Panorama

Australien

Pilot nickt am Steuer ein und verschläft die Landung

Eigentlich stand für den Piloten am Morgen nur ein kurzer Flug an. Doch für ihn war es offenbar zu früh. Kurz nach dem Start schlief er in seinem Cockpit ein - und flog so 46 Kilometer über sein Ziel hinaus.

Dienstag, 27.11.2018   10:17 Uhr

Wegen eines kleinen Nickerchens am Steuer seiner Frachtmaschine hat ein Pilot auf dem Flug zu einer Insel vor der australischen Südküste die Landung verschlafen. Der Mann war am Steuer der zweimotorigen Piper PA-31 eingeschlafen und flog deshalb 46 Kilometer über sein Ziel hinaus, teilte die australische Luftsicherheitsbehörde ATSB mit.

Als er seinen Fehler bemerkte, kehrte er um und brachte das Flugzeug sicher zu Boden. Außer ihm selbst war niemand an Bord.

Eigentlich sollte der Flug der Gesellschaft Vortex Air am 9. November von Tasmanien zu der kleineren Insel King Island führen - eine relativ kurze Strecke von 240 Kilometern. Die Landung war für 7.15 Uhr morgens geplant. Offenbar begann der Pilot jedoch gleich nach dem Start im Cockpit mit einem Schläfchen, so dass er zu weit in Richtung des australischen Festlands flog. Vermutet wird, dass dabei die Piper automatisch über den Bordcomputer gesteuert wurde.

Die Aufsichtsbehörde ließ offen, ob der Pilot über Funk geweckt wurde oder selbst aufwachte. Bislang kündigte sie noch keine Konsequenzen an. Nach einer Anhörung will die Behörde jedoch im kommenden Jahr einen Bericht zu dem Fall veröffentlichen.

sen/dpa

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