Sport

Nach schwerem Trainingsunfall

Bahnrad-Olympiasiegerin Vogel hat Intensivstation verlassen

Kristina Vogel hat nach ihrem schlimmen Trainingsunfall die Intensivstation verlassen. Der Olympiasiegerin gehe es "den Umständen entsprechend gut."

DPA

Kristina Vogel

Dienstag, 24.07.2018   17:00 Uhr

Fast einen Monat nach ihrem folgenschweren Trainingsunfall hat die zweimalige Bahnrad-Olympiasiegerin Kristina Vogel die Intensivstation des Unfallklinikums Berlin verlassen. Wie ihr Manager Jörg Werner sagte, gehe es der 27-Jährigen "den Umständen entsprechend gut". Vogel werde nun auf einer normalen Station weiter behandelt.

Werner teilte zudem mit, dass Vogel sich selbst zu ihrem Gesundheitszustand öffentlich äußern werde, "sobald klar ist, wie sich die Situation für sie darstellt." Dies werde vermutlich erst in einigen Wochen der Fall sein. Der langjährige Radsport-Manager hatte die Öffentlichkeit in den Tagen nach dem schlimmen Unfall um Zurückhaltung und Geduld gebeten.

Vogel war bei dem tragischen Unglück in Cottbus bei voller Geschwindigkeit mit einem anderen Fahrer kollidiert. Danach war sie auf die Betonbahn gestürzt, und hatte eine schwere Wirbelsäulenverletzung erlitten.

Kollegen wie Maximilian Levy und die Chemnitzer Erdgas-Mannschaft initiierten daraufhin eine Spendenaktion unter dem Hashtag #staystrongkristina für die elfmalige Weltmeisterin und Olympiasiegerin. Inzwischen sind dabei mehr als 110.000 Euro zusammengekommen.

bam/sid

insgesamt 6 Beiträge
interessant......... 24.07.2018
1.
ALLES GUTE und vor allem schnelle und vollständige Genesung!!!
ALLES GUTE und vor allem schnelle und vollständige Genesung!!!
sojus31 24.07.2018
2. #staystrongkristina
ich drücke die Daumen und hoffe das alles wieder gut wird.
ich drücke die Daumen und hoffe das alles wieder gut wird.
erdmann.rs 24.07.2018
3. 110.000 Euro
110.000 Euro, das hört sich nach sehr viel Geld an. Angesichts der Kosten, die aufgebracht werden müssen, damit diese junge Frau überhaupt wieder richtig gesund werden kann, kann sich diese Summe sehr schnell wieder [...]
110.000 Euro, das hört sich nach sehr viel Geld an. Angesichts der Kosten, die aufgebracht werden müssen, damit diese junge Frau überhaupt wieder richtig gesund werden kann, kann sich diese Summe sehr schnell wieder relativieren. Das muss aber noch lange nicht bedeuten, dass sie irgendwann wieder an ihre sportlichen Erfolge anknüpfen können wird. Vorerst kann man ihr nur von Herzen gute Besserung wünschen.
HutAb 24.07.2018
4. Alles Gute!
Ich hoffe, Kristina (Pech-)Vogel wird eines Tages wieder schmerzfrei laufen können. Alles andere in Richtung Leistungssport ist völlig utopisch. So ein Unglücksrabe, ist sie doch vor ein paar Jahren erst bei einem Rennen mit [...]
Ich hoffe, Kristina (Pech-)Vogel wird eines Tages wieder schmerzfrei laufen können. Alles andere in Richtung Leistungssport ist völlig utopisch. So ein Unglücksrabe, ist sie doch vor ein paar Jahren erst bei einem Rennen mit einem Auto zusammen gekracht, deren Nachwirkungen man im Gesicht noch sehen kann. Tragisch & *Daumendrück*
bauigel 24.07.2018
5. @ erdmann.rs
Wieder einer dieser typischen unsäglichen Kommentare. Da werden irgendwelche Mutmaßungen angestellt und mal einfach so als Fakten dargestellt. Oder haben sie etwa irgendwelche genauen Kenntnisse über die Verletzungen und den [...]
Wieder einer dieser typischen unsäglichen Kommentare. Da werden irgendwelche Mutmaßungen angestellt und mal einfach so als Fakten dargestellt. Oder haben sie etwa irgendwelche genauen Kenntnisse über die Verletzungen und den Gesundheitszustand? Woher wollen sie also wissen, ob 110.000 € viel oder wenig sind? Leider ist es heute üblich, dass jeder meint ohne irgendwelche Kenntnisse trotzdem seinen Senf dazugeben zu müssen.

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