Wirtschaft

E-Mobilität

Prämie für Elektroautos wird immer beliebter

Beim Kauf eines Elektroautos profitieren immer mehr Bürger von staatlicher Förderung. Das zuständige Bundesamt rechnet mit einem deutlichen Anstieg der Anträge.

DPA

Der Kauf von Elektro- und Hybridautos wird in Deutschland in unterschiedlicher Höhe gefördert

Donnerstag, 17.10.2019   09:58 Uhr

Die Prämien für Elektroautos in Deutschland liefen eher schleppend an. Mittlerweile profitieren jedoch immer mehr Bürger beim Kauf von Elektroautos vom Zuschuss des Staates.

Die Zahl der Anträge habe in den vergangenen Monaten deutlich zugenommen, hieß es beim zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Bis Ende September gab es insgesamt 141.000 Anträge. Nach der Entscheidung der Bundesregierung, die Förderbedingungen weiter zu verbessern, wird damit gerechnet, dass im kommenden Jahr 200.000 Neuanträge gestellt werden. Bisher seien rund 183 Millionen Euro von 600 Millionen Euro Fördermitteln ausbezahlt worden. Daneben seien 22,6 Millionen Euro bereits bewilligt.

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Für reine Batterieautos gibt es nach dem Programm je 4000 Euro, für Hybridautos 3000 Euro Zuschuss. Das Elektroauto muss einen Netto-Listenpreis für das Basismodell von weniger als 60.000 Euro haben. Die Prämie wird je zur Hälfte finanziert vom Bund und der Autoindustrie, die weitere 600 Millionen beisteuert.

flg/dpa-AFX

insgesamt 189 Beiträge
Hirnretter2.0 17.10.2019
1. Und dann? In China ....
.... bricht der Absatz wg. gestrichener Kaufprämien aktuell massiv ein. So wird das nix.
.... bricht der Absatz wg. gestrichener Kaufprämien aktuell massiv ein. So wird das nix.
fuchsi 17.10.2019
2. Staat verdient
Die Prämie von 2000 Euro stellt ja nur eine kleine Reduktion der Mehrwertsteuer der, unterm Strich profitiert der Staat von den Verkäufen, das ist aber auch in Ordnung so. Dazu kommen zehn Jahre währende Steuerbefreiungen. Ein [...]
Die Prämie von 2000 Euro stellt ja nur eine kleine Reduktion der Mehrwertsteuer der, unterm Strich profitiert der Staat von den Verkäufen, das ist aber auch in Ordnung so. Dazu kommen zehn Jahre währende Steuerbefreiungen. Ein Tesla M 3 kostet 68 Euro Kfz-Jahressteuer, fällig dann in zehn Jahren, aber den Bescheid gibt es gleich.
mimas101 17.10.2019
3. Hmm Tja
Hier sollte es eher "beisteuert" heißen denn seit wann bezahlen die Autobauer hier im Lande der Kanzlerraute Steuern? "und der Autoindustrie, die weitere 600 Millionen besteuert." Ansonsten: Wenn ich die [...]
Hier sollte es eher "beisteuert" heißen denn seit wann bezahlen die Autobauer hier im Lande der Kanzlerraute Steuern? "und der Autoindustrie, die weitere 600 Millionen besteuert." Ansonsten: Wenn ich die bisher aufgerufenen Preise für Batterieautos so sehe dann stecken sich die Autobauer die Prämie mittels überhöhten Preisen gleich wieder in die eigene Tasche. Bei dem Artikel vermisse ich ferner die Gesamtzahl der hier jährlich neu zugelassenen PKWs, ich denke mir das Akkuauto wird noch einige Jährchen ein reines Nischenprodukt, schon wegen der Ladezeiten, schlechten Aufladepunkten pp bleiben. Und dann, Spon thematisierte das bereits, gibt nicht nur die schlechte Entsorgung des Verschleißteils "Akku" sondern auch die inhumanen Arbeitsbedingungen bei der Förderung von knappen Erzen, Metallen & Co.
frantonis 17.10.2019
4. Mit dem Beelzebub den Teufel austreiben
Das vesucht macht bei der Förderung von E-Autos oder beim Umstieg auf Biodiesel aus Palmöl. Die Ökobilanz bei E-.Autos steht schlecht da, schon allein wegen der Rohstoffgewinnung für die Lithium-Akkus. Der Strom wird in den [...]
Das vesucht macht bei der Förderung von E-Autos oder beim Umstieg auf Biodiesel aus Palmöl. Die Ökobilanz bei E-.Autos steht schlecht da, schon allein wegen der Rohstoffgewinnung für die Lithium-Akkus. Der Strom wird in den wenigsten Fällen aus Wasser, Sonne oder Wind erzeugt. Hier müssen Braunkohle- oder Atomkraftwerke für die Power sorgen. Und was das angeblich umweltfreundliche Bioöl betrifft, dafür werden jahrhundert Jahre alte Regenwälder abgeholzt. Und dafür gibt es keine Prämie. Kein Wunder bei einer CDU-Regierung.
uhlehmann 17.10.2019
5. 4000 Euro??
Der Artikel erweckt in seinem letzten Absatz den Eindruck, als zahle der Staat die 4000.- Euro Förderung. Richtig ist, dass der Hersteller die Hälfte davon am Listenpreis nachlässt und der Staat die andere Hälfte, also 2000.- [...]
Der Artikel erweckt in seinem letzten Absatz den Eindruck, als zahle der Staat die 4000.- Euro Förderung. Richtig ist, dass der Hersteller die Hälfte davon am Listenpreis nachlässt und der Staat die andere Hälfte, also 2000.- Euro, überweist.
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