Politik

Minutenprotokoll

Das war der erste Tag beim G20-Gipfel in Osaka

Die Staats- und Regierungschefs haben beim G20-Gipfel viel zu besprechen - vom Handelskrieg bis zum Klimawandel. Lesen Sie die Ereignisse des ersten Gipfeltages im Minutenprotokoll nach.

Carl Court/Getty Images

May und Putin in Osaka

Von und
Freitag, 28.06.2019   11:59 Uhr
insgesamt 12 Beiträge
tinosaurus 28.06.2019
1. Heuchler
Bei seiner Wahl zum Präsidenten war ihm die Einmischung und massive Manipulation Russlands sehr willkommen. Der Mann lügt ohne mit der Wimper zu zucken. Nicht umsonst hat er die Ermittlungen zu der Russland-Affäre fortlaufend [...]
Bei seiner Wahl zum Präsidenten war ihm die Einmischung und massive Manipulation Russlands sehr willkommen. Der Mann lügt ohne mit der Wimper zu zucken. Nicht umsonst hat er die Ermittlungen zu der Russland-Affäre fortlaufend behindert und als Hexenjagd bezeichnet. Demnächst wird der Sonderermittler vor dem Congress aussagen müssen. Der Vorwurf der Justizbehinderung war ja klar bewiesen.
oalos 28.06.2019
2. Es fehlen deutliche Worte.
"Tusk sagte auch: "Was ich wirklich überflüssig finde, sind Autoritarismus, Personenkult und die Herrschaft von Oligarchen." Das kann als Seitenhieb gegen Putin verstanden werden." Vielleicht aber auch als [...]
"Tusk sagte auch: "Was ich wirklich überflüssig finde, sind Autoritarismus, Personenkult und die Herrschaft von Oligarchen." Das kann als Seitenhieb gegen Putin verstanden werden." Vielleicht aber auch als milder Rüffel an den Kronprinzen Mohammed bin Salman, der nach Einschätzung u.a. des US-Senats für das Abschlachten des Journalisten Jamal Khashoggi in der saudi-arabischenan Botschaft verantwortlich sei. ( Tagesspiegel, 14. Dezember 2018). US-Präsident Donald Trump hat erklärt, auch wenn der Kronprinz Kenntnis von dem Verbrechen gehabt haben könnte, blieben die USA ein unerschütterlicher Partner Saudi-Arabiens. (https://www.spiegel.de/politik/ausland/jamal-khashoggi-tuerkei-erlaesst-haftbefehle-fuer-hochrangige-saudi-araber-a-1242049.html). Und alle anderen Gipfelteilnehmer auch...
juergen haecker 28.06.2019
3. Da freut sich einer auf seinen Ruhestand
Ganz unlocker war er ja nie der scheidende EU-Kommissionspraesident. Ganz unkompetent auch nicht, da droht gerade schlimmeres. Zitat Juncker: "Ich bin nicht der einzige im Raum, der die Abschlusserklärung nicht liest. In [...]
Ganz unlocker war er ja nie der scheidende EU-Kommissionspraesident. Ganz unkompetent auch nicht, da droht gerade schlimmeres. Zitat Juncker: "Ich bin nicht der einzige im Raum, der die Abschlusserklärung nicht liest. In Wahrheit liest niemand Abschlusserklärungen." Koennte auch daran liegen, dass der Text ueber lange Zeit vorher verhandelt wird und deshalb bekannt ist. Wenn ich das richtig verstehe, teilweise sogar jedes Wort bzw jede Formulierung. Und worueber man sich nicht einigen kann, steht dann halt nicht drin.
schmuella 28.06.2019
4. Was denn nun?
"Beide Führungspersönlichkeiten stimmten überein, dass verbesserte Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Russland im gemeinsamen Interesse beider Länder sind und im Interesse der Welt", teilte das Weiße [...]
"Beide Führungspersönlichkeiten stimmten überein, dass verbesserte Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Russland im gemeinsamen Interesse beider Länder sind und im Interesse der Welt", teilte das Weiße Haus nach einem Treffen Trump und Putin am Rande mit. Klingt verwunderlich in Anbetracht der vielen nicht in Richtung Entspannung weisenden Aktionen. Dieser Satz ist wohl mehr als Wunschvorstellung oder Idealbild einer heilen Welt in der Theorie zu verstehen. In der Praxis hat es den Anschein, dass es gegensätzlich läuft.
g.eliot 28.06.2019
5. "Trump sagt Putin, er solle sich nicht in US-Wahlen einmischen."
"Trump sagt Putin, er solle sich nicht in US-Wahlen einmischen", so heißt die Überschrift, doch im Artikel selbst befindet sich kein weiterer Hinweis darauf, sondern lediglich ein Link auf einen anderen Artikel, der [...]
"Trump sagt Putin, er solle sich nicht in US-Wahlen einmischen", so heißt die Überschrift, doch im Artikel selbst befindet sich kein weiterer Hinweis darauf, sondern lediglich ein Link auf einen anderen Artikel, der leider nicht kommentiert werden darf. Die Überschrift ist irreführend. Denn Trumps Hinweise wirkten wie ein Joke, waren augenscheinlich scherzhaft gemeint, beide lachen darüber. Dies wird in dem verlinkten Artikel treffend beschrieben. Anhand der Überschrift entsteht beim Leser ein falscher Eindruck, ganz so, als ob Trump Putin ernsthaft gerügt hätte. Das kann er doch seinem verehrten Freund nicht antun, wenn der doch so gerne hilft.

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