Wissenschaft

Neue Umweltbewegung Extinction Rebellion

Greta Thunbergs radikale Geschwister

Die Extinction Rebellion ist die Schwester von Fridays for Future: ein zweiter Arm der neuen globalen Umweltbewegung. Wer sind sie, was wollen sie? Ein Besuch in der "Rebell*innenschmiede".

DAN PELED/ EPA-EFE/ REX
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Montag, 19.08.2019   10:15 Uhr

Um zu verstehen, wie die radikalen Klima-Aktivisten ticken, reicht die Anekdote mit den Buttons. Als sich Anfang August rund 150 Sympathisanten der derzeit weltweit wachsenden Protestbewegung Extinction Rebellion (XR) in Hamburg zu einem Workshop-Wochenende versammeln, liegen die Pins in einer kleinen Schale bereit. Auf jedem ist ein rotes Herzchen abgebildet.

Man möge sich einen davon anstecken, sagt eine Organisatorin - als Einladung an diejenigen Mitstreiter, die sich ihre Verzweiflung ob der nahenden Klimakatastrophe von der Seele reden müssten. Sobald die eigenen emotionale Kapazitäten erschöpft seien, könne man den Button selbstverständlich wieder abnehmen. "Na ja", schiebt die Frau hinterher, "vielleicht nicht mitten im Gespräch." Das Plenum lacht verständnisvoll.

Mag der Ausgang der "Extinction Rebellion", der "Rebellion gegen das Aussterben", noch ungewiss sein, eines wird an diesem Wochenende in Hamburg deutlich: Obgleich die Aufständischen mit Aktionen des zivilen Ungehorsams um maximale öffentliche Aufmerksamkeit buhlen, behandeln sie einander vor allem extrem sensibel.

Es wäre aber zu einfach, das Redeangebot an die Mitstreiter nur als Achtsamkeitsgetue zu belächeln. Man kann diese Herangehensweise vielmehr auch als einen der Gründe begreifen, warum sich innerhalb weniger Monate bereits weltweit zahlreiche Aktivisten erlahmter Bewegungen wie Occupy angeschlossen haben und die Bewegung so schnell gewachsen ist. Was sind das für Leute? Welche Ziele verfolgen sie, und wie wollen sie diese erreichen?

Charlotte Götze

Extinction Rebellion-Treffen in Hamburg-Eimsbüttel

XR versteht sich nicht als aktivistische Elite, sondern als Sammlungsbewegung, die alle Menschen mit ausgebreiteten Armen empfängt. Nachdem XR-Aktivisten der ersten Stunde am 31. Oktober 2018 auf dem Londoner Parliament Square eine "Rebellion gegen die Regierung" ausgerufen haben, ist die Bewegung nach eigenen Aussagen in Dutzende Länder expandiert, darunter die Salomonen im Südpazifik und die USA, und im Begriff, sich neben Fridays for Future als zweiter Arm einer neuen globalen Klimabewegung zu etablieren.

Der Weg der XR-Anhänger: Sie wollen den Verkehr, das Wirtschaftsleben und die Regierungsgeschäfte mit friedlichem zivilen Ungehorsam zum Erliegen bringen, um damit eine Kehrtwende in der Klimapolitik herbeizuzwingen. In London haben sie im November 2018 fünf Brücken gleichzeitig besetzt und blockiert, sich mit Sekundenkleber am Tor des Buckingham Palace festgeklebt oder im März 2019 kübelweise Kunstblut vor der Downing Street ausgekippt. In Deutschland besetzten XR-Aktivisten im April stundenlang die Berliner Oberbaumbrücke und im Juli die Deutzer Brücke in Köln, beides wichtige Nadelöhre des Großstadtverkehrs.

Peter Nicholls/ REUTERS

Im August erklimmen XR-Aktivisten die brasilianische Botschaft in London

Ihr Motto lautet "Aufstand oder Aussterben": Der CO2-Ausstoß steige immer noch rasant, selbst das Ziel, die Erderwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen, sei kaum noch zu erreichen. Schon jetzt verschwänden Arten hundertmal so schnell, wie es in der Evolutionsgeschichte normal gewesen sei.

"Die ökologische Krise ist einfach existenziell", sagt Carina Liersch. Die 23-Jährige gestikuliert lebhaft und lacht viel, auf den Streifen Kreppband an ihrer Bluse hat sie neben ihren Namen eine Sonne gemalt. Vor Kurzem hat sie ihren Politik-Bachelor gemacht, jetzt hat sie den Sommer lang Zeit für die Praxis. "Ich bin aktivistisch eher sprunghaft", sagt sie, "schnell zu begeistern, besonders, wenn eine positive Stimmung da ist". Bisher habe sie gegen die AfD oder für Seenotrettung im Mittelmeer demonstriert, sich aber noch nie einer Gruppe fest angeschlossen.

Georg Fahrion/ SPIEGEL ONLINE

Aktivistin Liersch: "Endlich macht jemand was"

Leute wie sie will Extinction Rebellion an diesem Wochenende rekrutieren. Das Event in Hamburg nennt sich Rebell*innenschmiede, natürlich mit Gendersternchen. Die erste Ortsgruppe in Deutschland gründete sich Ende des vergangenen Jahres, heute sollen es hierzulande schon 50 sein.

Vor einem Coworking Space im Hamburger Schanzenviertel wehen XR-Fahnen, drinnen herrscht Weltverbesserer-Stimmung: Auf dem Büfett stehen nur vegetarische Lebensmittel, allesamt aus dem Container. Eine junge Frau zupft das Partisanenlied "Bella Ciao" mit neuem Text: "Rebella Ciao". Zwischen Rentnerinnen, Hippie-Mädchen und tätowierten Hipstern wuselt ein Cockerspaniel hindurch, dem jemand ein Tuch mit XR-Logo um den Hals gebunden hat.

Prominente Unterstützung

Unter den Teilnehmern sitzen auch die Schauspielerin Pheline Roggan und der "Selig"-Sänger Jan Plewka. XR genießt Sympathien unter Prominenten, die das Klima-Thema bewegt. Die britische Band Radiohead etwa hat der Bewegung Einnahmen aus Musikverkäufen gespendet, Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete trug bei ihrem ersten Talkshow-Auftritt gar ein T-Shirt mit dem XR-Logo.

XR ist die Aufmerksamkeit nur recht. Ab dem 7. Oktober sind große Aktionen über mehrere Tage hinweg geplant, die Bewegung will nicht weniger als 10.000 Leute in Berlin auf die Straße bringen; auch in Paris, Amsterdam, Madrid, Buenos Aires und weiteren Städten werden Menschen auf die Straße gehen. Wenn alles so kommt wie geplant, können die Hauptstädte der Welt sich auf was gefasst machen.

Carina Liersch will in Berlin dabei sein. "XR kriegt so einen Zulauf, weil dir die Fakten über den Klimawandel schon seit Jahren reingedonnert worden sind. Jetzt macht endlich wer was", sagt sie. "Ich möchte mich einbringen, für mich ist das ein letzter Hoffnungsschimmer."

Charlotte Götze

Flyer der Extinction Rebellion

Dass Extinction Rebellion so verschiedene Leute anzieht, ist Programm und hat System. Die britischen XR-Vordenker um den Aktivisten und Öko-Landwirt Roger Hallam nehmen für sich in Anspruch, sie hätten alle möglichen sozialen Bewegungen der Vergangenheit studiert. Welche Taktiken haben funktioniert, welche nicht? Woran zerbrechen Gruppen? Was muss man tun, um die Bevölkerung für sich zu gewinnen? Aus seinen Erkenntnissen hat Hallam ein 80-seitiges Traktat destilliert, von dem einer der erfahreneren Aktivisten in Hamburg sagt: "Das ist jetzt nicht unsere Bibel, aber...…"

In aller Kürze: Um breite Unterstützung zu finden, müsse die Klimabewegung aus der linken Ecke raus, und XR will ideologiefrei und undogmatisch sein. Gewaltlosigkeit sei nicht nur moralischer, sondern erwiesenermaßen auch erfolgreicher als andere Strategien. Und: Rebellion soll Spaß machen. So kann man an diesem Samstag in Hamburg erwachsenen Menschen dabei zusehen, die juchzend miteinander Fangen spielen.

Georg Fahrion/ SPIEGEL ONLINE

Michael Timmermann: "Die Apokalypse ist nichts, was nicht geschehen kann"

"Das Beste - außer Sex vielleicht -, was ich in meinem Leben gemacht habe", beschreibt Michael Timmermann sein Engagement bei XR. Der 54-Jährige, einer der Geburtshelfer der Bewegung in Deutschland, ist eigentlich freiberuflicher Übersetzer, doch seit Ende 2018 widmet er sich voller Hingabe dem Aktivismus. "Ich habe in diesen paar Monaten mehr gelernt als in meinem ganzen Leben zuvor", sagt er.

Seine Erfahrungen decken sich mit denen anderer XR-Leute, die an diesem Wochenende davon erzählen. Bei vielen gab es eine Art Erweckungsmoment, in dem sie realisierten: Die Katastrophenszenarien der Klimaforscher sind keine rein theoretische Möglichkeit, die sich nach Belieben verdrängen lässt; die Wirklichkeit hat die Prognosen teils schon überholt. "Die ökologische Krise - die Apokalypse ist nichts, was nicht geschehen kann. Darauf steuern wir zu", sagt Timmermann. "Was können wir tun, um da ohne Angst reinzugehen?"

Rituale gegen die Klima-Verzweiflung

Den Zusammenschluss mit Gleichgesinnten empfinden viele bei XR als erlösend. "Wir alle sind von dieser Bedrohung betroffen. Aber wir können was machen. Gewaltfrei rebellieren. Diese Selbstermächtigung hat auch was Befreiendes!" So erlebt es Timmermann. "Ich war früher eigentlich nur durch Bücher mit der Welt verbunden. Bei XR sammeln sich Menschen, die was wollen, die sagen, so geht's nicht weiter, und die sich dadurch selbst finden." Ein wenig später fügt er hinzu: "Alles macht mehr Sinn jetzt."

Erweckung, Apokalypse, Sinn, das ist religiöses Vokabular. Tatsächlich hat etwa die AfD die Extinction Rebellion bereits als "Klima-Sekte" bezeichnet. Das ist allein schon deshalb Humbug, weil die Gruppe dezentral organisiert ist. Aber gewisse Ähnlichkeiten zu einer Glaubensgemeinschaft bestehen doch - die Anhänger teilen eine Endzeitvision, die Gewissheit, eine Wahrheit entdeckt zu haben und den Wunsch, andere zu missionieren. Sie haben sich sogar Rituale ausgedacht, um mit den psychischen Krisen umzugehen, die aus der ständigen Konfrontation mit der befürchteten Zerstörung des Planeten erwachsen.

Charlotte Götze

In einem Coworking Space im Schanzenviertel werden neue Aktivisten ausgebildet

Im Coworking Space schreibt ein hagerer Seminarleiter Halbsätze an eine Tafel. "Es ist schwer für mich, weil…", "Ich werde mich immer erinnern…", "Nun, wo ich meine Trauer geteilt habe, wird es mir möglich sein…". Die rund 30 Workshop-Teilnehmer sind aufgefordert, die Aussagen zu vervollständigen. Dann sagt der Leiter: "Jeder von euch kann sich jetzt überlegen, ob er sich den anderen mitteilen möchte."

Eine Frau Ende 30 meldet sich, geht nach vorne und beginnt zu sprechen. Es sei schwer für sie, "weil ich meinen Kindern Zuversicht geben muss und Hoffnung, die ich aber selbst nicht fühle". Drei Aktivisten treten nach vorn und legen ihr die Hand auf die Schulter. Die Frau fährt fort: Sie werde sich immer erinnern an "das Glück, vor einem Baum zu stehen, verbunden mit einem Gefühl von Trauer und Abschied". Noch mehr Leute gehen auf sie zu, umringen sie, berühren sie. Die Frau schluchzt.

Zwei Tage später wird sie am Telefon erzählen, sie fühle sich erleichtert, verspüre neuen Schwung. "Ich glaube, das ist es, was XR so besonders macht: Dass diese Psychohygiene, diese Art, wie man mit anderen und sich selber umgeht, eine ganz zentrale Rolle spielt. Das trägt einen, das holt einen aus dieser Einsamkeit, weil es allen anderen genauso geht."

Neu-Aktivistin Carina Liersch ist da grundsätzlich fröhlicher gestimmt, vielleicht ist das ein Privileg der Jugend. "Ich kriege immer wieder Gänsehautmomente, wo ich denke: Scheiße, wir gehen auf Kipppunkte zu", sagt sie. Gemeint ist, dass Effekte des Klimawandels unumkehrbar werden und sich wechselseitig verstärken. "Aber dann denke ich mir: Nee Leute, wir reißen das hier jetzt!" Klar, ihre Mühen könnten vergeblich sein - dann könne sie in ein paar Jahren immer noch alles hinschmeißen, auf Weltreise gehen und Kerosin verbrennen ohne Ende. Aber den Versuch sei es doch mindestens wert.

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insgesamt 163 Beiträge
norbertbrummer 19.08.2019
1. Joa...
Die Art und Weise mag an Hippi-Quatsch erinnern, aber was solls. Die Leute tun niemanden weh und wenn es sie glücklich macht... Und Naturschutz ist ja nun generell erst mal nichts schlechtes - im Gegenteil. Und so lange es [...]
Die Art und Weise mag an Hippi-Quatsch erinnern, aber was solls. Die Leute tun niemanden weh und wenn es sie glücklich macht... Und Naturschutz ist ja nun generell erst mal nichts schlechtes - im Gegenteil. Und so lange es gewaltfrei und friedlich bleibt können und sollen die Menschen ruhig demonstrieren. Allemal besser als Wutbürger zu sein und mit vom Hass verzerrtem Gesicht auf Frau Merkel schimpfen.
Jesse_Punkman 19.08.2019
2. Die Sekte
Jaja.. Veganismus ist ja auch ne Religion. Man kann diverse Bewegungen mit Religion vergleichen. Größter, unerwähnter Unterschied: Religion will, daß wir etwas Absurdes glauben und verteidigen. Hier geht es um eine reale [...]
Jaja.. Veganismus ist ja auch ne Religion. Man kann diverse Bewegungen mit Religion vergleichen. Größter, unerwähnter Unterschied: Religion will, daß wir etwas Absurdes glauben und verteidigen. Hier geht es um eine reale Bedrohung, wissenschaftliche Wahrheiten, die überprüfbar und einsehbar sind. Dass XR Mitglieder mit schamanistisch anmutenden Ritualen versuchen, Kraft zu schöpfen, um den Kampf gegen eine zerstörerische Industrie und eine immer noch zu gleichgültige Gesellschaft aufzunehmen sollte wohl kaum der wichtigste Punkt sein. Sondern der Kampf selbst. Und wer den nach den letzten beiden Jahren noch immer "Hysterie" nennt, der ist wohl entweder selbst ein Wirtschaftsboss oder glaubt deren Märchenstunde.
Beat Adler 19.08.2019
3. Greta T. UND die XR Rebellen, BEIDE: "Hoert auf die Wissenschaft!"
Als Prinzip kann das gar nicht falsch sein. Was erklaert uns die Wissenschaft? Dass seit den Unterschriften unter dem Pariserabkommen COP21 vom Nov 2015 mindestens DREI Kippunkte ueberschritten wurden: 1. fehlende [...]
Als Prinzip kann das gar nicht falsch sein. Was erklaert uns die Wissenschaft? Dass seit den Unterschriften unter dem Pariserabkommen COP21 vom Nov 2015 mindestens DREI Kippunkte ueberschritten wurden: 1. fehlende Meereisbedeckung im Sommer in der Arktis 2. Tauen der Permafrostboeden 3. Tempratur des Oberflaechen-Meerwassers mit gleichzeitiger Absenkeung des pH Wertes. Das fuehrt zu einer viel waermeren Welt, PLUS 4 Grad ueber vorindustrieller Zeit, auch dann, wenn alle Versprechungen von Paris eingehalten wuerden, mit einem stark ansteigenden Meeresspiegel, 2 Meter plus minus 0.5 Meter in der Zeit, die ein Kind, as heute in den Kindergarten geht, erleben wird. KURZfristig, HEUTE, nicht morgen oder uebermorgen, fuehrt das Umlegen der Kippschalter dazu, dass es nicht mehr moeglich ist die Ernten auf den Aeckern der Bauern noerdlich 25 Grad Breite zu garantieren. Das trifft fast alle Menschen auf Erden so gut wie sofort! Was ist zu tun? 1. Alle Versprechungen von Paris noch schneller, wie versprochen, umsetzen. Das ist die Grundvoraussetzung. 2. Anpassen: Regional an die neue, waermere Welt mit entsprechenden Massnahmen anpassen. 3. Baeume pflanzen bis zum Abwinken, ein paar hundert Milliarden, besonders zwischen 25 Grad Nord und 25 Grad Sued. Ohne dieses Programm laesst sich die Globaltemperatur NICHT auf plus 4 Grad im Vergleich zu VOR 1850 beschraenken. mfG Beat
antelatis 19.08.2019
4. Logische Konsequenz
Wenn man als Klimaschützer davon ausgeht, dass es zu einer Katastrophe biblischen Ausmaßes kommen wird, wenn sich nicht ganz schnell was ändert, und es ändert sich nichts, dann hat man zwei Möglichkeiten: Entweder man ergibt [...]
Wenn man als Klimaschützer davon ausgeht, dass es zu einer Katastrophe biblischen Ausmaßes kommen wird, wenn sich nicht ganz schnell was ändert, und es ändert sich nichts, dann hat man zwei Möglichkeiten: Entweder man ergibt sich in sein Schicksal und akzeptiert das drohende Ende der menschlichen Zivilisation oder man radikalisiert sich immer weiter, um weiter dagegen anzukämpfen. Ich bin gespannt, welchen Weg Greta wählen wird.
Knacker54 19.08.2019
5. Sehr gut!
Trotz des BlaBlas der ersten zwo hier: Wache Menschen, die ihr Schicksal nicht ergeben hinnehmen sondern aufbegehren. Wir haben uns lange genug an der Nase herumführen lassen. Endlich stehen wieder ein paar auf und - [...]
Trotz des BlaBlas der ersten zwo hier: Wache Menschen, die ihr Schicksal nicht ergeben hinnehmen sondern aufbegehren. Wir haben uns lange genug an der Nase herumführen lassen. Endlich stehen wieder ein paar auf und - zwangsläufig - es werden immer mehr. Denn noch passiert hier zu wenig und die CO2-Emissionen nehmen weiterhin zu, das Artensterben geht weiter, unser Trinkwasser wird nicht nur mit Gülle verseucht, Dörfer werden wegen Braunkohle abgebaggert und der Plastikmüll in den Weltmeeren kommt in unserer Nahrung zu uns zurück. DAS ALLES MUSS AUFHÖREN!

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