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Münchens Rekordserie findet im Bayern-Derby ihr Ende

Elf Spiele lang blieb der EHC Red Bull München in der DEL unbesiegt. Doch im Derby gegen die Straubing Tigers musste der Tabellenführer eine hohe Niederlage hinnehmen.

Armin Weigel/dpa

Die Münchner Spieler waren bedient

Donnerstag, 17.10.2019   22:23 Uhr

Die Straubing Tigers haben die Rekordserie des EHC Red Bull München in der Deutschen Eishockey Liga beendet. Das Überraschungsteam der DEL bezwang den dreifachen Deutschen Meister im Bayern-Derby 5:1 (1:0, 2:0, 2:1) und fügte den Münchnern nach elf Siegen zum Ligastart die erste Saisonniederlage zu.

Die Gäste bleiben nach dem ersten Match des zwölften Spieltags mit 33 Punkten dennoch deutlich an der Spitze. Straubing folgt nun mit neun Zählern Rückstand auf Rang zwei. Die letzten neun Partien gegen die Münchener hatte Straubing allesamt ohne einen einzigen Punktgewinn verloren.

Vor 5079 Zuschauern im Stadion am Pulverturm brachte TJ Mulock die Tigers im ersten Drittel in Führung (12. Minute). Tim Brunhuber (23.) und Kael Mouillierat (36.) erhöhten im Mitteldurchgang auf 3:0. Nach dem ersten Münchner Treffer durch Maximilian Kastner (42.) sorgten Antoine Laganière drei Minuten später und Fredrik Eriksson (58.) für den 5:1-Erfolg.

ptz/dpa/sid

insgesamt 2 Beiträge
alex_domin 18.10.2019
1. Welch ein Spektakel
Eishockey wird in Deutschland zu Recht immer beliebter, denn das Niveau sichert größten Unterhaltungswert. Es gibt in jedem Spiel kaum eine langweilige Minute. Und dass ein Team mit einem relativ winzigen Budget den Platzhirsch [...]
Eishockey wird in Deutschland zu Recht immer beliebter, denn das Niveau sichert größten Unterhaltungswert. Es gibt in jedem Spiel kaum eine langweilige Minute. Und dass ein Team mit einem relativ winzigen Budget den Platzhirsch demontieren kann macht jedes Spiel und die Liga so spannend. Darüber freut man sich selbst (ein bisschen) als Münchner Fan.
holzi2812 18.10.2019
2. alles hat ein Ende...
Glückwunsch an Straubing (von uns Münchnern ja liebevoll mit EN geschrieben). Sie waren gestern deutlich besser und hatten mehr Siegeswillen. Irgendwann musste die Serie ja mal reißen und wie so oft war es einer der [...]
Glückwunsch an Straubing (von uns Münchnern ja liebevoll mit EN geschrieben). Sie waren gestern deutlich besser und hatten mehr Siegeswillen. Irgendwann musste die Serie ja mal reißen und wie so oft war es einer der "Kleinen" der sich als Stolperstein erwieß. Bin gespannt wie weit die Euphoriewelle die Niederbayern treibt, momentan schon sehr bemerkenswert was sie abliefern.

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