Politik

Erwartete Kandidatur

Obama sieht in Clinton eine "ausgezeichnete Präsidentin"

Am heutigen Sonntag will Hillary Clinton ihre Kandidatur für die US-Präsidentschaftswahlen 2016 bekannt geben - und erhält im Voraus Unterstützung vom Amtsinhaber: Barack Obama attestiert der 67-Jährigen große Fähigkeiten.

Sonntag, 12.04.2015   07:47 Uhr

Rückendeckung von höchster Stelle: Barack Obama hat sich indirekt für eine Kandidatur von Hillary Clinton um das Amt des US-Staatsoberhaupts ausgesprochen. "Ich denke, sie würde eine ausgezeichnete Präsidentin sein", sagte er am Rande des Amerika-Gipfels in Panama-Stadt. "Sie war eine beeindruckende Kandidatin 2008. Sie war eine große Stütze bei der Präsidentschaftswahl", so Obama, der sich damals im parteiinternen Vorwahlkampf gegen Clinton durchgesetzt hatte.

Ihre Unterstützung vor der Präsidentschaftswahl vor sieben Jahren sei für ihn sehr wichtig gewesen, fügte Obama hinzu. "Sie war eine herausragende Außenministerin", sagte er zudem über Clintons Amtszeit als Chefdiplomatin der USA. 2008 hatte sich die ehemalige First Lady im Vorwahlkampf Obama geschlagen geben müssen. Nach seinem Einzug ins Weiße Haus wurde sie Außenministerin.

Medienberichten zufolge will die frühere First Lady am Sonntag offiziell ihre Ambitionen auf die Nachfolge von Obama bekannt geben - dem britischen "Guardian" zufolge auf Twitter.

Ende November hatte der frühere Senator Jim Webb als erster Demokrat seine Präsidentschaftsbewerbung verkündet, die Ehefrau von Ex-Präsident Bill Clinton gilt aber als große Favoritin beim Vorwahlkampf ihrer Partei.

Im Feld der Republikaner haben bislang der christlich-konservative Senator Ted Cruz und der libertär-konservative Senator Rand Paul ihre Präsidentschaftsbewerbung erklärt. Bald könnte der Senator Marco Rubio aus Florida dazustoßen, der Medienberichten zufolge am Montag seine Ambitionen offiziell machen will. Sehr wahrscheinlich tritt auch Jeb Bush an, der Ex-Gouverneur von Florida, Bruder des früheren Präsidenten George W. Bush und Sohn von Ex-Präsident George Bush.

Der Nachfolger von Obama, der nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten darf, wird am 8. November 2016 gewählt.

mxw/Reuters/AFP/dpa

insgesamt 19 Beiträge
steviespeedy 12.04.2015
1. Gott bewahre uns
vor einem dritten Bush
vor einem dritten Bush
Ureinwohner2.0 12.04.2015
2. Egal wer ein Amt inne hat...
wichtig ist, welche Politik gemacht wird. Und wenn die Politik friedlich und zum Wohl der Menschen im eigenen Land (nicht nur dem 1%, sondern allen Menschen) und denen der Nachbarländer dient, dann soll Frau Clinton auch [...]
wichtig ist, welche Politik gemacht wird. Und wenn die Politik friedlich und zum Wohl der Menschen im eigenen Land (nicht nur dem 1%, sondern allen Menschen) und denen der Nachbarländer dient, dann soll Frau Clinton auch Präsidentin werden. "Wichtig ist, was hinten herauskommt", um mal mit den Worten von Alt-BK Kohl zu sprechen/schreiben. ;-)
hevopi 12.04.2015
3. Die Menschen
können nur hoffen, dass Hillary mit ihren Fähigkeiten die Nachfolge von Obama antritt und den gleichen Kurs vertritt. Die Republikaner mit ihren Kriegen und Spannungen sind im Interesse der Menschen "out".
können nur hoffen, dass Hillary mit ihren Fähigkeiten die Nachfolge von Obama antritt und den gleichen Kurs vertritt. Die Republikaner mit ihren Kriegen und Spannungen sind im Interesse der Menschen "out".
redbayer 12.04.2015
4. Klar, der Familienclan Clinton
ist einflussreich genug und kann genug Geld locker machen. Deshalb Obama "ich denke, sie wird eine ausgezeichnete Präsidentin sein". Vorallem hat sie viel Ähnlichkeit mit Merkel. Der kann man auch alles sagen was sie [...]
ist einflussreich genug und kann genug Geld locker machen. Deshalb Obama "ich denke, sie wird eine ausgezeichnete Präsidentin sein". Vorallem hat sie viel Ähnlichkeit mit Merkel. Der kann man auch alles sagen was sie tun tun hat. Sie hält gehorsam den Mund und setzt auch alles durch (alterantivlos). So gesehen ist ein "weiterer Clinton" die richtige Entscheidung für die US-Weltmachtführung (im Hintergrund).
P-Centurion 12.04.2015
5.
Hillary Clinton hat schon als Abgeordnete bewiesen, dass sie korrupt ist. Mal lese ein bisschen über sie, wie sie ihre Meinung dank Korruption um 180 Grad gedreht hat. Und das bei Themen die der Bevölkerung viel gebracht haben, [...]
Hillary Clinton hat schon als Abgeordnete bewiesen, dass sie korrupt ist. Mal lese ein bisschen über sie, wie sie ihre Meinung dank Korruption um 180 Grad gedreht hat. Und das bei Themen die der Bevölkerung viel gebracht haben, aber die Neokons mal wieder ihre Trigger-Farbe "Rot" gesehen haben...

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