DER SPIEGEL

RÜCKSPIEGELZitate, Der SPIEGEL berichtete . . .

Das amerikanische Nachrichtenmagazin Newsweek zum SPIEGEL-Titel über das Bonner Sparprogramm (Nr. 4/1993, "ES KOMMT NOCH SCHLIMMER"):
Ein Messer, eine Gabel, ein flacher Porzellanteller - darauf ein fleischloser Knochen. Mit diesem eindringlichen Bild der Entbehrung illustriert der SPIEGEL, Deutschlands führendes Nachrichtenmagazin, eine schmerzliche Wahrheit: Das Wirtschaftswunder, das beinahe 40 Jahre ununterbrochenen Wohlstand hervorgebracht hat, ist vorbei. *EINLEITUNG:
Aus der Frankfurter Rundschau zu dem Essay von Botho Strauß über die vom Fremdenhaß entstellte Gesellschaft (Nr. 6/1993, ANSCHWELLENDER BOCKSGESANG):
Diese Tirade über die Linke, "Demokratismus" und das Tutti-Frutti der Medien ist ein Einschnitt, ein unerhörtes Dokument - das erste aus dem Neuen Deutschland, undenkbar in der "alten" Bundesrepublik, ein Dokument dafür, wie die soziale Krise dem Intellektuellen zu Kopf steigt, der sie wie kein zweiter ins Bild gesetzt hat. Aber wie immer bei der Avantgarde des Rückschritts sind Wahrheit und Irrtum verklebt. Als Feldforscher in der gelifteten Mittelstandsgesellschaft mit ihren letzten Menschen zehrt Botho Strauß von der linken Kritik der Kulturindustrie. *EINLEITUNG:
Die Berliner Zeitung über die SPIEGEL-Fernsehsendungen im neuen TV-Kanal Vox:
Unter den politischen Sendungen stechen das "SPIEGEL TV-Interview" mit Sandra Maischberger und das "SPIEGEL-Thema der Woche" heraus. Sie bewältigen die Gratwanderung zwischen Information und Unterhaltung. *ÜBERSCHRIFT: Der SPIEGEL berichtete . . . *EINLEITUNG: . . . in Nr. 6/1993, Panorama - "Neue RAF-Anschläge befürchtet", über die bevorstehende Ablehnung von Entlassungsanträgen der inhaftierten RAF-Gefangenen Heinz Dellwo, 40, Hanna Krabbe, 47, und Lutz Taufer, 48, durch das Oberlandesgericht Düsseldorf.
Mittwoch letzter Woche teilte das Oberlandesgericht mit, daß die drei wegen des Überfalls auf die deutsche Botschaft in Stockholm 1975 zu lebenslangen Freiheitsstrafen verurteilten Terroristen weiter hinter Gitter bleiben müssen. Der 6. Strafsenat lehnte eine Strafaussetzung ab. Begründung: Die Gefangenen hätten sich geweigert, sich vor der mündlichen Anhörung einer psychiatrischen Begutachtung zu unterziehen.

DER SPIEGEL 7/1993
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