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Zweite Liga

Kaiserslautern träumt weiter von "Jackpot" Klose

Der 1. FC Kaiserslautern denkt über eine Rückkehr von Miroslav Klose nach. Der Stürmer ist vereinslos - aber für den FCK nicht finanzierbar. Trotzdem spricht der Vorstandschef seit Tagen von Klose.

DPA

Miroslav Klose

Dienstag, 19.07.2016   11:16 Uhr

Zweitligist 1. FC Kaiserslautern würde Miroslav Klose gerne von einer Rückkehr zu dessen erster Profistation überzeugen - bleibt in dem Werben um den Weltmeister aber unkonkret. "Ich hatte lediglich die Aussage gemacht, dass wir mit allen Personen sprechen wollen, die dem Verein weiterhelfen können", sagte Vorstandschef Thomas Gries bei der Vorstellung eines neuen Haupt- und Trikotsponsors. "Ich habe aber auch gleich dazu gesagt, dass ich nicht glaube, dass Miro Klose die Absicht hat, in der 2. Liga Fußball zu spielen."

Der 38 Jahre alte Klose begann einst seine Profikarriere auf dem Betzenberg und spielte von 1999 bis 2004 für den FCK. Sein Vertrag beim italienischen Klub Lazio Rom ist ausgelaufen, einen neuen Verein hat der Stürmer noch nicht gefunden. Klose hat in der Vergangenheit aber immer wieder betont, dass eine Rückkehr nach Kaiserslautern für ihn kein Thema sei. Zudem kämpfen die Lauterer mit finanziellen Problemen.

Dennoch hatte Gries am Sonntagabend in der SWR-Sendung "Flutlicht" gesagt, dass man es probieren werde: "Für den FCK wäre das wie ein Jackpot, das große Los."

krä/sid

insgesamt 18 Beiträge
takahe 19.07.2016
1. Warum...
...kann ein Spieler seine Karriere nicht auch bei einem Zweitligaverein ausklingen lassen, vielleicht auch für weniger Geld? Schließlich hat Klose dem 1.FC Kaiserslautern auch einiges zu verdanken. Mensch, der ist 38 Jahre alt, [...]
...kann ein Spieler seine Karriere nicht auch bei einem Zweitligaverein ausklingen lassen, vielleicht auch für weniger Geld? Schließlich hat Klose dem 1.FC Kaiserslautern auch einiges zu verdanken. Mensch, der ist 38 Jahre alt, was erwartet er noch, dass Real Madrid ihn verpflichtet? Leider kennt die Raffgier in unserer Gesellschaft mittlerweile keine Grenzen mehr!
trompetenmann 19.07.2016
2. Warum...
... sollte sich Klose das antun?
... sollte sich Klose das antun?
Msc 19.07.2016
3.
Ich gehe davon aus, dass er weiterhin in Rom wohnt, Kinder gehen da vermutlich in die Schule. Jetzt soll er nach Kaiserslautern ziehen? Könnte ich mir auch nicht vorstellen.
Ich gehe davon aus, dass er weiterhin in Rom wohnt, Kinder gehen da vermutlich in die Schule. Jetzt soll er nach Kaiserslautern ziehen? Könnte ich mir auch nicht vorstellen.
Abstruso 19.07.2016
4. Nie mehr 2.Liga
Wenn die roten Teufel noch Bundesliga spielen würden, würde der gute Miro sich vermutlich zu einem nostalgischen Karriereende beim FCK hinreißen lassen. In Liga 2 macht ein solches Engagement aber wenig Sinn, da könnte Klose [...]
Wenn die roten Teufel noch Bundesliga spielen würden, würde der gute Miro sich vermutlich zu einem nostalgischen Karriereende beim FCK hinreißen lassen. In Liga 2 macht ein solches Engagement aber wenig Sinn, da könnte Klose auch gleich ganz back to the roots zurück nach Homburg oder Blaubach-Diedelkopf wechseln.
der_gärtner13 19.07.2016
5. Raffgier?
Es gab zwischenzeitlich (2014 zB) immer wieder Gerüchte, dass der FCK Klose zurück will. Und damals kam es für Klose nicht in Frage. Eine Aussage in Richtung "igitt FCK, und Geld haben sie auch keins" hat Klose [...]
Zitat von takahe...kann ein Spieler seine Karriere nicht auch bei einem Zweitligaverein ausklingen lassen, vielleicht auch für weniger Geld? Schließlich hat Klose dem 1.FC Kaiserslautern auch einiges zu verdanken. Mensch, der ist 38 Jahre alt, was erwartet er noch, dass Real Madrid ihn verpflichtet? Leider kennt die Raffgier in unserer Gesellschaft mittlerweile keine Grenzen mehr!
Es gab zwischenzeitlich (2014 zB) immer wieder Gerüchte, dass der FCK Klose zurück will. Und damals kam es für Klose nicht in Frage. Eine Aussage in Richtung "igitt FCK, und Geld haben sie auch keins" hat Klose nie getätigt - weder damals noch aktuell! Wenn ich so etwas lese, fällt mir etwas ganz anderes ein was in unserer Gesellschaft keine Grenzen mehr kennt.

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