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Browser-Statistik

Chrome populärer als Internet Explorer

Microsofts Internet Explorer hat seine Führungsposition bei den Browsern an Googles Chrome verloren. Der Statistikdienstleister Net Applications bestätigt jetzt eine bereits vier Jahre alte Meldung der Konkurrenz.

DPA

Chrome-Logo

Dienstag, 03.05.2016   09:44 Uhr

Einer Studie zufolge ist Microsofts Internet Explorer nicht mehr der meistgenutzte Webbrowser der Welt. Auf Platz eins stehe jetzt Googles Chrome, erklärte das auf Internetstatistiken spezialisierte Marktforschungsunternehmen Net Applications am Montag. Auf Desktop-Computern hatte Chrome demnach im April einen Marktanteil von 41,71 und lag damit erstmals knapp vor dem Internet Explorer mit 41,33 Prozent.

Im März war die Reihenfolge laut Net Applications noch andersherum. So habe der Internet Explorer mit 43,40 Prozent klar vor Chrome mir 39,09 Prozent gelegen. Mozillas Firefox kommt den Daten zufolge nur noch auf 10,06 Prozent Marktanteil, Apples Safari steht mit 4,47 Prozent auf dem vierten Platz. Als Nummer 5 folgt der Opera-Browser, mit 2,01 Prozent. Alle übrigen Webbrowser erreichen zusammengenommen weniger als ein halbes Prozent.

Für seine Statistik analysiert Net Applications Daten von 40.000 Webseiten, auf die monatlich 160 Millionen Nutzer zugreifen.

Die Spitzenposition von Chrome im Browser-Geschäft war vom Marktforschungsunternehmen StatCounter bereits 2012 erstmals berechnet worden. Microsoft beklagte jedoch, das StatCounter für seine Berechnungen eine Methode verwende, die den Marktanteil von Chrome eher über- und den des Internet Explorers eher unterbewerte. Nun sprechen erstmals sowohl StatCounter als auch Net Applications von Chrome als Nummer eins in der Computerwelt.

Bei Smartphones und Tablets steht der Google-Browser viel klarer an erster Stelle als bei Desktop-PC. Das hängt damit zusammen, dass Googles Android weltweit das meistbenutzte Betriebssystem für Mobilgeräte ist. Laut Net Applications liegt der Marktanteil von Chrome auf Smartphones und Tablets bei 49,3 Prozent, gefolgt von Safari vom iPhone- und iPad-Hersteller Apple mit 29,33 Prozent. Der Internet Explorer kommt auf lediglich 3,83 Prozent.

mak/afp

insgesamt 10 Beiträge
wanderer777 03.05.2016
1. Internet Explorer ade
Ich selbst entwickle schon seit langem keine Webseiten mehr für IE, da dieser sich an keinerlei Standards hält. So etwas ist im Jahr 2016 ein absolutes KO Kriterium und verteuert die Entwicklung von Webseiten unnötigerweise um [...]
Ich selbst entwickle schon seit langem keine Webseiten mehr für IE, da dieser sich an keinerlei Standards hält. So etwas ist im Jahr 2016 ein absolutes KO Kriterium und verteuert die Entwicklung von Webseiten unnötigerweise um ein Vielfaches. Danke MS. Packt ein und geht nach Hause.
webstoney 03.05.2016
2.
Welche Standards an die er sich nicht hält sind das denn genau?
Zitat von wanderer777Ich selbst entwickle schon seit langem keine Webseiten mehr für IE, da dieser sich an keinerlei Standards hält. So etwas ist im Jahr 2016 ein absolutes KO Kriterium und verteuert die Entwicklung von Webseiten unnötigerweise um ein Vielfaches. Danke MS. Packt ein und geht nach Hause.
Welche Standards an die er sich nicht hält sind das denn genau?
h.weidmann 03.05.2016
3.
Wie entwickelt man denn eine Webseite NICHT für den Internet Explorer? Schauen Sie nach dem User-Agent und sagen dem Nutzer dann, "Sorry, diese Seite wurde nicht für den IE entwickelt" ? Und so mal nebenbei, [...]
Zitat von wanderer777Ich selbst entwickle schon seit langem keine Webseiten mehr für IE, da dieser sich an keinerlei Standards hält. So etwas ist im Jahr 2016 ein absolutes KO Kriterium und verteuert die Entwicklung von Webseiten unnötigerweise um ein Vielfaches. Danke MS. Packt ein und geht nach Hause.
Wie entwickelt man denn eine Webseite NICHT für den Internet Explorer? Schauen Sie nach dem User-Agent und sagen dem Nutzer dann, "Sorry, diese Seite wurde nicht für den IE entwickelt" ? Und so mal nebenbei, ich entwickle auch Webseiten, meine Kunden würden sich verabschieden, wenn ich denen mitteilen würde, dass ihre Seite nicht für den Internet Explorer entwickelt wurde. Und bisher haben die wenigen kleinen Anpassungen, die nötig waren, damit die Seite auch im IE 6 noch darstellbar ist, noch keine Kostenexplosion verursacht. Und Chrome mag ich nicht, weil mir das Logo nicht gefällt :-)
fleischzerleger 03.05.2016
4.
Da machen Sie sich aber das Leben schwer, wenn Sie noch einen IE6 unterstützen. Auf welchem CSS-Standard war der nochmal? Ich kann mich gut an die Zeiten erinnern, in denen Webentwickler dem User freundlich mitteilten, [...]
Zitat von h.weidmannWie entwickelt man denn eine Webseite NICHT für den Internet Explorer? Schauen Sie nach dem User-Agent und sagen dem Nutzer dann, "Sorry, diese Seite wurde nicht für den IE entwickelt" ? Und so mal nebenbei, ich entwickle auch Webseiten, meine Kunden würden sich verabschieden, wenn ich denen mitteilen würde, dass ihre Seite nicht für den Internet Explorer entwickelt wurde. Und bisher haben die wenigen kleinen Anpassungen, die nötig waren, damit die Seite auch im IE 6 noch darstellbar ist, noch keine Kostenexplosion verursacht. Und Chrome mag ich nicht, weil mir das Logo nicht gefällt :-)
Da machen Sie sich aber das Leben schwer, wenn Sie noch einen IE6 unterstützen. Auf welchem CSS-Standard war der nochmal? Ich kann mich gut an die Zeiten erinnern, in denen Webentwickler dem User freundlich mitteilten, daß sie nur den IE berücksichtigen: "Optimiert für den IE" war der Euphemismus. Ich entwickle entsprechend den aktuellen HTML/CSS-Standards - das klappt inzwischen fast für jeden Browser. Inzwischen haben die Browser-Anbieter kapiert, daß Standards keine schlechte Idee sind.
fleischzerleger 03.05.2016
5.
Echt? Inzwischen habe ich festgestellt, daß ich mit aktuellem CSS meist mehr Schwierigkeiten mit dem Safari habe.
Zitat von wanderer777Ich selbst entwickle schon seit langem keine Webseiten mehr für IE, da dieser sich an keinerlei Standards hält. So etwas ist im Jahr 2016 ein absolutes KO Kriterium und verteuert die Entwicklung von Webseiten unnötigerweise um ein Vielfaches. Danke MS. Packt ein und geht nach Hause.
Echt? Inzwischen habe ich festgestellt, daß ich mit aktuellem CSS meist mehr Schwierigkeiten mit dem Safari habe.

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