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Formel-1-Pressestimmen zum Sieg von Charles Leclerc

"Vettel wird degradiert"

Charles Leclerc wird von den internationalen Zeitungen für Ferraris ersten Saisonsieg gefeiert. Von einer "Wachablösung" ist die Rede, Sebastian Vettel sei gar degradiert worden. Der Deutsche wird aber auch als "Schutzschild" gelobt.

DPA

Sebastian Vettel

Montag, 02.09.2019   12:39 Uhr

Ferrari konnte sich beim Großen Preis von Belgien freuen: In Spa-Francorchamps siegte Charles Leclerc - es war der erste Saisonsieg für Ferrari. Teamkollege Sebastian Vettel wurde Vierter. Der WM-Führende Lewis Hamilton holte Platz zwei und Valterri Bottas den dritten Rang. Über dem Rennen lag nach dem Tod des Formel-2-Fahrers Anthoine Hubert ein Schatten. Hier sind die Pressestimmen:

ITALIEN

La Stampa: "Super-Charles: Ein Star ist geboren. Leclerc hat die letzten Skeptiker überzeugt, als er Hamilton und Vettel hinter sich gelassen hat."

Gazzetta dello Sport: "In seinen Eigenschaften erinnert Leclerc an seinen 2015 verstorbenen Freund Jules Bianchi. Er ist freundlich, wohlerzogen und hat ein ansteckendes Lachen. Er hat sofort die Herzen des Ferrari-Teams erobert."

Corriere dello Sport: "Charles, der Große! Ferrari blickt endlich in die Zukunft. Nach 13 Grands Prix hat Ferrari begriffen, dass Leclerc der geeignete Pilot ist, um das Erbe Maranellos in die Hand zu nehmen. Wie sehr hatte uns die italienische Hymne auf dem Podium gefehlt!"

Tuttosport: "Ein wunderbarer Leclerc schafft ein Meisterwerk in Spa. Ziel ist jetzt ein weiterer Triumph in Monza."

Corriere della Sera: "Leclercs Stunde: Dass der junge Charles Ferrari in diesem Jahr erstmals zum Erfolg führen würde, stand bereits in den Sternen. Das wussten wir, seitdem dieser junge Monegasse in Maranello erschienen ist."

La Repubblica: "Der Youngster beflügelt Ferrari. Vettel muss Leclerc den Weg frei machen. Der viermalige WM-Sieger muss sich vor dem jungen Piloten verneigen."

ENGLAND

Daily Mail: "Bittersüßer Triumph für Leclerc nach dem Tod von Anthoine Hubert."

Guardian: "Leclerc gewinnt mit einer bewundernswerten Leistung, er hatte seine Nerven im Griff und zeigte sich hochprofessionell. Doch das Gefühl dieses ersten Erfolges wird für immer mit dem tragischen Verlust seines Freundes Anthoine Hubert verknüpft sein."

FRANKREICH

L'Équipe: "Stark gezeichnet vom tödlichen Unfall seines Freundes findet Leclerc die Kraft für seinen ersten Sieg. Der frühe Tod seines Vaters, der Tod seines Mentors Jules Bianchi - Leclercs Karriere ist gespickt mit Dramen, die er jedoch durch seinen Willensstärke überstand."

SPANIEN

Marca: "Die Strategie von Ferrari bestand diesmal darin, Vettel zu opfern, um Mercedes in Schach zu halten."

As: "Hamilton und Bottas komplettieren das Podium, aber Vettel verteidigt Leclercs Triumph. Er machte über das ganze Rennen eine hervorragende Arbeit als Schutzschild."

Sport: "Vettel war diesmal der beste Alliierte seines Rennstallkollegen, er kanalisierte Leclercs Triumph, indem er einen Angriff der Silberpfeile auf den Sieger mit seinen Manövern verhinderte."

ÖSTERREICH

Kronen Zeitung: "Die Wachablöse bei den Roten scheint endgültig gekommen zu sein."

SCHWEIZ

Neue Zürcher Zeitung: "Leclerc gewinnt sein erstes Formel-1-Rennen - der Teamkollege Vettel wird degradiert. Es war ein Triumph in Moll."

insgesamt 4 Beiträge
Referendumm 02.09.2019
1. Wachablösung
Das dürfte die längst fällige Wachablösung bei Ferrari sein. Seit Monaten fährt Leclerc dem Vettel um die Ohren, oder, wie sich ein F1-Fan mal ausdrückte: Er fährt Kreise um Vettel. Nach Monaten zahlreicher Fehler und [...]
Das dürfte die längst fällige Wachablösung bei Ferrari sein. Seit Monaten fährt Leclerc dem Vettel um die Ohren, oder, wie sich ein F1-Fan mal ausdrückte: Er fährt Kreise um Vettel. Nach Monaten zahlreicher Fehler und Schüsse ins eigene Knie, ist Vettel ein gebrochener Mann - was für ein starkes Titelfoto bei SPON von ihm. Mannomann, es ist die erste Saison für C. Leclerc und er fährt bereits jetzt Vettel in Grund und Boden; Respekt. Vettel konnte nie das Ferrari-Team hinter sich bringen, wie es ein Michael Schumacher mal tat oder wie es selbst der junge Vettel bei RBR mal konnte. Ich werde nie vergessen, wie ein Arrivabene den Vettel mal vor aller Welt herunter geputzt hatte. Ne, da stimmt doch schon seit Jahren nix mehr in der Beziehung der Roten zum Deutschen - und genau deshalb macht Vettel auch diese vielen Fehler - er will es durch Überfahren kompensieren und mit Gewalt zwingen. Mal schaun, ob Vettel nochmals kontern kann - daran zweifle ich aber schwer. Charles Leclerc ist schon jetzt eindeutig die Zukunft - und er macht uns Motorsportfans sehr viel Freude.
lleimiriam 03.09.2019
2. Dampfplauderer mit sehr wenig Ahnung vom "Formel 1 Geschäft"
äußern sich mit großen, wolkigen Sprüchen und mäkeln an einem Sportler herum. In erster Linie geht es bei diesem "Sport" jedoch um den Profit der Organisatoren. Und die haben die Hebel in der Hand! Nun wurde [...]
äußern sich mit großen, wolkigen Sprüchen und mäkeln an einem Sportler herum. In erster Linie geht es bei diesem "Sport" jedoch um den Profit der Organisatoren. Und die haben die Hebel in der Hand! Nun wurde die Weltmeisterschaft durch die Dominanz des Weltmeisters öde und langweilig. Also mussten "die Roten ran", damit "der Rubel wieder rollt"! Und der Weltmeister rückte dem Jungen im roten Auto zum Schluss ganz schön "auf den Pelz". Man mußte/wollte ja noch etwas silbern/rote Spannung aufbauen. Die Show war wieder perfekt gelungen! Wer will sich jedesmal eine Prozession anschauen, die von den Silbernen dominiert wird - und bei der (fast) immer der Gleiche gewinnt? Unterbrochen von unverschämt langen "Werbespots/Sendungen" breitet sich die gähnenden Langeweile aus und die Werbeeinnahmen drohen in sich zusammenzufallen. Der ganze Zirkus würde glaubhafter als "Sport" wahrgenommen, wenn die Leistungsfähigkeit der Fahrzeuge auf einem Level wäre! Aber so? Das halbe Fahrerfeld - die Statisten hinter den Silbernen, den Roten und den Bullen wäre locker in der Lage die Rennen in den silbernen und den roten Autos zu gewinnen. Was ist das denn für eine "fahrerische Leistung" wenn zumeist auf den Geraden die silberne Motorleistung dafür sorgt, dass die Übrigen chancenlos hinterherrollen? Und fast immer überrundet werden! Das schreibt einer, der vor Jahrzehnten an Europa- und Weltmeisterschaften als "Privatfahrer" mit einem selbst konstruierten Fahrzeug mit drei Rädern teilgenommen hat - und im Rahmen seines nicht vorhandenen Budgets zeitweise auf einem zweiten Platz in der Europameisterschaftswertung gelegen ist. Aber niemals überrundet wurde! In Hockenheim auf zwei Rädern die schnellste Runde aller Klassen mit einer Hubraumschwächeren Maschine fuhr und in der Woche einer geregelten Arbeit nachgegangen ist. Der sich ein Urteil über diesen seltsamen "Sport" zutraut!
Aleae iactae sunt 04.09.2019
3. Endlich mal eine sachliche und fundierte Aussage
gegenüber einigen Schreibern, die einfach was daherschreiben, Hauptsache einen in die Pfanne gehauen. Wie in einem Bsp schon der Nickname …..dumm andeutet, sind die Sprüche von ähnlcher Qualität. Aber gibt es eine [...]
Zitat von lleimiriamäußern sich mit großen, wolkigen Sprüchen und mäkeln an einem Sportler herum. In erster Linie geht es bei diesem "Sport" jedoch um den Profit der Organisatoren. Und die haben die Hebel in der Hand! Nun wurde die Weltmeisterschaft durch die Dominanz des Weltmeisters öde und langweilig. Also mussten "die Roten ran", damit "der Rubel wieder rollt"! Und der Weltmeister rückte dem Jungen im roten Auto zum Schluss ganz schön "auf den Pelz". Man mußte/wollte ja noch etwas silbern/rote Spannung aufbauen. Die Show war wieder perfekt gelungen! Wer will sich jedesmal eine Prozession anschauen, die von den Silbernen dominiert wird - und bei der (fast) immer der Gleiche gewinnt? Unterbrochen von unverschämt langen "Werbespots/Sendungen" breitet sich die gähnenden Langeweile aus und die Werbeeinnahmen drohen in sich zusammenzufallen. Der ganze Zirkus würde glaubhafter als "Sport" wahrgenommen, wenn die Leistungsfähigkeit der Fahrzeuge auf einem Level wäre! Aber so? Das halbe Fahrerfeld - die Statisten hinter den Silbernen, den Roten und den Bullen wäre locker in der Lage die Rennen in den silbernen und den roten Autos zu gewinnen. Was ist das denn für eine "fahrerische Leistung" wenn zumeist auf den Geraden die silberne Motorleistung dafür sorgt, dass die Übrigen chancenlos hinterherrollen? Und fast immer überrundet werden! Das schreibt einer, der vor Jahrzehnten an Europa- und Weltmeisterschaften als "Privatfahrer" mit einem selbst konstruierten Fahrzeug mit drei Rädern teilgenommen hat - und im Rahmen seines nicht vorhandenen Budgets zeitweise auf einem zweiten Platz in der Europameisterschaftswertung gelegen ist. Aber niemals überrundet wurde! In Hockenheim auf zwei Rädern die schnellste Runde aller Klassen mit einer Hubraumschwächeren Maschine fuhr und in der Woche einer geregelten Arbeit nachgegangen ist. Der sich ein Urteil über diesen seltsamen "Sport" zutraut!
gegenüber einigen Schreibern, die einfach was daherschreiben, Hauptsache einen in die Pfanne gehauen. Wie in einem Bsp schon der Nickname …..dumm andeutet, sind die Sprüche von ähnlcher Qualität. Aber gibt es eine wirksame Methode, den F1 Sport + Zuschauer + Kommentatoren wieder fairer, sachlicher und sportlicher zu machen? Gute Vorschläge bitte vortragen.
bhang 06.09.2019
4. Ist schon klar, dass es ohne Leclerc in Bahrain und Belgien so
aussähe, als ob Ferrari dort das unterlegene Auto gehabt hätte...?
aussähe, als ob Ferrari dort das unterlegene Auto gehabt hätte...?

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