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Wolfsburg-Trainer Hecking

"Das Finale ist die vorläufige Krönung"

Für Dieter Hecking wäre ein Triumph im Pokalfinale gegen Dortmund der erste Titel als Trainer. Im Interview spricht Wolfsburgs Coach über mangelnde Wahrnehmung, den Unfalltod von Junior Malanda und die Zukunft als Bayern-Jäger.

DPA
Ein Interview von
Freitag, 29.05.2015   11:54 Uhr

SPIEGEL ONLINE: Herr Hecking, Sie sind in Castrop-Rauxel geboren und in Soest aufgewachsen. Beide Städte sind nicht weit weg von Dortmund. Waren Sie eigentlich nie BVB-Fan?

Hecking: (lacht) Es gibt ja mehrere Vereine im Ruhrgebiet. In Soest gibt es 50.000 Einwohner, da sind 25.000 Blau-Weiß und 25.000 Schwarz-Gelb. Mein Vater war glühender Schalke-Fan. Deshalb war ich häufiger in Gelsenkirchen als in Dortmund. Ich habe mehr zu Blau-Weiß tendiert, ohne zu Dortmund eine Antipathie zu entwickeln.

SPIEGEL ONLINE: Im Pokalfinale wartet nun Schwarz-Gelb. Es ist das erste Endspiel für Wolfsburg seit 1995. Was bedeutet diese Partie für den Klub?

Hecking: Wir sind unserer eigenen Zeitrechnung voraus. Nach dem Klassenerhalt 2013 hatten wir uns Schritte gesetzt: 2014 Europa League, in naher Zukunft Champions League. Das war für uns die logische Schrittfolge. Aber wir sind in den vergangenen beiden Jahren quasi nach oben geschossen. Das war so nicht zu erwarten. Das Finale in Berlin ist die vorläufige Krönung.

SPIEGEL ONLINE: Überrascht es Sie, wie schnell und wie weit Sie dem Finalgegner Dortmund in der Liga enteilt sind?

Hecking: Wir sind Dortmund nicht enteilt.

SPIEGEL ONLINE: Sie hatten in der Bundesliga 23 Punkte Vorsprung.

Hecking: Nur die Hinrunde war nicht Dortmund-like.

SPIEGEL ONLINE: Immerhin eine komplette Hinrunde.

Hecking: Ja, aber das zeigt doch, dass selbst so stabile Gebilde wie der BVB, der in den vergangenen Jahren einige Titel geholt hat, wackeln können. Bei der Borussia sind viele Verletzungen zusammengekommen. Dann haben sie Spiele nicht gewonnen, in denen sie drückend überlegen waren. Nationalspieler, die nach der WM Probleme hatten, wieder in Tritt zu kommen. In der Rückrunde hat Dortmund gezeigt, dass sie ohne diese vielen Verletzten wieder ein klarer Kandidat für die Top 4 gewesen wären.

SPIEGEL ONLINE: Aus Dortmund wird Ihnen dennoch die Favoritenrolle fürs Finale zugeschoben.

Hecking: Aufgrund der Tabellensituation sind wir der Favorit. Diese Rolle nehme ich auch an. Aber die 23 Punkte Abstand erzeugen ein falsches Bild. Ich messe Borussia Dortmund an der Rückrunde. Das Finale wird durch Details entschieden werden. Derjenige, der weniger Fehler macht, holt den Pott.

SPIEGEL ONLINE: Ein Sieg im Endspiel wäre Ihr erster Titel.

Hecking: Der erste Titel hat als Trainer einfach eine spezielle Bedeutung. Denn in Deutschland giltst du erst als besonders, wenn du etwas gewonnen hast. Das finde ich ein bisschen schade. Christian Streich vom SC Freiburg oder Markus Weinzierl in Augsburg, um nur zwei zu nennen, leisten herausragende Arbeit.

SPIEGEL ONLINE: Sie selbst mussten lange mit Ihren Vereinen gegen den Abstieg spielen.

Hecking: Ich kenne das. Ich hatte auch manchmal das Gefühl, dass die Arbeit nicht richtig wahrgenommen wurde.

SPIEGEL ONLINE: Ist das heute anders?

Hecking: Ja, aber mir ist wichtiger, dass die Mannschaft anders wahrgenommen wird. Und sie hat dafür mit einem Spiel enorm viel getan.

SPIEGEL ONLINE: Welches meinen Sie?

Hecking: Das 4:1 zum Rückrundenauftakt gegen die Bayern. Da hat der VfL so viel an Sympathie gewonnen, das kann man gar nicht messen.

SPIEGEL ONLINE: Drei Wochen zuvor kam die schreckliche Nachricht vom Tod Junior Malandas.

Hecking: Und dann so ein Spiel.

SPIEGEL ONLINE: Wie erklären Sie sich das?

Hecking: Es gab danach so viele schwierige Momente. Das erste Training, das erste Freundschaftsspiel, die Beerdigung, die Trauerfeier. Wir haben genau beobachtet, wie die Mannschaft vom Moment der Nachricht von Juniors Tod bis zur Gedenkminute vor dem Bayern-Spiel gearbeitet und reagiert hat.

SPIEGEL ONLINE: Wie hat sie reagiert?

Hecking: Die Mannschaft ist noch enger zusammengerückt. Diese drei Wochen waren für alle im Verein extrem. Im Nachhinein betrachtet war dieser Schicksalsschlag, trotz all dieser Trauer, der Auslöser für etwas. Diese drei Wochen sind im Spiel gegen die Bayern explodiert. Das war wie ein Impuls.

SPIEGEL ONLINE: Haben Sie da gemerkt, dass in dieser Saison Platz zwei möglich ist?

Hecking: Ja. Die Bayern kamen in einer Phase zu uns, in der sie als nahezu unschlagbar galten. Und dann steht am Ende dieses Ergebnis. Wir hatten den Schlüssel gefunden.

SPIEGEL ONLINE: Genugtuung?

Hecking: Genugtuung nicht. Es war eine Bestätigung unserer Arbeit, des gesamten Trainerstabes. Wir wollten die Bayern selber vor Probleme stellen, nicht nur hinterherlaufen. Der Sieg war ein Quantensprung. Aber beim nächsten Mal werden wir uns wieder etwas Neues einfallen lassen müssen.

SPIEGEL ONLINE: Der Gewinn des DFB-Pokals würde das nicht leichter machen. Ist Wolfsburg als Spitzenmannschaft in der Bundesliga etabliert?

Hecking: Wir werden sicher eine Rolle spielen, wenn es darum geht, den Bayern-Verfolger in der Saison 2015/2016 zu benennen. Dafür muss ich kein Prophet sein.

SPIEGEL ONLINE: Das klingt, als störe Sie das.

Hecking: Nein. Wir wollen ja dort hin. Dann musst du damit leben, als Bayern-Jäger bezeichnet zu werden. Und auch mit der Kritik umgehen können, wenn es mal nicht läuft. Aber an Dortmund sieht man, dass du bei so vielen Verletzten auch mal eine Hinrunde spielst, die dich fast schon um Kopf und Kragen bringt. Das kann man grundsätzlich nicht ausschließen.

SPIEGEL ONLINE: Ist der Meistertitel in Wolfsburg möglich?

Hecking: Ja, denn es ist nicht zementiert, dass der FC Bayern in den kommenden drei, vier Jahren immer Meister wird. Darauf müssen wir vorbereitet sein. Wenn die Bayern wirklich mal Schwäche zeigen, dann wollen wir da sein. Aber nehmen Sie mal die direkten Vergleiche der vier Top-Teams in dieser Saison. Da hat der FC Bayern nur sieben Punkte geholt. Das zeigt: Die unmittelbare Konkurrenz ist gleichwertig.

SPIEGEL ONLINE: Bedauern Sie es, dass Sie nach Jahren bei Klubs in unteren Tabellenregionen wie Aachen, Nürnberg und Hannover erst relativ spät bei einem Verein mit höheren Ambitionen gelandet sind?

Hecking: Etwas, ja. Ich musste viele Erfahrungen erst bei kleineren Klubs machen. Bundesligatrainer zu sein bedeutet aber eben auch Menschenkenntnis, Mannschaftsführung. Und das lernst du nur, wenn du es von der Pike auf machst.

SPIEGEL ONLINE: Das klingt wie ein Plädoyer für alte Tugenden.

Hecking: Wenn du in jungen Jahren eine Mannschaft bekommst, die dich auflaufen lässt, kann es sein, dass deine Trainerkarriere früh vorbei ist. Deshalb verschwinden ja auch viele talentierte Bundesligatrainer wieder schnell und landen im Nachwuchs oder woanders.

SPIEGEL ONLINE: Haben Sie sich von Winter-Zugang André Schürrle mehr versprochen?

Hecking: André hatte Probleme in der Vorrunde beim FC Chelsea. Viele Verletzungen, wenig Spielrhythmus. Körperlich fit ist er inzwischen. Was ihm fehlt, sind Kleinigkeiten, zum Beispiel das nötige Glück bei entscheidenden Aktionen.

SPIEGEL ONLINE: Will Schürrle zu viel?

Hecking: Vielleicht. Er will die Aktion haben, die zeigt, dass auch er den Unterschied ausmachen kann.

SPIEGEL ONLINE: Spielt die hohe Ablöse von 32 Millionen Euro eine Rolle für ihn?

Hecking: Das kann ich nicht beurteilen, weil wir nicht darüber sprechen. Ich will gar nicht, dass das für ihn ein Thema ist. Er versucht sich im Training zu zeigen, schiebt Extra-Schichten. Da muss man ihn fast bremsen. Er wird hier seinen Durchbruch schaffen. Das war bei Kevin de Bruyne in den ersten Monaten nicht anders.

SPIEGEL ONLINE: Im Ernst?

Hecking: Kevin hatte Probleme, fand keinen Rhythmus. In den Spielen wirkte er nicht so spritzig, wirkte müde.

SPIEGEL ONLINE: Woran lag das?

Hecking: Sowohl André als auch Kevin haben gesagt, dass es bei Chelsea schwer wird, wenn man nicht Stammspieler ist. Man spürt kein Vertrauen mehr, Trainingseinheiten gibt es kaum, weil nahezu alle drei Tage gespielt wird in Liga und Pokal, dazu kommt die Nationalmannschaft. Dass zweimal am Tag trainiert wird wie in der Bundesliga, das kannte Kevin aus London nicht.

SPIEGEL ONLINE: Wird in Deutschland zu viel trainiert?

Hecking: Wir trainieren intensiv. Ich fordere einiges und frage mich auch manchmal, ob es im Einzelfall zu viel war. Wir hatten mit Ivan Perisic, Christian Träsch und Patrick Ochs gleich drei schwere Verletzungen zum Saisonstart. Aber es war trotz der Dreifachbelastung in dieser Saison bisher nur eine Muskelverletzung dabei.

SPIEGEL ONLINE: De Bruyne hat fast immer gespielt. Wann herrscht endlich Klarheit über seine Zukunft?

Hecking: Es ist sensationell, wie er mit dem Hype um sich umgeht. Das ficht ihn nicht an. Er sagt, dass er sich wohlfühlt, er hat einen Vertrag. Und sagt trotzdem, dass er nicht weiß, wie es mit ihm weitergeht.

SPIEGEL ONLINE: Stört Sie das nicht?

Hecking: Nein, das ist doch nur ehrlich. Aber ich denke, er weiß, dass der nächste Schritt in der kommenden Saison womöglich zu früh wäre. Es ist für ihn sehr wichtig, dass er hier den nächsten Schritt macht.

SPIEGEL ONLINE: Gibt es für Sie als Trainer einen Zeitpunkt, an dem Sie gern Klarheit in der Personalie hätten?

Hecking: Nein, denn es gibt beim VfL keine Verhandlungsbereitschaft im Sommer. Da gibt es auch keine Schmerzgrenze.

SPIEGEL ONLINE: Der VfL soll an Dortmunds Ilkay Gündogan interessiert gewesen sein. Warum kommt Ihr Ex-Spieler nicht nach Wolfsburg?

Hecking: Das ist ein schönes Gerücht, aber unrealistisch. Ich kenne Ilkay sehr gut, schätze seine Qualitäten als Fußballer und Mensch. Aber für ihn wäre der nächste Schritt das Ausland, denke ich.

SPIEGEL ONLINE: Dafür kommt Max Kruse zur neuen Saison.

Hecking: Er hat gesehen, wie wir uns entwickelt haben. Max ist jemand, der in den vergangenen Jahren bei Borussia Mönchengladbach überragend gespielt hat, und etwas verkörpert, was uns bisher noch gefehlt hat. Er ist beweglich, nicht nur im Strafraum, hat ein tolles Spielverständnis. Max spielt unorthodox, taucht da auf, wo man ihn nicht vermutet.

SPIEGEL ONLINE: Laufwege mit einem Hauch von Thomas Müller.

Hecking: Ja, den hätte ich auch gerne in der Mannschaft (lacht). Der begeistert mich als Typ, als Fußballer aber noch mehr. Der macht intuitiv das Richtige.

SPIEGEL ONLINE: Ihr Manager Klaus Allofs hat kürzlich einen neuen Vertrag unterschrieben. Wann ziehen Sie nach?

Hecking: Klaus Allofs hat mir signalisiert, dass er mehr als zufrieden ist mit meiner Arbeit und der meines Teams. Der VfL gibt mir sehr viele Möglichkeiten. Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, um über einen neuen Vertrag zu sprechen, dann setzen wir uns zusammen. Mir ist wichtig, wie man hier den derzeitigen Erfolg halten möchte. Und das Ziel ist klar: Wir möchten dauerhaft unter den ersten vier Teams in der Bundesliga sein. Und irgendwann auch einmal Titel gewinnen.

SPIEGEL ONLINE: Was machen Sie am Samstag im Olympiastadion vor dem Anpfiff, so zwischen 19.25 Uhr und 20 Uhr?

Hecking: Ich werde dann irgendwo durchs Stadion tigern, versuchen, mich abzulenken. Meine Familie ist da, Freunde. Ich will eigentlich alles aufsaugen, was dann passiert, weil es ja mein erstes Finale ist. Was passiert im Publikum, wie kocht die Stimmung hoch? Aber ich frage mich, ob das nicht vielleicht auch alles zu viel ist und ich nicht doch lieber in der Kabine bleibe und mich fokussiere. Ich denke, ich werde das spontan entscheiden.

SPIEGEL ONLINE: Freude, haben Sie mal gesagt, könnten Sie oft nicht so gut zum Ausdruck bringen. Machen Sie nach einem Pokalsieg alles anders?

Hecking: Als wir mit Nürnberg 2010 gegen den FC Augsburg die Relegation gewonnen hatten, da war ich ein echtes Feierbiest. Da hat jeder gedacht, ich sei ausgetauscht worden. Wenn es gegen Dortmund klappen sollte, dann wird das ähnlich sein. Vielleicht nicht unmittelbar auf dem Platz. Aber am Abend, wenn wir den Pokal präsentieren können, dann gibt es sicherlich auch bei mir das eine oder andere Lächeln zu sehen.

Zur Person

Dieter Hecking, Jahrgang 1964, wächst in Soest (Nordrhein-Westfalen) auf. Bei Borussia Mönchengladbach beginnt 1983 seine Karriere, Trainer war damals Jupp Heynckes. Mehr Erfolg hatte der Offensivmann Hecking beim KSV Hessen Kassel in der zweiten Liga, später in der Oberliga. In 162 Spielen schoss er 57 Tore. Über die Stationen Mannheim, Leipzig und Hannover landet er 1999 in Braunschweig, wo er ein Jahr später seine aktive Karriere beendet. Im selben Jahr übernimmt er beim SC Verl seinen ersten Trainerjob. Den VfB Lübeck führt er 2002 in die zweite Liga, mit Alemannia Aachen spielte er 2004 im Uefa-Pokal. Über die Bundesligisten Hannover 96 und 1. FC Nürnberg kam er 2013 zum VfL nach Wolfsburg. Größter Erfolg bisher ist die Vizemeisterschaft 2014/2015.

insgesamt 43 Beiträge
clauebers 29.05.2015
1.
schönes interview, hecking ist ein sympathischer un drecht bodenständiger trainer, der seine mannschaft auch recht erfolgreichen und ansehnlichen fussball spielen lässt und ich bin gespannt, wie sie sich nächste saison in [...]
schönes interview, hecking ist ein sympathischer un drecht bodenständiger trainer, der seine mannschaft auch recht erfolgreichen und ansehnlichen fussball spielen lässt und ich bin gespannt, wie sie sich nächste saison in der cl schlagen werden. außerdem spart er sich (zumindest bis jetzt) die unsäglichen spitzen gg andere vereine und sonstigen parolen wie so manch anderer spitzentrainer ich drücke die daumen in berlin, der titel wäre verdient wie ich finde aber das alles zählt ja natürlich nichts, denn die wölfe wagen es ja, einen finanzkräftigen sponsor zu haben, also sind sie wohl oder übel das böse schlechthin, unabhängig davon ob sie guten fussball spielen
widower+2 29.05.2015
2. Was für ein Hype
um einen Provinzclub ohne nennenswerte Fan-Basis, der nur einen winzigen Bruchteil des ausgegebenen Geldes aus dem Spielbetrieb erwirtschaftet. Ohne die Zigmillionen, die VW seit einigen Jahren in diesen Retortenclub pumpt, [...]
um einen Provinzclub ohne nennenswerte Fan-Basis, der nur einen winzigen Bruchteil des ausgegebenen Geldes aus dem Spielbetrieb erwirtschaftet. Ohne die Zigmillionen, die VW seit einigen Jahren in diesen Retortenclub pumpt, wäre Wolfsburg maximal ein durchschnittlicher Zweitligist.
BlakesWort 29.05.2015
3.
Hecking ist ein sehr guter Trainer. Unaufgeregt, zielgerade, vertrauensvoll im Umgang mit den Spielern. Schürrle funktioniert in der Mannschaft nicht, weil der Spielstil Wolfsburgs ein wenig altmodisch ist. Er will nach vorn [...]
Hecking ist ein sehr guter Trainer. Unaufgeregt, zielgerade, vertrauensvoll im Umgang mit den Spielern. Schürrle funktioniert in der Mannschaft nicht, weil der Spielstil Wolfsburgs ein wenig altmodisch ist. Er will nach vorn und die Tore machen, aber die Mitspieler müssen zum Funktionieren des Systems oft die Geschwindigkeit rausnehmen. Gegen den BVB wird es ein spannendes Duell, da bin ich mir sicher. Gönnen würde ich es beiden Mannschaften. Den Trainern Klopp für den Abschied und Hecking für die Galerie.
mailking2 29.05.2015
4.
Was für ein armseliges Leben muss man führen, um immer wieder den Neidfaktor zum Ausdruck zu bringen? Ohne Kohle spielt jeder Bundesligist in der 2.Liga und selbst da geht es nicht. Und die Definition eines Retortenclubs [...]
Zitat von widower+2um einen Provinzclub ohne nennenswerte Fan-Basis, der nur einen winzigen Bruchteil des ausgegebenen Geldes aus dem Spielbetrieb erwirtschaftet. Ohne die Zigmillionen, die VW seit einigen Jahren in diesen Retortenclub pumpt, wäre Wolfsburg maximal ein durchschnittlicher Zweitligist.
Was für ein armseliges Leben muss man führen, um immer wieder den Neidfaktor zum Ausdruck zu bringen? Ohne Kohle spielt jeder Bundesligist in der 2.Liga und selbst da geht es nicht. Und die Definition eines Retortenclubs sollte das Dummerchen auch mal googlen.
brotherandrew 29.05.2015
5. Eigentlich ging es ...
... in dem Interview nicht nur um den VFL Wolfsburg. Es gibt auch keinen Hype um diesen Verein. Ihre Behauptung, der VFL arbeite unwirtschaftlich, kann ich so auch nicht nachvollziehen. Die Volkswagen AG ist zweifelsohne [...]
Zitat von widower+2um einen Provinzclub ohne nennenswerte Fan-Basis, der nur einen winzigen Bruchteil des ausgegebenen Geldes aus dem Spielbetrieb erwirtschaftet. Ohne die Zigmillionen, die VW seit einigen Jahren in diesen Retortenclub pumpt, wäre Wolfsburg maximal ein durchschnittlicher Zweitligist.
... in dem Interview nicht nur um den VFL Wolfsburg. Es gibt auch keinen Hype um diesen Verein. Ihre Behauptung, der VFL arbeite unwirtschaftlich, kann ich so auch nicht nachvollziehen. Die Volkswagen AG ist zweifelsohne Hauptsponsor des VFL. Aber Sponsoring ist per se ja nichts Schlechtes. Ich kenne keine Mannschaft in der 1. BL, die ohne Sponsor auskommt. Auch nicht der FCB. Ich finde Hecking symphatisch und freue mich für ihn. Wenn der VFL Wolfsburg guten Fussball spielt - wie z.B. beim 4:1 gegen den FCB - dann finde ich das auch als FCB-Fan ansprechend. Es zählt die sportliche Leistung.

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