Reise

Szene-Streifzug

Hip-Hop-Hurra, Berlin!

Ob Sprayer, Rapper, DJs, Breakdancer oder Beatboxer - in Berlin finden alle Platz für ihre Ideen. Bei einem Streifzug durch die Hauptstadt stellen wir zehn Orte und zehn Künstler vor.

Von Sarah Paulus
Montag, 03.10.2016   08:57 Uhr

Wer Berlin besucht, kommt an Hip-Hop nicht vorbei. Graffitis bedecken großflächig Häuserwände und Mauern, auf der Warschauer Brücke wird bis spät in die Nacht gerappt, während Skateboarder lässig in Richtung Revaler Straße rollen. Im Mauerpark geben sich Beatboxer die Ehre, und Breakdancer haben es ins Konzerthaus am edlen Gendarmenmarkt geschafft. In den Klubs zwischen Prenzlauer Berg und Neukölln lassen die DJs ihre Beats durch die Nacht dröhnen.

Kein Zweifel, 26 Jahre nach der Wiedervereinigung pflegt Berlin seinen Ruf als deutsche Hip-Hop-Hauptstadt. Ob Sprayer, Beatboxer, Breakdancer, Rapper oder DJs - sie alle haben die Stadt bunter gemacht. Auch ihretwegen kommen Jahr für Jahr unzählige Touristen an die Spree.

Auf einem Streifzug besuchen wir zehn Hip-Hopper und die Orte in Berlin, die ihnen wichtig sind.

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insgesamt 16 Beiträge
joe_ann 03.10.2016
1. schön, um mal hinzufahren, sich was anschauen
Und wieder zu fahren. Nach mehreren Jahren zwangsweise Berlin- nie wieder! Man hat auch vermehrt die Erkenntnis gewonnen, dass meist nur Berliner ihre Stadt mögen.
Und wieder zu fahren. Nach mehreren Jahren zwangsweise Berlin- nie wieder! Man hat auch vermehrt die Erkenntnis gewonnen, dass meist nur Berliner ihre Stadt mögen.
travelflo 03.10.2016
2. richtig..
ich bin in Berlin geboren und habe schon in anderen deutschen Städten gewohnt.. nur in Berlin fühle ich mich auf Dauer wohl.. nur hier habe ich das Gefühl wirklich "frei schwimmen" zu können... schwer zu [...]
Zitat von joe_annUnd wieder zu fahren. Nach mehreren Jahren zwangsweise Berlin- nie wieder! Man hat auch vermehrt die Erkenntnis gewonnen, dass meist nur Berliner ihre Stadt mögen.
ich bin in Berlin geboren und habe schon in anderen deutschen Städten gewohnt.. nur in Berlin fühle ich mich auf Dauer wohl.. nur hier habe ich das Gefühl wirklich "frei schwimmen" zu können... schwer zu erklären.
One. 03.10.2016
3. Und wieder wird männliche Geschichte geschrieben.
Danke für den Beitrag, super dass das Thema seinen Platz hier findet! UND sehr sehr traurig, dass wieder eine rein männliche Geschichte des HipHop be- und geschrieben wird. Nichts gegen die Jungs die genannt wurden! Sind alle [...]
Danke für den Beitrag, super dass das Thema seinen Platz hier findet! UND sehr sehr traurig, dass wieder eine rein männliche Geschichte des HipHop be- und geschrieben wird. Nichts gegen die Jungs die genannt wurden! Sind alle super! Dennoch: Wer sich wirklich mit HipHop auseinander setzt weiß, dass es erstens nicht so ist und zweitens ein wichtiger Punkt ist dies auch im medialen Diskurs widerzu"spiegeln". Diese Chance wurde hier leider verpasst. Diesen Automatismus hätte ich euch nicht zugetraut, es hätte wirklich ein paar Bomben Ladies gegeben über die es sich gelohnt hätte ebenfalls zu schreiben. Fail.
instant feedback 03.10.2016
4. Hip-hop
Ich wundere mich immer, dass diese aus den afroamerikanischen Ghettos der USA stammenden Rap-Musik und die in den nord- und südamerikanischen Elendsvierteln verbreitete Graffiti-Kultur hier in dem relativ reichen Deutschland, wo [...]
Ich wundere mich immer, dass diese aus den afroamerikanischen Ghettos der USA stammenden Rap-Musik und die in den nord- und südamerikanischen Elendsvierteln verbreitete Graffiti-Kultur hier in dem relativ reichen Deutschland, wo es solche Ghettos gar nicht gibt, so populär werden konnte. Wenn man die Bilder sieht, hat man den Eindruck, die Fans dieser Subkultur wollen unsere Städte auch in US-amerikanische Ghettos verwandeln.
MatthiasPetersbach 03.10.2016
5.
Hatten Sie den Eindruck, daß jeder weisse Blues-musiker in Deutschland gebürtiger Baumwollpflücker war oder diesen Zustand in Deutschland herbeisehnte? Eher nicht. Graffiti ist sowieso nichts grundsätzlich [...]
Zitat von instant feedbackIch wundere mich immer, dass diese aus den afroamerikanischen Ghettos der USA stammenden Rap-Musik und die in den nord- und südamerikanischen Elendsvierteln verbreitete Graffiti-Kultur hier in dem relativ reichen Deutschland, wo es solche Ghettos gar nicht gibt, so populär werden konnte. Wenn man die Bilder sieht, hat man den Eindruck, die Fans dieser Subkultur wollen unsere Städte auch in US-amerikanische Ghettos verwandeln.
Hatten Sie den Eindruck, daß jeder weisse Blues-musiker in Deutschland gebürtiger Baumwollpflücker war oder diesen Zustand in Deutschland herbeisehnte? Eher nicht. Graffiti ist sowieso nichts grundsätzlich amerikanisches - das Bemalen von Wänden ist so alt wie der Mensch. In der Dordogne heißt das Höhlenmalerei - in Deutschland "Beschmieren von Wänden". Fälschlicherweise. Wobei es DAS natürlich auch gibt - doofe Tags und Verunstaltunen. Und sorry - wenn ich manche Bilder sehe, dann sehe ich teilweise wirklich Ghetto - und nicht wegen der Graffiti. Das ist -leider- großstadttypisch.
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