Wirtschaft

Neuer iPhone-Hype

Apple rechnet mit 87 Milliarden Dollar Umsatz allein im Weihnachtsquartal

Weil der Absatz der neuen iPhone-Modelle boomt, plant Apple mit einem gewaltigen Umsatzsprung - und dem besten Weihnachtsgeschäft der Firmengeschichte.

DPA

iPhone-X-Käufer in Australien

Freitag, 03.11.2017   12:09 Uhr

Ob Moskau, Tokio, Sydney oder Hamburg: Überall, wo am Freitag der Verkauf des neuen iPhone X startete, bildeten sich vor Geschäften lange Schlangen. Und der Apple-Konzern geht davon aus, dass der Ansturm auf seine Smartphones anhalten wird.

Für das Weihnachtsquartal stellt Apple einen Umsatz von 84 bis 87 Milliarden US-Dollar in Aussicht. Das wäre eine drastische Steigerung im Vergleich zu den 78,4 Milliarden Dollar im Weihnachtsgeschäft vor einem Jahr - und diese Summe war ebenfalls bereits ein Bestwert gewesen.

Der Konzern hat in diesem Herbst erstmals gleich drei neue Telefone auf den Markt gebracht. Mit den beiden Varianten iPhone 8 und 8 Plus, die äußerlich bisherigen Modellen ähnlich sehen, verkaufte Apple im vergangenen Quartal knapp 46,7 Millionen seiner Smartphones. Das war ein Plus von 2,5 Prozent.

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Apple-Smartphone: Das kann das iPhone X

Das iPhone X, das erst seit Freitag verkauft und ausgeliefert wird, ist mit einem Preis ab 999 Dollar beziehungsweise 1149 Euro so teuer wie kein Apple-Telefon zuvor. Bei dem Telefon nimmt der Bildschirm praktisch die gesamte Frontseite ein, der Fingerabdruck-Scanner wurde durch Gesichtserkennung ergänzt.

In dem Ende September abgeschlossenen Geschäftsquartal verdiente Apple Chart zeigen 10,7 Milliarden Dollar, rund 19 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Quartalsumsatz stieg um zwölf Prozent auf 52,6 Milliarden Dollar, wie der Konzern nach US-Börsenschluss am Donnerstag mitteilte.

Die guten Zahlen beflügelten die Aktie, sie stieg im nachbörslichen Handel um drei Prozent auf ein neues Rekordhoch. Apple könnte bald als erstes Unternehmen überhaupt einen Marktwert von einer Billion Dollar erreichen. Derzeit liegt die Marktkapitalisierung des Konzerns bei rund 870 Milliarden Dollar.

beb/dpa

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