Reise

Bilanz der Deutschen Flugsicherung

Flüge sind etwas pünktlicher

Nach dem Chaossommer des vergangenen Jahres sind die Verspätungen an den Flughäfen geringer geworden. Die Deutsche Flugsicherung führt dies in ihrer Halbjahresbilanz auf die ergriffenen Maßnahmen zurück.

DPA

Flughafen Frankfurt: Ein bisschen pünktlicher

Montag, 12.08.2019   12:41 Uhr

Lange Schlangen in den Terminals, schier endlose Verspätungen: Der Sommer 2018 war an deutschen Flughäfen chaotisch. Jetzt gibt die Deutsche Flugsicherung (DFS) eine Erfolgsmeldung heraus. Der Luftverkehr in Deutschland und Europa sei in der ersten Hälfte dieses Jahres wieder pünktlicher geworden.

Die durchschnittliche Verspätung pro Flug sei in der Jahresfrist von 14,1 Minuten auf 12 Minuten zurückgegangen, wie die DFS in Langen bei Frankfurt berichtete. Sie unterscheidet dabei zwischen Ursprungsverspätungen (6,9 Minuten) und nicht mehr zu beeinflussenden Folgeverspätungen (5,1 Minuten).

Mit 3,2 Minuten hätten die Fluggesellschaften fast die Hälfte der Ursprungsverspätungen verursacht, geht aus den Zahlen der europäischen Flugsicherungsagentur Eurocontrol hervor. Auf die Flughäfen entfielen 1,3 Minuten.

Die nach dem chaotischen Sommer 2018 hart kritisierten Flugsicherungen seien trotz steigenden Verkehrsaufkommens nur noch für 1,1 Minuten verantwortlich, nach 1,5 Minuten im ersten Halbjahr 2018.

Für die Verbesserungen im System nannte die Flugsicherung mehrere Gründe: So hielten die Airlines mehr Flugzeuge und Crews als Reserve vor und an den Flughäfen sei das Personal aufgestockt worden. Die Flugsicherungen hätten besonders stark frequentierte Luftraum-Sektoren entlastet und Flüge umgeleitet.

Im besonders stark belasteten deutschen Luftraum ging daher die Zahl der Flugbewegungen gegen den europäischen Trend leicht um 0,8 Prozent zurück.

abl/dpa

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