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2. Fußball-Bundesliga

Rückschlag für Tabellenführer HSV

Jahn Regensburg wird zum Angstgegner für den Hamburger SV. Nach dem 0:5-Debakel im Herbst verliert der HSV auch das Rückrundenspiel gegen den Jahn. Die Hamburger beendeten die Partie mit neun Spielern.

DPA

Regensburg gegen den HSV

Sonntag, 24.02.2019   15:34 Uhr

Jahn Regensburg - Hamburger SV 2:1 (0:1)

Der Hamburger SV ist im Kampf um den direkten Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga ins Straucheln geraten. Bei Jahn Regensburg unterlag der Tabellenführer 1:2 (1:0) und verlor zudem Orel Mangala (69. Minute) und von Vasilije Janjicic (90.+2) durch Platzverweise.

Sargis Adamyan gelang fünf Minuten nach Gelb-Rot für Mangala der Ausgleich (74.) für die zuletzt in drei Spielen torlosen Gastgeber. Marco Grüttner erzielte den Siegtreffer (81.). Schon in der Hinrunde hatte Regensburg beim HSV einen bemerkenswerten 5:0-Sieg gefeiert.

Verfolger 1. FC Köln kann nun am Mittwoch mit einem Sieg im Nachholspiel bei Erzgebirge Aue am HSV vorbeiziehen. Dessen Abstand auf Union Berlin auf Rang drei beträgt nur noch drei Punkte.

1. FC Magdeburg - SC Paderborn 1:1 (1:0)

Der 1. FC Magdeburg hat seinen Aufwärtstrend bestätigt, auch wenn es diesmal nur zu einem Remis reichte. Das Team von Trainer Michael Oenning trennte sich vom Mitaufsteiger SC Paderborn 1:1 (1:0) und bleibt damit auch im fünften Spiel nach der Winterpause ungeschlagen. Paderborn musste nach drei Siegen erstmals wieder Punkte abgeben. Rico Preißinger (13.) brachte die Gastgeber in Führung, Kapitän Uwe Hünemeier glich aus (70.). Magdeburg hat als Tabellen-15. nun drei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Paderborn bleibt mit 38 Punkten Siebter, drei Punkte hinter dem Tabellendritten Union Berlin.

Erzgebirge Aue - MSV Duisburg 0:0

Erzgebirge Aue hat einen Sieg gegen Tabellenschlusslicht MSV Duisburg verpasst. Die Sachsen kamen gegen die Zebras über ein torloses Remis nicht hinaus. Mit 26 Punkten rangiert Aue allerdings neun Punkte vor den Abstiegsrängen. Der MSV konnte zwar eine Negativserie von drei Pleiten in Folge stoppen, allerdings reichte der Punkt nicht, um den letzten Platz abzugeben. In der Schlussphase sah Lukas Fröde wegen groben Foulspiels die Rote Karte (86.).

aha/sid

insgesamt 3 Beiträge
diotto 24.02.2019
1. Im Schlafwagen zurück in die 1. Liga?
So hatten sich der HSV und wohl auch Köln das vorgestellt und übersehen, daß es da ein paar sehr gute Konkurenten gibt, die auch (mal wieder) nach oben wollen, wie St.Pauli, Union,.. Mit der zuletzt gezeigten Einstellung wird [...]
So hatten sich der HSV und wohl auch Köln das vorgestellt und übersehen, daß es da ein paar sehr gute Konkurenten gibt, die auch (mal wieder) nach oben wollen, wie St.Pauli, Union,.. Mit der zuletzt gezeigten Einstellung wird das wohl nichts.
spon_12 24.02.2019
2.
Köln und Hamburg werden letztlich souverän aufsteigen. Die sind immer noch sicher auf Platz 1 und 2 - und das obwohl beide gerade eine Schwächephase durchmachen. Die von Ihnen genannten sind, bei aller Freude über einen [...]
Zitat von diottoSo hatten sich der HSV und wohl auch Köln das vorgestellt und übersehen, daß es da ein paar sehr gute Konkurenten gibt, die auch (mal wieder) nach oben wollen, wie St.Pauli, Union,.. Mit der zuletzt gezeigten Einstellung wird das wohl nichts.
Köln und Hamburg werden letztlich souverän aufsteigen. Die sind immer noch sicher auf Platz 1 und 2 - und das obwohl beide gerade eine Schwächephase durchmachen. Die von Ihnen genannten sind, bei aller Freude über einen Aufstieg beider Teams, einfach zu unkonstant für Platz 1 oder 2. Union gewinnt viel zu wenig und Pauli ist zu häufig für eine unnötige Niederlage gut. Vielleicht lacht ja Kiel noch Mal vom 3., Heidenheim und Paderborn kann man, trotz aktuellem Lauf, wohl außen vor lassen. Nein, nein - beide Absteiger werden noch vor Spieltag 34 sicher als Aufsteiger feststehen. Wenn auch wahrscheinlich nicht weit davor.
kniggebein 24.02.2019
3. Seltsam
Die heutigen Schiedsrichterentscheidungen hatten deutlich sichtbaren Einfluss auf den Spielverlauf. Während das Handspiel eines Regensburger Spielers im Strafraum wohl zu Recht nicht geahndet wurde, da er aus geringer Entfernung [...]
Die heutigen Schiedsrichterentscheidungen hatten deutlich sichtbaren Einfluss auf den Spielverlauf. Während das Handspiel eines Regensburger Spielers im Strafraum wohl zu Recht nicht geahndet wurde, da er aus geringer Entfernung angeschossen wurde, war eine sehr ähnliche Situation auf der anderen Seite Anlass für eine gelb-rote Karte (obgleich sich der Hamburger Spieler sogar weggedreht hatte und so den Ball nicht einmal sehen konnte). Beim wechselbedingten Verlassen des Platzes bekam ein Hamburger Spieler die gelbe Karte wegen Zeitspiels. Die gleiche Szene auf der anderen Seite (nachdem Regensburg mittlerweile in Führung gegangen war), wurde nicht sanktioniert. Ebenso schien es bei der Bewertung des Körpereinsatzes stellenweise unterschiedliche Maßstäbe zu geben - so blieb der Regensburger Geipel trotz mehrfachen, harten Einsteigens am Ende unverwarnt. Auch wurden Bälle, die sehr deutlich im Aus waren, bei Regensburger Ballbesitz teils nicht abgepfiffen. Eine Spielunterbrechung wegen eines auf dem Boden liegenden Spielers wurde auch nicht während Regensburger Ballbesitzes gepfiffen, sondern erst während des vielversprechenden darauf folgenden HSV-Konters. Und zu der roten Karte zum Schluss wussten sogar die sonst eher die Schiedsrichterlinie vereidigenden Kommentatoren nicht so recht ein, wie der Schiedsrichter darauf käme. Was der Regensburger Trainer dem Schiedsrichter dem Schiedsrichter in der Pause wohl (für alle sichtbar und sehr intensiv) gesagt hat (während ein Hamburger Gelb für Meckern bekam)? Wäre ich HSVer, hätte ich wohl deutliche Worte gewählt...

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