Panorama
Ausgabe
8/2017

Schicksale

Wie der IS aus zwei Kindern Attentäter machte

Die Brüder Nadim und Khalid sind 12 und 13 Jahre alt, als sie der IS verschleppt. Sie werden gefoltert, umerzogen und mit Sprengstoffwesten nach Kirkuk geschickt. Einer der beiden schreckt im letzten Moment zurück. Dies ist ihre Geschichte.

REUTERS

Gestoppter Attentäter Nadim, irakische Sicherheitskräfte am 21. August 2016 in Kirkuk

Von
Mittwoch, 22.02.2017   15:44 Uhr

Hinweis

An dieser Stelle stand ursprünglich ein Text des früheren SPIEGEL-Redakteurs Claas Relotius bzw. ein Text, an dem er beteiligt war. Die Berichterstattung von Relotius hat sich in weiten Teilen als gefälscht herausgestellt. Der SPIEGEL stand bei der umfassenden Aufarbeitung des Falls vor der Frage: Wie gehen wir mit den betroffenen Texten um? Einerseits verfolgen Redaktion und Verlag den Anspruch maximaler Transparenz, andererseits fühlen sich zahlreiche Protagonisten in den Relotius-Texten falsch dargestellt und zitiert; vieles ist frei erfunden. Der SPIEGEL hat sich daher entschlossen, die Texte künftig nur noch kommentiert und gesammelt in einer umfassenden Dokumentation zugänglich zu machen - Sie finden das PDF hier (Größe: ca. 16 MB).
insgesamt 7 Beiträge
jott-el 22.02.2017
1. E n t z e t z l i c h
Es ist ein entsetzlich schreckliches Leben, dass diese Kinder am Anfang ihres "Leben" erfahren müssen. Dieser Bericht geht mir furchtbar nah, dass ich keine Worte finde... ich fühle mich so ohnmächtig.
Es ist ein entsetzlich schreckliches Leben, dass diese Kinder am Anfang ihres "Leben" erfahren müssen. Dieser Bericht geht mir furchtbar nah, dass ich keine Worte finde... ich fühle mich so ohnmächtig.
schafschuetze 22.02.2017
2. Prävention ...
könnte bedeuten dieses arme Kind in eine geeignete Therapieeinrichtung inkl. Familienanschluss zu bringen, damit er nicht eines Tages ent- und verlassen den Falschen in die Arme läuft. Im Krieg wohl firstworld-Wunschdenken, [...]
könnte bedeuten dieses arme Kind in eine geeignete Therapieeinrichtung inkl. Familienanschluss zu bringen, damit er nicht eines Tages ent- und verlassen den Falschen in die Arme läuft. Im Krieg wohl firstworld-Wunschdenken, aber ich bewundere seinen Mut und die Kraft, im richtigen Moment das Gute und einzig Richtige zu tun. Vielleicht wäre er dem Gefängnisarzt ein guter Sohn.
mickt 23.02.2017
3. Die blanke Hölle
Es ist nur schwer zu ertragen, das zu lesen. Ich Erde für die Familie und Nassim beten. Mehr kann ich nicht tun. Ein wichtiger und sehr guter Bericht. Danke dafür.
Es ist nur schwer zu ertragen, das zu lesen. Ich Erde für die Familie und Nassim beten. Mehr kann ich nicht tun. Ein wichtiger und sehr guter Bericht. Danke dafür.
noerglerfritz 23.02.2017
4. Ganz toll geschrieben
Ja, auch mir geht dieser Bericht nahe und ich danke dem Autor dafür. So soll es sein. Am liebsten möchte man diesen Jungen zu sich holen und ihm zeigen, wie die Welt auch sein kann. Ich hoffe, er kann sich wieder berappeln.
Ja, auch mir geht dieser Bericht nahe und ich danke dem Autor dafür. So soll es sein. Am liebsten möchte man diesen Jungen zu sich holen und ihm zeigen, wie die Welt auch sein kann. Ich hoffe, er kann sich wieder berappeln.
troy_mcclure 23.02.2017
5. Schockierend
Beim Lesen des Berichtes im Printspiegel war ich zutoiefst schockiert. Dieser Artikel macht einem wieder einmal bewusst, wie gut es uns hier in Deutschland geht.
Beim Lesen des Berichtes im Printspiegel war ich zutoiefst schockiert. Dieser Artikel macht einem wieder einmal bewusst, wie gut es uns hier in Deutschland geht.
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