen bei der Verbreitung entsprechender Inhalte eine wesentliche Rolle.

3. Phase - Neugier

"Die Wahrheit über 9/11" - wer möchte die nicht kennen? Gerade, wo noch immer nicht alle Akten und Fakten auf dem Tisch liegen? Das ist zwar bei fast allen Vorgängen so, die die nationale Sicherheit von Staaten betreffen, aber die Neugier siegt hier über die Differenzierung.

Verschwörungserzählungen locken ihr Publikum mit der selten bestreitbaren Tatsache, dass man nicht alles über ein Ereignis weiß. Daraus konstruieren sie zunächst die Möglichkeit, dass in diesem Unbekannten eine verborgene Wahrheit steckt. Und sie sind, wie die Wissenschaftlerin Katharina Thalmann schreibt, einfach interessant, sogar faszinierend.

4. Phase - Zweifel

Formulierungen wie "Zweifel an der offiziellen Version" bauen geschickt zwei Ebenen auf: eine Fassade und die vermeintlich ganz andere Wahrheit dahinter. Deshalb ist 9/11 so dankbar - hier ist kaum bestreitbar, dass die Öffentlichkeit nicht jedes Detail kennt, weil etwa zur Attacke auf das Pentagon Akten unter Verschluss sind. Hört sich dramatisch an, aber faktisch sind alle Akten einer Administration zunächst nicht öffentlich, vom Pankower Bürgeramt ebenso wie vom Verteidigungsministerium.

Aus der Neugier und dem geweckten Zweifel erwächst der Wunsch nach Erkenntnis, und der erste Eindruck der Verschwörungsopfer ist, dass sie etwas gefunden haben könnten, was sie zuvor nicht wussten. Eine neue Welterkenntnis würde ihnen in einer Zeit der Krise gut passen. Weil aber der Mensch offenbar nur über einen gewissen Vorrat an Skepsis verfügt, wird dieser in der Auseinandersetzung mit der "offiziellen Version" aufgebraucht - und es bleibt nichts mehr übrig für die neuen, spannenden Behauptungen.

5. Phase - Gutgläubigkeit

Hier beginnen die konkreten Verschwörungserzählungen zu wirken, denn der Mensch neigt dazu, zu glauben, was andere ihm erzählen. Ein australisches Symposion der Sozialpsychologie veröffentlicht Anfang 2019 einen Überblick über die Mechanismen dahinter. Gutgläubigkeit ist ein evolutionäres Erfolgsrezept, auch wenn wir deren Kehrseite Naivität sehr abwertend betrachten. Aber eigentlich ist Gutgläubigkeit eine soziale Fähigkeit, die es uns ermöglicht, besser und schneller in sozialen Gruppen zu agieren. Etwa, weil man eine geschilderte Bedrohung nicht erst unbedingt mühsam selbst überprüfen muss, sondern sofort gemeinsam dagegen agieren kann. Leider nutzen Verschwörungstheorien unsere positive Fähigkeit der Gutgläubigkeit aus.

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6. Phase - Narrative Verstärkung

YouTube ist der Vatikan der Verschwörungstheorie. Das liegt auch daran, dass Filme eine lineare, wenig interaktive Erzählstruktur haben und das Publikum deshalb gezwungen ist, der gesamten Geschichte zu folgen. Erzählungen sind das machtvollste Kommunikationsinstrument, das wir kennen.

Wie Nobelpreisträger Daniel Kahneman beschreibt, wirkt solche Kommunikation sogar unbewusst. Wenn man Menschen Geschichten und Erkenntnisse über das Altern erzählt, beginnen sie nachweislich, sich seniorenhafter zu bewegen, also langsamer und vorsichtiger.

7. Phase - Algorithmische Verstärkung

Seit 2015 ist "Autoplay" bei YouTube Grundeinstellung, die Plattform spielt also die Empfehlungen immer weiter von allein ab. Guillaume Chaslot war einer der Programmierer, die den Empfehlungsalgorithmus von YouTube mit erschaffen haben. Vor allem durch seine Aussagen wissen wir, dass YouTube das "Engagement" als Hauptkriterium für die Empfehlungen nutzt. Engagement wird unter anderem berechnet aus den Daten bisheriger Sehdauer, Reaktionen wie Likes oder Shares und Kommentaren zu einem Video.

Daraus hat sich ein fataler Mechanismus entwickelt - denn Verschwörungstheoretiker sind die perfekten YouTube-Nutzer. Wenn sie einmal angebissen haben, schauen sie stunden- oder tagelang Videos, liken und verbreiten die neue Kunde im sozialen Umfeld und diskutieren mit anderen Verschwörungstheoretikern darüber. Mehr Engagement geht nicht, daher berechnet der YouTube-Algorithmus, wie möglichst viele Leute in diese Richtung gezogen werden können. So ist YouTube zu einer "Radikalisierungmaschine" geworden, wie Technosoziologin Zeynep Tufekci schrieb.

8. Phase - Erleuchtung und Belohnung

Irgendwann im Verlauf der Verstärkungen stellt sich das Gefühl ein, man habe eine Erkenntnis erlangt. Eine welterschütternde Erkenntnis, zum Beispiel, wie 9/11 angeblich wirklich war. Solche "Heureka-Momente" hat die Psychologie als mächtiges Belohnungsereignis identifiziert. Evolutionär ergibt das Sinn, denn mehr Wissen verbessert die Überlebenschancen. Die Freude an der neu gewonnenen Erkenntnis kann in einem Endorphinschub resultieren.

9. Phase - Soziale Verstärkung

In sozialen Medien wird die positive Gefühlslage durch Interaktion noch verstärkt. Wer eben noch einsam war, findet im Nu neue Freunde, die die gleiche Erkenntnis hatten. Gemeinsame Erkenntnis in einer Gruppe kann als eine Form von Erleuchtung empfunden werden, also als ein spirituell wirksamer Erkenntnisvorsprung gegenüber dem Rest der Welt. Dadurch entsteht sehr schnell eine Gemeinsamkeit mit anderen Verschwörungstheoretikern.

Die soziale Verstärkung entsteht auch dadurch, dass endlich das Ausgangsproblem der Einsamkeit und Ausgrenzung gelöst scheint. Es fühlt sich gut an, zur kleinen, feinen Gruppe der "Wissenden" zu gehören. Also dazuzugehören. Die Hilfsmission in eigener Sache war erfolgreich!

10. Phase - Anerkennungsreize

Fast nirgends bekommt man so schnell Anerkennung wie in Verschwörungszirkeln. Es reicht, die Verschwörungstheorien zu bestätigen oder nur Zweifel an den "offiziellen Versionen" zu äußern. Allerdings wird die Anerkennung umgehend entzogen, wenn man gegenläufige Argumente äußert. Das ist ein kleinteiliger, sozialer Prozess, der auf der Bühne von Social Media geschieht, etwa in Facebook-Gruppen. Teilnehmer lernen schnell und intuitiv, welche Verhaltensweise ihnen Anerkennung bringt und welche nicht. Positiv wird etwa gesehen, wenn man "neue Erkenntnisse" beiträgt - auch zu anderen Verschwörungen.

11. Phase - Abwehr und Immunisierung

Aus den Anerkennungsreizen ergibt sich eine hermetisch nach außen abgeschottete Gruppe, das Gefühl der "Erleuchtung" lässt diese Abgrenzung positiv erscheinen. Verschwörungstheoretiker möchten ihr soziales Umfeld an ihrer Welterkenntnis teilhaben lassen. Aber weil sie meist nur Kopfschütteln, Mitleid oder Spott ernten, grenzen sie sich noch stärker ab. Das mögliche Korrektiv des eigenen sozialen Umfelds wird abgekoppelt. Irgendwann gibt es Anerkennung fast nur noch in der eigenen Gruppe - ein weiterer Verstärkungseffekt.

12. Phase - Persönlichkeitsumbau

Schließlich folgt der manchmal unumkehrbare Sturz in die Verschwörungsgalaxie. Die Zugehörigkeit zur Gruppe und die Ablehnung durch "Unwissende" im früheren Umfeld hat Auswirkungen auf die Persönlichkeit. Dazu kommt, dass Verschwörungstheorien wie 9/11 nachweislich bewirken, dass man sehr viel leichter an andere Verschwörungstheorien glaubt.

Es entsteht zunächst ein umfassendes Erklärungsgebäude und schließlich ein neues, eigenes Weltbild, bei dem "nichts ist, wie es scheint", so der Buchtitel von Michael Butter, Professor für Verschwörungstheorien in Tübingen.

Wer solche Verschwörungsweltbilder als Teil seiner neuen Persönlichkeit verinnerlicht hat, sieht in jedem Diskussionsversuch über die Verschwörungstheorie zwingend einen Angriff auf die eigene Person. Spätestens an diesem Punkt ist eine normale Diskussion sinnlos geworden.

insgesamt 573 Beiträge
canuni 11.09.2019
1. So ähnlich...
... lässt sich auch Extremismus/Radikalismus erklären, sei es Islamismus, Rechts- oder Linksextremismus etc. In der heutigen schnelllebigen medialen Welt ist es schwierig sich selbst treu zu sein, anfällig zu sein für [...]
... lässt sich auch Extremismus/Radikalismus erklären, sei es Islamismus, Rechts- oder Linksextremismus etc. In der heutigen schnelllebigen medialen Welt ist es schwierig sich selbst treu zu sein, anfällig zu sein für Seelenfänger und sonstige Konsorten die nur darauf warten in irgendeiner Art und Weise die Menschen zu manipulieren.
locust 11.09.2019
2.
Hui. Wo ist eigentlich die Phase beschrieben, in der die Grundlage von Verschwörungstheorien begründet liegt? Nämlich die nachweisbaren und zahlreichen (politischen) realen Verschwörungen? Ich mag den Konspiratismus nicht, ich [...]
Hui. Wo ist eigentlich die Phase beschrieben, in der die Grundlage von Verschwörungstheorien begründet liegt? Nämlich die nachweisbaren und zahlreichen (politischen) realen Verschwörungen? Ich mag den Konspiratismus nicht, ich kann nichts damit anfangen, dass der Zweifel an einer Sache zu einer Antwort wird. Was ich aber auch nicht leiden kann, ist der Umstand, dass mittlerweile jegliche auch begründete Skepsis zumeist per se als Verschwörungstheorie deklariert wird und alleine diese Bezeichnung den Skeptiker als eine Art Idioten darstellt. Ich hab keine Ahnung was genau wie am 11.9. passiert ist. Warte aber nach wie vor sehr gespannt auf eine Antwort, was genau mit WTC 7 passierte? Es waren nämlich, und das ist keine Verschwörungstheorie, 3 World Trade Center die dort in NY am 11.9. einstürzten....
Alkyone 11.09.2019
3. Thema
Forscher der Universität Alaska Fairbanks haben den Zusammenbruch von World Trade Center 7 untersucht und bestreiten das offizielle Untersuchungsergebnis http://ine.uaf.edu/media/222439/uaf_wtc7_draft_report_09-03-2019.pdf [...]
Forscher der Universität Alaska Fairbanks haben den Zusammenbruch von World Trade Center 7 untersucht und bestreiten das offizielle Untersuchungsergebnis http://ine.uaf.edu/media/222439/uaf_wtc7_draft_report_09-03-2019.pdf Solche Ergebnisse und weitere Ungereimtheiten haben nichts mit Verschwörungen zu tun.
latrodectus67 11.09.2019
4. Nett
Die Beschreibung passt übrigens 100% auf die Darstellung der Verschwörungstheorie über die Verschwörungstheorie der Operation "Ajax", dem Sturz des demokratisch gewählten Präsidenten des Iran durch US und UK [...]
Die Beschreibung passt übrigens 100% auf die Darstellung der Verschwörungstheorie über die Verschwörungstheorie der Operation "Ajax", dem Sturz des demokratisch gewählten Präsidenten des Iran durch US und UK Geheimdienste. Die Verschwörungstheorie, dass Operation "Ajax" nur eine Verschwörungstheorie sei, wurde in allen deutschen Medien des "objektiven Qualitätsjournalismus" bis 2013 aufrechterhalten. Bis 2013 das US State Department öffentlich zugab, dass es diese Operation "Ajax" genauso stattgefunden hatte, weil "es sowieso jedes Kind im Iran wüsste". Das Ding mit Verschwörungstheorien ist, dass es als Kampfbegriff verwendet werden kann und wird, um politisch unliebsame Fragen oder Alternativen zu diskreditieren. Also die unterste Schublade von widerlicher Unterstellung und Herabsetzung eines anderen darstellen kann.
muellerthomas 11.09.2019
5.
Von 2006: https://www.spiegel.de/panorama/zeitgeschichte/warum-stuerzte-wtc-7-ein-a-435684.html aktuell kursiert in den einschlägigen Medien (inklusive Focus natürlich) die Schlagzeile "Feuer führten nicht zum [...]
Zitat von locustHui. Wo ist eigentlich die Phase beschrieben, in der die Grundlage von Verschwörungstheorien begründet liegt? Nämlich die nachweisbaren und zahlreichen (politischen) realen Verschwörungen? Ich mag den Konspiratismus nicht, ich kann nichts damit anfangen, dass der Zweifel an einer Sache zu einer Antwort wird. Was ich aber auch nicht leiden kann, ist der Umstand, dass mittlerweile jegliche auch begründete Skepsis zumeist per se als Verschwörungstheorie deklariert wird und alleine diese Bezeichnung den Skeptiker als eine Art Idioten darstellt. Ich hab keine Ahnung was genau wie am 11.9. passiert ist. Warte aber nach wie vor sehr gespannt auf eine Antwort, was genau mit WTC 7 passierte? Es waren nämlich, und das ist keine Verschwörungstheorie, 3 World Trade Center die dort in NY am 11.9. einstürzten....
Von 2006: https://www.spiegel.de/panorama/zeitgeschichte/warum-stuerzte-wtc-7-ein-a-435684.html aktuell kursiert in den einschlägigen Medien (inklusive Focus natürlich) die Schlagzeile "Feuer führten nicht zum Einsturz von World Trade Center 7" - das hat so aber auch niemand behauptet, dass es alleine Feuer war. Aber so gewinnt man Leute für die VT, ganz wie Lobo korrekt schreibt.
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