Panorama

Mutmaßliche Raubserie von Ex-Terroristen

Staatsanwälte bezweifeln Vorwürfe gegen RAF-Rentner

Die früheren RAF-Terroristen Klette, Staub und Garweg sollen seit 1999 zwölf Raubüberfälle begangen haben, vermutet die Polizei. Doch in einigen Fällen könnte der Verdacht kaum zu halten sein.

DPA/ Staatsanwaltschaft Verden

Gesuchte Garweg, Staub

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Donnerstag, 21.03.2019   17:06 Uhr

Der Reflex kam prompt. Kaum hatten Anfang März in Köln Unbekannte einen Geldtransporter überfallen, sah die Polizei sich mit der Frage konfrontiert, ob die Spur womöglich zu drei alten Bekannten führt. "Waren es die RAF-Rentner?", titelte die "Bild". Und in der Münchner "tz" hieß es ganz ähnlich: "Sind die Täter drei gesuchte RAF-Terroristen?"

RAF, Rentner, Überfall - dieser Dreiklang bewegt seit Anfang 2016 Land und Ermittler. Damals wurde publik, dass drei Ex-Terroristen als mutmaßliche Serienräuber unterwegs sind - vermutlich um ihr Leben im Untergrund zu finanzieren: Daniela Klette, 60, Ernst-Volker Staub, 64 und Burkhard Garweg, 50. Bei einer Tat in Stuhr bei Bremen hatten sie DNA-Spuren hinterlassen, so kam man ihnen auf die Schliche.

Im Video: Ein Profiler über das Ex-RAF-Trio

Abgetaucht waren die drei schon kurz nach der Wende. Damals noch, um in der RAF die Revolution herbeizuschießen. Im Jahr 1998 löste sich die Terrortruppe auf. Doch das Trio blieb verschwunden. Die Fahnder kamen nie entscheidend voran. Und nun erscheinen selbst vermeintliche Polizei-Gewissheiten zweifelhaft. Bei mehreren Raubüberfällen, die dem Trio bisher zur Last gelegt werden, sind Staatsanwälte von dem Verdacht nicht überzeugt.

Weil der Schwerpunkt in Niedersachsen liegt, leitet das Landeskriminalamt (LKA) in Hannover die Suche. Die LKA-Polizisten waren es auch, die nach dem Überfall in Stuhr schrittweise eine Liste von zwölf Taten erstellten, für die man das Trio verantwortlich macht. Erster Fall 1999 in Duisburg, letzter Fall 2016 in Cremlingen bei Braunschweig. Stets hatten es die Täter auf Geldtransporter oder Supermärkte abgesehen.

In einigen der zwölf Fälle ließen sich dank neuer Methoden DNA-Spuren finden. Anderswo deutete die Art, wie die Tat begangen wurde, in den Augen der Polizei auf das Trio hin. So kauften die Räuber in der Regel Tatfahrzeuge bei Gebrauchtwagenhändlern, nutzten kopierte Kennzeichen. Mit einem Zeitzünder versuchten sie, ihren Fluchtwagen zu verbrennen, was nicht immer gelang.

Zentrale: Verden

Zuständig für die Ermittlungsverfahren blieben überwiegend die örtlichen Staatsanwaltschaften, insgesamt neun Behörden. Das soll sich nun ändern. Die Staatsanwaltschaft Verden, die bisher vier der Fälle bearbeitet, wird künftig ein Sammelverfahren führen, wie ein Sprecher mitteilte. Diese Entscheidung hätten Ende Januar die Generalstaatsanwälte getroffen, die Vorgesetzten.

Verden übernehme, so der Sprecher, all jene Verfahren, "bei denen nach Einschätzung der originär zuständigen Staatsanwaltschaft ein hinreichender Tatverdacht besteht". Ein hinreichender Tatverdacht bedeutet für Juristen, dass eine Verurteilung überwiegend wahrscheinlich ist.

Insgesamt dürften einer SPIEGEL-Umfrage bei den zuständigen Staatsanwaltschaften zufolge höchstens neun Fälle in Verden weiterverfolgt werden. Heraus fallen demnach die Überfälle auf Supermärkte in Celle (2011), Stade (2012) und Osnabrück (2015).

Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Stade sagte: "Wir haben Staub, Klette und Garweg nie als Beschuldigte geführt." Das Verfahren sei längst mangels Tatverdacht eingestellt. Die Anhaltspunkte der Polizei, so lässt sich die Aussage deuten, waren offensichtlich zu dünn.

Auch in Osnabrück sei der Verdacht gegen das Trio "relativ vage", so ein Sprecher der dortigen Staatsanwaltschaft. Man wolle das Verfahren behalten, bis die drei gefasst sind und "ein sicherer Tatnachweis gefunden wird". Es wäre "gefährlich", sich vorschnell auf Täter festzulegen.

RAF - Die Verbrechen der dritten Generation

RAF - Die Verbrechen der dritten Generation
Oberammergau, 18. Dezember 1984
Vor der Nato-Offiziersschule stellt ein Unbekannter einen Audi 80 ab. Im Kofferraum: 25 Kilo Sprengstoff. Der Zünder ist defekt, eine Explosion bleibt aus, nur deshalb kommt kein Mensch zu Schaden. In einem Schreiben bekennt sich die RAF zur Tat. Es ist der Auftakt der "Offensive 84/85", in der die dritte Generation erstmals mit politisch motivierten Straftaten in Erscheinung tritt. Wenige Wochen zuvor haben RAF-Leute ein Waffengeschäft in Maxdorf, Rheinland-Pfalz überfallen. Beute: 22 Pistolen, zwei Flinten.
Stuttgart, 20. Januar 1985
Die dritte RAF-Generation bindet Anhänger aus dem „Antiimperialistischen Widerstand“ an sich, die als „Kämpfende Einheiten“ fungieren. Sie begehen in den nächsten Jahren zahlreiche Anschläge auf Einrichtungen, wollen aber Menschen bewusst verschonen. Mehrfach kommen Täter ums Leben. In Stuttgart etwa stirbt der 28-jährige Johannes Thimme, weil eine Bombe zu früh explodiert. Sie ist gegen die Deutsche Forschungs- und Versuchsanstalt für Luft- und Raumfahrt gerichtet. Sachschaden: gut eine halbe Million Mark.
Gauting, 1. Februar 1985
Es ist seit sechs Jahren der erste Mord der RAF. In Gauting bei München klingelt morgens eine Frau am Privathaus von Ernst Zimmermann, Chef des Rüstungskonzerns MTU. Mit einem Komplizen verschafft sie sich unter einem Vorwand Zutritt. Die Täter fesseln den Manager im Schlafzimmer, töten ihn per Kopfschuss. Wer die Mörder sind, ist bis heute unbekannt. Wenige Tage zuvor haben französische Linksextremisten der „Action Directe“ (AD) den General René Audran ermordet. RAF und AD fühlen sich im sogenannten Guerillakampf gegen das kapitalistische System verbunden.
Wiesbaden, 7. August 1985
Im Juni haben RAF-Leute bei einem Überfall auf einen Geldboten in Kirchentellinsfurt nahe Stuttgart knapp 160.000 Mark erbeutet. Es fallen Schüsse, das Opfer überlebt schwer verletzt. In Wiesbaden setzen die Terroristen die Serie ihrer Bluttaten fort. Um Zutritt zum Gelände der US-Airbase in Frankfurt am Main zu bekommen, rauben sie GI Edward Pimental den Ausweis – und erschießen den Mann.
Frankfurt am Main, 8. August 1985
Am frühen Morgen steuert ein Unbekannter einen VW Passat zur US-Airbase in Frankfurt am Main. Mit dem gestohlenen Ausweis des ermordeten Soldaten Pimental passiert der Fahrer die Einlasskontrolle. Der Wagen ist mit Sprengstoff gespickt. Bei der Explosion sterben die Zivilangestellte Becky Bristol und der Soldat Frank Scarton. RAF und Action Directe bekennen sich gemeinsam zur Tat. Wegen des Anschlags und der drei Morde werden Eva Haule und Birgit Hogefeld verurteilt.
Straßlach, 9. Juli 1986
RAF-Attentäter platzieren eine Bombe kurz hinter der Ortschaft Straßlach nahe München. Als Siemens-Manager Karl Heinz Beckurts am Morgen in seinem Dienstwagen vorbeifährt, geht der Sprengsatz am Straßenrand hoch. Beckurts und sein Fahrer Eckhard Groppler sterben. Am Tatort haben die Mörder ein Bekennerschreiben hinterlassen: "Beckurts repräsentiert präzise den Kurs des internationalen Kapitals." Über Groppler, der als Bäcker und Taxifahrer gearbeitet hatte, verlieren sie kein Wort.
München, 15. September 1986
Eine Anschlagsserie der „Kämpfenden Einheiten“ prägt den Sommer 1986. Ziele sind unter anderen das Fraunhofer-Institut in Aachen und das Bundesamt für Verfassungsschutz in Köln. In den meisten Fällen bleiben die Täter unbekannt. So auch in München. Dort attackiert eine „Kämpfende Einheit Anna Maria Ludmann“ einen Bürokomplex von Rüstungsfirmen.
Bonn, 10. Oktober 1986
Auf offener Straße erschießen zwei Attentäter Gerold von Braunmühl, Ministerialdirektor im Auswärtigen Amt unter Minister Hans-Dietrich Genscher (FDP). Der Diplomat kommt gerade mit dem Taxi nach Hause, da nähern sich ihm zwei Unbekannte und eröffnen das Feuer. Eine der Tatwaffen, eine Smith & Wesson, wurde bereits von der vorherigen RAF-Generation verwendet - beim Mord an Arbeitgeberpräsident Hanns-Martin Schleyer 1977.
Bonn, 20. September 1988
Im Juni scheitert ein Anschlag im spanischen Urlaubsort Rota. Dort wollen die RAFler Horst Ludwig Meyer und Andrea Klump mit einem Komplizen Nato-Beschäftigte in den Tod bomben. Drei Monate später überlebt Hans Tietmeyer, Staatssekretär im Finanzministerium, ein Attentat. Tietmeyer gerät im Dienstwagen unter Beschuss, sein Fahrer aber fährt den ungepanzerten Mercedes zur nächsten Polizeistation. Die RAF erklärt später: Die Maschinenpistole, "mit der zuerst der Fahrer ausgeschaltet werden sollte", habe geklemmt.
Bad Homburg, 30. November 1989
Mit einer technisch anspruchsvollen Sprengfalle ermordet die RAF Alfred Herrhausen, den Chef der Deutschen Bank. Herrhausen lässt sich morgens im Dienstwagen zu Hause abholen. Nach wenigen Hundert Metern passiert der Wagen eine Lichtschranke – und löst einen Sprengsatz aus, der auf einem Fahrrad deponiert ist. Herrhausen verblutet am Tatort. Bis heute gibt es keine Anklage, keinen Prozess, kein Urteil. Wer die Täter sind, ist völlig unklar.
Eschborn, 25. Februar 1990
Vor dem Rechenzentrum der Deutschen Bank - das Foto zeigt das Gebäude heute - stellen Mitglieder der "Kämpfenden Einheit Febe Elisabeth" einen VW Golf ab - beladen mit 45 Kilo Sprengstoff. Weil der Zünder versagt, gibt es keine Schäden. Im Fahrzeug finden Ermittler Haare. Per DNA-Analyse lassen sie sich Jahre später Daniela Klette zuordnen. Sie ist bis heute abgetaucht, vermutlich gemeinsam mit den früheren RAF-Genossen Ernst-Volker Staub und Burkhard Garweg.
Bonn, 27. Juli 1990
Nach Hans Tietmeyer gerät erneut ein Staatssekretär ins Fadenkreuz der RAF: Hans Neusel aus dem Innenministerium. Auf der Fahrt zur Arbeit passiert er auf der Autobahnabfahrt Auerberg eine Lichtschranke - und löst eine Explosion aus. Neusel kommt mit leichten Verletzungen davon. Die RAF-Täter haben die Wucht der Detonation auf die Beifahrerseite konzentriert, wo Neusel normalerweise sitzt. Diesmal aber fährt der Spitzenbeamte selbst, sein Fahrer hat frei.
Bonn, 13. Februar 1991
Seit dem 17. Januar bombardieren die Amerikaner und Verbündete Ziele im Irak. In Deutschland gehen aus Protest gegen diesen zweiten Golfkrieg Zehntausende auf die Straße. Am Abend des 13. Februar nehmen RAF-Mitglieder die US-Botschaft am Rhein unter Feuer. Die Angreifer hocken auf der anderen Flussseite und geben aus drei Gewehren insgesamt 250 Schuss ab. Verletzt wird niemand. Im Bekennerschreiben mit dem RAF-Logo steht: "US-Nato raus aus dem Nahen Osten!" Wie in Eschborn führt eine DNA-Spur zu Daniela Klette. Vorwurf: versuchter Mord.
Düsseldorf, 1. April 1991
Als Chef der Treuhand ist Detlev Karsten Rohwedder verantwortlich für die Zukunft zahlreicher ehemaliger DDR-Betriebe. Er wird vor allem im Osten stark angefeindet. Am Ostermontag hält er sich abends um halb zwölf im ersten Stock seiner Düsseldorfer Villa auf, das Zimmer ist erleuchtet. Ein Scharfschütze nimmt ihn ins Visier, von einem Schrebergarten aus, schießt aus 63 Metern Entfernung drei Mal. Rohwedder sackt tödlich getroffen zusammen. Eine DNA-Spur führt zum RAF-Mann Wolfgang Grams.
Budapest, 23. Dezember 1991
Die RAF-Leute Horst Ludwig Meyer und Andrea Klump verüben gemeinsam mit einem Komplizen einen Anschlag auf Juden. Der Auftrag kommt von palästinensischen Terroristen. Per Funk zünden die Täter eine Bombe, als ein Bus mit 28 jüdischen Auswanderern zum Flughafen fährt. Vier Insassen werden leicht verletzt, zwei Polizisten schwer. Meyer stirbt 1999 nach einem Schusswechsel mit der Polizei in Wien, Klump wird zu langer Haft verurteilt.
Weiterstadt, 27. März 1993
Am 1. April soll ein neues hessisches Gefängnis in Betrieb gehen. Wenige Tage zuvor sprengt das RAF-Kommando "Katharina Hammerschmidt" zentrale Teile des Gebäudes in die Luft. "Für eine Gesellschaft ohne Knäste!", heißt es im Bekennerschreiben. Verletzt wird niemand. Jahre später legen DNA-Analysen nahe, dass Ernst-Volker Staub und Daniela Klette zur mindestens vierköpfigen Tätergruppe gehörten. Auch Burkhard Garweg soll dabei gewesen sein.
Bad Kleinen, 27. Juni 1993
An dem Provinzbahnhof in Mecklenburg-Vorpommern wollen Ermittler Birgit Hogefeld und Wolfgang Grams verhaften. Ein V-Mann liefert den Hinweis auf das mutmaßliche Führungspaar der dritten Generation. Doch der Zugriff gerät außer Kontrolle. Während Hogefeld sich festnehmen lässt, eröffnet Grams das Feuer auf die Elitetruppe GSG 9. Der Beamte Michael Newrzella wird getötet. Grams fällt auf die Gleise und erschießt sich selbst. Die Pannen lösen eine Regierungskrise aus, Innenminister Rudolf Seiters (CDU) tritt zurück, weil der Verdacht kursiert, die Polizisten hätten Grams aus Rache erschossen. Generalbundesanwalt Alexander von Stahl (FDP) wird wegen einer angeblich fehlerhaften Informationspolitik entlassen.

In Celle wird ohnehin nur gegen Staub ermittelt. "Hinweise auf die beiden anderen bestehen bislang nicht", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Und auch bei Staub sei der Tatverdacht nicht schwer genug, um an Verden zu übergeben.

Hohe Beute

Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Göttingen, die einen Supermarkt-Raub in Northeim 2015 bearbeitet, sagte auf Nachfrage: "Wir prüfen noch, ob wir das Verfahren wirklich abgeben wollen." Man diskutiere, ob ein hinreichender Tatverdacht zu bejahen sei.

Die Akten bereits nach Verden weitergereicht hat die Staatsanwaltschaft Bochum, die einen Überfall im Jahr 2006 bearbeitete. Auch die beiden anderen betroffenen Staatsanwaltschaften aus NRW, Duisburg und Bielefeld, wollen ihre Verfahren abgeben. In allen NRW-Fällen gab es DNA-Treffer.

Die Frage, ob und wann die Ex-RAFler erneut zuschlagen, lässt die Fahnder rätseln. Wie der SPIEGEL aus Ermittlerkreisen erfuhr, soll das Trio 2016 in Cremlingen gut eine Million Euro erbeutet haben. Wenn es den dreien nur um den Lebensunterhalt geht, dürfte die Summe einige Jahre reichen.

Spekulation bleibt auch, wo die drei sich aufhalten. Dass sie unter einer falschen Identität in Deutschland leben, sei weiterhin eine "naheliegende Vermutung", sagte ein LKA-Sprecher. Eine heiße Spur fehlt - trotz knapp 1500 Hinweisen, die das LKA laut Auskunft seines Sprechers seit Mai 2016 erhalten hat. Allein im vorigen Jahr seien es 215 Hinweise gewesen.

In Köln waren die RAF-Rentner offenbar nicht beteiligt. Es gebe, so ein Sprecher der Kölner Staatsanwaltschaft, "keine Anhaltspunkte" dafür.

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insgesamt 10 Beiträge
j.w.pepper 21.03.2019
1. Faszinierend...
...dass man bei der RAF schon im Alter von 64, 60 und 50 seit Jahren als "Rentner" durchgeht, wenn die Boulevardpresse es so will.
...dass man bei der RAF schon im Alter von 64, 60 und 50 seit Jahren als "Rentner" durchgeht, wenn die Boulevardpresse es so will.
minimax9 21.03.2019
2. Neue Rentenregelung
So kann man es auch machen, aber ich bin doch lieber für eine Rentenreform mit einer Mindesrente.1100 € für jeden Rentner min.
So kann man es auch machen, aber ich bin doch lieber für eine Rentenreform mit einer Mindesrente.1100 € für jeden Rentner min.
index77 21.03.2019
3. Rente unter 65
Kann man sich bei der RAF auch legal und gewaltfrei beschäftigen lassen? Die Rentensituation bei denen scheint ja Spitze zu sein!
Kann man sich bei der RAF auch legal und gewaltfrei beschäftigen lassen? Die Rentensituation bei denen scheint ja Spitze zu sein!
max-mustermann 21.03.2019
4.
Na ist doch nur logisch schließlich kämpfte die RAF ja immer gegen die neoliberale Kaste der wir unter anderem auch die Rente mit 67 zu verdanken haben während sich die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung einfach alles [...]
Zitat von j.w.pepper...dass man bei der RAF schon im Alter von 64, 60 und 50 seit Jahren als "Rentner" durchgeht, wenn die Boulevardpresse es so will.
Na ist doch nur logisch schließlich kämpfte die RAF ja immer gegen die neoliberale Kaste der wir unter anderem auch die Rente mit 67 zu verdanken haben während sich die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung einfach alles gefallen lässt. Und nein das soll kein Aufruf zur Gewalt sein aber solange die Deutschen ihren Hintern nicht vom Sofa hoch bekommen um (friedlich) für ihr Interessen zu kämpfen brauchen sie sich auch nicht über die hiesigen Zustände beschweren.
filliwilli 21.03.2019
5.
Mir ist nicht verständlich, warum sich alle auf den Begriff des Rentners stürzen. Hier geht es ja nur darum mit dem Begriff des Rentners anzudeuten, dass eine Person nicht mehr seiner früheren Tätigkeit nachgeht. So wie [...]
Mir ist nicht verständlich, warum sich alle auf den Begriff des Rentners stürzen. Hier geht es ja nur darum mit dem Begriff des Rentners anzudeuten, dass eine Person nicht mehr seiner früheren Tätigkeit nachgeht. So wie Miroslav Klose ein Fussball-Rentner ist. Oder würden sie jetzt auch alle so sarkastisch schreiben, " Klose mit 35 Rentner, Fussballer müsste man sein"?

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